Ein Ferientag auf dem Kinderbauernhof

Der Truthahn auf dem Kinderbauerhof schlägt ein Rad.
Der Truthahn auf dem Kinderbauerhof schlägt ein Rad.

Also der Kinderbauernhof in Düsseldorf-Knittkuhl ist als Ferienprogramm an so einem Tag mit viel Sonnenschein wunderbar geeignet. Schon ist dafür ja der steile Aufstieg mit dem Fahrrad die Knittkuhler Straße hoch zu bewältigen. Dann aber oben auf der Knittkuhler Hochebene ist es mehr als ok. Und das ist mal ein Kontrastprogramm mit all den Tieren und der frischen gesunden Landluft.

Gerade auf der halben Strecke zum Knittkuhler Berg hoch weigert sich Tim, weiterzufahren. Und es kostet mich eine Menge Überredungskunst, dass wir dann wenigstens den Rest der steilen Straße die Räder hoch schieben. Und das wo wir jetzt schon mal hier sind. Dann ist es oben auf der Hochebene in Düsseldorf-Knittkuhl  herrlich. Denn bei dem schönen Wetter heute ist es das beste Ferienprogramm, sich hier auf dem Kinderbauernhof die Zeit zu vertreiben statt zu Hause am Computer zu sitzen.

Der Kinderbauernhof als öffentlicher Platz

Selber fahre ich ja öfter mal die Strecke hierhin hoch, aber Tim war lange nicht mehr mit. Und so ist er dann doch begeistert davon, all diese urigen und pflegeleichten Tiere nicht nur anzusehen. Denn Kinder dürfen die Tiere hier ja auch füttern. Allerdings ist heute noch kein Futter bereitgestellt und so drehen wir erstmal eine Runde über den Bauernhof. Weil das hier als Kinderbauernhof ein öffentlicher Platz ist, können wir auch einfach so mal über den Hof gehen. So gibt es hier auch einen (heute noch nicht geöffneten) Laden auf dem Hof. Und Osterlämmer sind offenbar noch keine da. Denn es ist ist ja auch noch nicht Ostern.

Der Futterlieferant ist gerade da.

Dafür ist der LKW, der an uns vorbei auf den Hof gefahren ist, offenbar der Futterlieferant. Gerade lädt ein Mann die Futtersäcke im Hof ab. Und dann wird auch das kleine Häuschen am Ziegenstall, wo man auch Getränke und Eier kaufen kann, mit Futter beliefert. Und neugierig und hungrig kommen die Ziegen und die Hühner und die Gänse und Enten… nun alle an und lassen sich von uns und anderen mit Trockenfutter aus für 50 Cent am Ziegenstall käuflich erwerbbaren Futtersäckchen füttern.

Eine Ziege freundet sich mit uns an.

Dabei haben wir das drollige Erlebnis, dass sich eine Ziege mit uns anfreundet. Dann machen wir noch einmal eine Runde über den Hof und die Ziege, der wir am Ziegenstall auch etwas von dem Trockenfutter gaben, macht diese ganze Runde mit uns mit. Dabei weicht sie uns treu nicht mehr von der Seite.

Und auch die anderen Tiere hier sind drollig und vor allem sind sie pflegeleicht. Denn selbst die kleinen Ponys und auch die Lamas lassen sich füttern und streicheln. Hier passiert niemandem etwas. Sogar kleinen Kindern, die ja manchmal auch ungeschickt im Umgang mit Tieren sind, kann von all den Tieren hier nichts passieren.

Ein Truthahn schlägt ein Rad

Einige Tiere scheint man hier aber abgeschafft zu haben. Z.B. sehe ich nicht mehr die dicken Hängebauchschweine, die hier meistens in ihrem Gehege aber auch nur geschlafen – oder gefressen – hatten. Strauße gibt es auch nicht mehr. Dafür gibt es einen wunderbaren Truthahn, der sich aber nur unter Protest fotografieren lässt und dabei ein Rad fast wie ein Pfau schlägt. Aber das beste Erlebnis heute war die Ziege, die sich mit uns angefreundet hatte und sogar ein Stück auf dem Grütersaaper Weg, der befahrenen Landstraße vor dem Bauernhof mit uns ging.

Als Belohnung für die anstrengende „Bergkletterei“ die Knittkuhler Straße hoch haben wir jetzt noch eine schöne Fahrt talabwärts durch den Düsseldorfer Stadtwald bis nach Düsseldorf-Oberrath.

Einfach auf eins der Vorschaubilder klicken, dann öffnet sich die Fotostrecke:

Text/Fotos: Ernst Käbisch

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