Das Metropolen-Dorf Lübars

Es gibt sie noch: die Ruheoasen in der pulsierenden Metropole Berlin.

Jenseits jeder Hektik hat sich im Norden Berlins eine Idylle erhalten, die einzigartig ist. In Feldern eingebettet kommt man nicht auf die Idee, wenn man hier spazieren geht, sich noch in Berlin zu befinden.

Lübars – Dorf pur

Das Dorf Lübars wurde im Jahre 1230 gegründet. Es gehörte zum Benedektinerinnenkloster Spandau. Der Name stammt von Lübars, was soviel bedeutet wie: der Ort, der einem Mann namens Lubars gehörte. Es ist ein typisches Runddorf, dass sich um einen Dorfteich angesiedelt hat. Die kleine barocke Dorfkirche stammt aus dem 18. Jahrhundert. Später kamen noch eine Feuerwehr und eine Dorfschule dazu. Wenn man das Dorf Richtung Norden verlässt, erreicht man schnell das Tegeler Fließ – eine Abflußrinne der letzten Eiszeit, die sich bis zum Tegeler See erstreckt.

 Lübars war der Bauernhof der Berliner Kinder

Vor 1989 galt Lübars in West-Berlin als einzige Siedlung mit dörflichem Charakter. Sie stellte in der ummauerten Millionenstadt ein Kuriosum dar. Viele Berliner Schulklassen besuchten das Dorf und viele der Schüler hatten hier zum ersten mal Kontakt mit lebenden Kühen Schweinen, Hühnern und Pferden. Ein beeindruckendes Erlebnis. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung! Viele Gebäude sind noch erhalten bzw. wurden restauriert. Der historische „Alte Dorfkrug“ ist bis heute ein gern besuchtes Ausflugslokal. In seinem Garten wurde eine alte Hirtenhütte nachgebaut. Sie zeigt uns, wie die Bewohner vor Jahrhunderten hier lebten.

Das Dorf ist in ein weitläufiges Naturschutzgebiet eingebunden und bietet viele Wander- und Radwege.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man Alt Lübars mit dem Bus 222. Mit dem Auto fährt man den Zabel-Krüger-Damm bis fast zum Ende.

 

Hier fühlt sich sogar das Pferd "sauwohl" (Foto anklicken)
Hier fühlt sich sogar das Pferd „sauwohl“ (Foto anklicken)

 

Viel Platz zum entspannen. (Foto anklicken)
Viel Platz zum Ausspannen. (Foto anklicken)

 

Der "Alte Dorfkrug" (Foto anklicken)
Der „Alte Dorfkrug“ (Foto anklicken)

 

Wo die Ruhe wohnt (Foto anklicken)
Wo die Ruhe wohnt (Foto anklicken)

 

 

Fotos: MatthesDesign

 

 

1 KOMMENTAR

  1. Lübars kenne ich noch gut aus meiner Berlinzeit. Das Dorf würde ich mir gerne mal wieder angucken. Es hatte mich auch immer interessiert, wo die einst an der Mauer endenden Wege hinführen.

    Grüße nach Berlin

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