Die Gefahren von Insektenstichen und wie man sich vor Insekten schützt

Die Gefahren von Insektenstichen und wie man sich vor Insekten schützt
Die Gefahren von Insektenstichen und wie man sich vor Insekten schützt

Gerade in der warmen Sommerzeit sind Stechmücken an der Tagesordnung und stören gerne einmal gemütliche Grillabende oder entspannte Abendstunden am See. Auch andere Insekten können nicht nur nervig, sondern möglicherweise gesundheitsgefährdend sein – beispielsweise im Fall einer allergischen Reaktion. Wie Sie Insekten in den eigenen vier Wänden vermeiden können und welcher Schutz vor Insektenstichen wirklich hilft, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Insekten in den eigenen vier Wänden

Sie liegen gemütlich im Bett und hört ein Surren neben dem Ohr: Nichts ist wohl unangenehmer nach einem anstrengenden Arbeitstag, als Stechmücken, die gerade noch die passende Stelle suchen, um zuzustechen. Auch Bienen, Wespen oder Hornissen sind ungeliebte Gäste in den eigenen vier Wänden, auf die man lieber verzichtet. Insbesondere Allergiker machen gerne einen großen Bogen um die Tiere. Um Insekten im Haus zu vermeiden, gibt es glücklicherweise inzwischen einige Möglichkeiten, die mit wenig Aufwand angebracht werden können und zuverlässigen Schutz vor den Eindringlingen bieten.

Darum können Insektenstiche so gefährlich sein

Abgesehen davon, dass viele Menschen allergisch auf die Stiche von Bienen und Wespen reagieren, können auch durch Mücken oder die Bisse von Bremsen und Hornissen starke körperliche Reaktionen ausgelöst werden, wie z. B.:

  • Starker Juckreiz
  • Brennen
  • Entzündungen und Schwellungen der betroffenen Stelle
  • Atemnot
  • Schwindel
  • Kreislaufprobleme

Gerade bei Symptomen wie Atemnot, Schwindel oder Ohnmacht sollten Sie direkt einen Notarzt rufen, da es sich um einen allergischen Schock handelt, der lebensbedrohlich werden kann.

Praktische Insektenschutz-Ideen für Ihr Zuhause

Damit es gar nicht erst so weit kommt und Sie unbeschwert in Ihren eigenen vier Wänden entspannen können, gibt es einige einfache Methoden und Hilfsmittel, die vor dem Besuch der ungewünschten Gäste schützen. Einige Tipps und Vorkehrungen im Überblick:

  • Schutz an Türen: Gerade nach einem heißen Sommertag möchte man abends, nachdem es abgekühlt hat, für Durchzug in der Wohnung sorgen und ausgiebig lüften. Balkon- oder Terrassentüren sind daher meist auch über Nacht geöffnet und bieten eine einfache Möglichkeit für Insekten, ins Haus zu gelangen. Einen effektiven Schutz bieten Fliegengitter, die ohne Bohren in den Türen angebracht werden können.
  • Schutz an Fenstern: Ebenso können Sie passende Fliegengitter auch an den Fenstern anbringen, um auch diese öffnen zu können.
  • Mückenstecker: Die kleinen Stecker verdampfen Biozide, die die Insekten vertreiben. Dazu werden diese einfach in die Steckdose gesteckt und durch den Strom das Mittel in der Halterung erwärmt. Die Mückenstecker sind jedoch nicht für Schlafräume geeignet und können die Atemwege reizen. Daher sollten Sie auf ausreichendes Lüften achten.
  • Ätherische Öle: Räucherstäbchen oder Duftkerzen mit ätherischen Ölen können ebenfalls Insekten fernhalten. Gerade Düfte wie Katzenminze, Zitrone, Lavendel und Eukalyptus sind besonders effektiv. Welche ätherischen Öle ansonsten noch Abhilfe schaffen, können Sie z.B. hier nachlesen.
Hausmittel als Schutz vor Insekten

Selbstverständlich gibt es auch einige bewährte Hausmittel, die idealen Schutz vor Insekten schaffen oder die Folgen von Insektenstichen mildern. Zum einen gelten Rosmarin, Schnittlauch, aber auch Tomatenpflanzen und Zitronenmelisse als Abschreckung für Stechmücken. Platziert auf der Fensterbank oder vor der Eingangstür sind diese zusätzlich hübsche Dekoration.

Werden Sie hingegen gestochen und wollen Juckreiz lindern oder die Schwellung verringern, helfen vor allem folgende Hausmittel:

  • Mit einem Eiswürfel die betroffene Stelle kühlen. Das verringert Schwellungen und lindert den Schmerz.
  • Kalte Umschläge mit Essigwasser lindern Juckreiz und wirken entzündungshemmend.
  • Teebaum- und Lavendelöl helfen gegen Rötungen und Juckreiz.
  • Geben Sie den Saft eines Weißkohls auf die betroffene Stelle, so wird der Schmerz gelindert und die Entzündung verringert.
  • Zäher Brei aus Salz und Wasser gegen Juckreiz direkt auf den Stich auftragen.
  • Mit einem heißen Löffel können Sie vor allem schmerzhafte Stiche von Bienen und Wespen lindern. Praktisch sind auch Stichheiler, die Sie auch unterwegs immer parat haben.
  • Kühlend, desinfizierend und entzündungshemmend wirkt der Saft von einer Zwiebelhälfte, insbesondere bei Bienen- und Wespenstichen.

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