Aktiv mit Musik

Aktiv mit Musik

Jede Tätigkeit, die man mit Freude ausübt, geht noch einmal so gut von der Hand. Musik verstärkt das Gefühl, das man gerne auch mit dem Begriff „Flow“ bezeichnet. Musik kann glücklich machen – wenn man die richtige findet.

Die Zahlen sind alarmierend: Ein Großteil der deutschen Bevölkerung ist übergewichtig bis stark übergewichtig. Eine Lawine an Kosten könnte entstehen, denn Übergewicht zieht Konsequenzen, wie eine chronische Diabetes, nach sich. Darum sollte jeder, der bei sich Anzeichen erkennt, zu schnell „zuzulegen“, die Reißleine ziehen und gezielt abnehmen. Dass dies in einer Gruppe besser geht, ist klar. Ein regelmäßiger Termin, bei dem man sich zum Laufen oder Tanzen trifft, ist ein klarer Killer des inneren Schweinehunds. Was hier aber immer eine Rolle spielen sollte, ist der Einsatz von Musik. Musikhören ist zwar passiv, aber sich zu tollen Rhythmen zu bewegen, ist ausgesprochen aktiv!

Moderne Schamanen – Wohlbefinden dank Entrückung

Es ist doch immer wieder erstaunlich zu sehen, dass Menschen, die sich bewusst mit Bewegung beschäftigen, die sich regelmäßig sportlich betätigen, diese Aura des „Erleuchteten“ haben. Sie mag in manchen Fällen nicht sofort zu Tage treten, aber sie ist da. Wenn man sich ein wenig mit der Geschichte der Bewegung beschäftigt, kann man gut sehen, dass Sport, Tanz, aber auch nur ein einfaches sich Drehen, etwas frei setzt, das man mit Glückshormonen beschreiben kann. Wenn man die Chance hat, einen Schamanen oder Sufi Menschen zu fragen (und diese heißen heute auch Lehmann), wird man immer ähnliche Antworten erhalten. Sie kommen bei ihren Tänzen etc. in eine andere Welt, entrücken sich sozusagen. So einfach ist das?

Es muss passen

Nun möchte nicht jeder stundenlang um oder gar über ein Feuer laufen, um sein Wohlbefinden zu steigern. Das ist auch nicht nötig, es reicht oft schon, eine wirklich berührende Musik zu finden und danach abends eine halbe Stunde „einfach so“ zu tanzen. Es passieren dabei mehrere Dinge gleichzeitig, die für den gestressten Multi-Tasker wesentlich sind und sein Wohlbefinden steigern können. Er erfährt, dass es „erlaubt“ ist, etwas zu tun, das nicht direkt eine Leistung ist. Er spürt, mehr oder weniger bewusst, dass Musik etwas Zauberhaftes ist, und er verliert noch ein paar Pfunde – wenn dieses Tanzen nicht nur alle drei Monate statt findet. Wer erfahren hat, wie gut ihm diese Art des sich Auspowerns tut, wird es aber immer wieder anstreben. Allein oder mit Anderen, Hauptsache, man hat Spaß!

Die Magie von Musik

So unterschiedlich Menschen sind, so unterschiedlich ist ihr Geschmack, wenn es um Musik geht. Für den Einen ist harter Beat das Elixier, das sofort für Wohlbefinden sorgt. Andere mögen alles, was mit Gitarren verbunden ist. Und es gibt die, denen es gar nicht exotisch genug sein kann, um in Wallung zu geraten. Wie auch immer, Goa ist überall, und worum es geht, ist die Freude, ein Wohlbefinden, sich zu bewegen, in eine andere Welt einzutauchen. Ein wenig kann man dabei auch wieder zum Kind werden, das völlig zweckfrei und in sich versunken seine Runden dreht.
„Wie die Kinder sein“, das ist doch keine schlechte Idee!

Foto©cocoparisienne/CC0.0

 

3 KOMMENTARE

  1. Hi Moro,

    Das ist ein klasse und überzeugender
    Bericht, was direkt Deine Aussage bestätigt, dass gut von der Hand geht, was Spaß macht.
    Ich nehme an, Du bist auf dem Foto der Herr in den besten Jahren
    rechts unten.? Der hat jedenfalls trotz aller Unterschiede am meisten
    Ähnlichkeit mit dem vom Outfit noch etwas hippiemäßigen
    Letteschüler Moro von einst, den ich ja optisch nur kenne.

    Schöne Grüße nach Berlin und weiter viel Spaß

    Ernst

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