Ennepetaler Füchse

bronzener Fuchs in der Ennepetaler Fußgängerzone

Schon will ich heute sehen, ob im Sauerland bzw. dem südöstlichen Teil vom Ruhrgebiet Schnee gefallen ist. Dann aber auf dem Weg nach Breckerfeld im Linienbus komme ich durch eine abenteuerliche Waschküche, denn es ist sehr neblig. So kann man Nichts von der schönen Landschaft des Sauerlands sehen.  Also bereits in Breckerfeld beginnt ja das Sauerland. So fotografiere ich auf dem Zwischenstopp in Ennepetal eben ein paar Füchse. Denn die sind hier ebenso zahlreich vertreten wie Bären in Berlin oder Esel in Wesel.

Zuerst fahre ich mit dem Regionalzug vom Düsseldorf HBF in Richtung Hamm bis Schwelm mit und hier in dieser Provinzstadt kurz hinter Wuppertal ist bereits wieder das Ruhrgebiet. Dann müsste ich am Busbahnhof von Schwelm eine dreiviertel Stunde auf den direkt nach Breckerfeld fahrenden Bus 550 warten. So fahre ich mit einem anderen Bus schon mal bis zum Ennepetaler Busbahnhof mit.

Ennepetaler Füchse

Dann gehe ich ein bisschen durch die Fußgängerzone, wo gerade die ersten Geschäfte öffnen. Zuerst sehe ich hier diesen Fuchs, der das Symbol der Stadt Ennepetal ist. Denn der Ursprung des Symbols liegt in einer Sage in Verbindung mit der bekannten Kluterthöhle. Und dieser Fuchs in der Fußgängerzone ist ein Bronzeplastik. Dann gibt es noch zahlreiche Variationen von Füchsen aus anderen Materialien.

Weiter begegnen mir in der Fußgängerzone etliche meist mannsgroße, bunt angemalte Füchse, die als Werbeträger für Geschäfte oder Institutionen dienen. So wie das die Berliner Bären oder die Weseler Esel und die Hammer Elefanten sind. Außerdem ist eine Kinderwippe als Fuchs gestaltet. Dann bei einem Optiker scheint ein ausgestopfter Fuchs zur Dekoration im Schaufenster zu stehen und auch vor der Sparkasse steht ein roter Fuchs. Weiter ist vor einer Boutique ein chic gekleideter bunter Fuchs. Außerdem benutzen weitere Geschäfte in dieser Stadt gerne diese Idee mit dem symbolhaften Fuchs als Werbeträger.

Die Kluterthöhle in Ennepetal

Und natürlich ist auch bei der Kluterthöhle nicht nur das Logo ein Fuchs. Schon ziert ja ein Fuchsbild auch die Eingangstür der Höhle.  Und es steht auch eine Bronzeskulptur eines Jägers mit einem Fuchs vor dem Eingang der Höhle. Gerade ein paar Minuten sind vom Busbahnhof bis zu dieser Höhle zu gehen und gegen ein kleines Eintrittsgeld kann diese Attraktion besichtigt werden. Und sie ist sogar als Kurmittel anerkannt. Schon alleine wegen des Reizklimas in der Kluterthöhle kommen Menschen mit Asthma und Nebenhöhlenerkrankungen hierhin, um Linderung zu erfahren.

Die Hansestadt Breckerfeld, das Tor zum Sauerland

Weiter fahre ich mit dem Bus 550 nun nach Breckerfeld. Denn das gehört als südlichste Stadt noch zum Ennepe-Ruhr-Kreis. Außerdem zählt es damit zum Ruhrgebiet. Weiter beginnt hier aber auch bereits das Sauerland. Und die Hügel bzw. Berge sind hier schon an die 500 Meter hoch. So gibt es in Breckerfeld sogar einen Skilift. Und kurz vor den Toren der winzigen Stadt mit seinen nur 9.000 Einwohnern, die dennoch auch eine Hansestadt ist, steht eine alte hölzerne Windmühle.

Und nichts von alledem sehe ich heute aber. Denn es ist total nebelig und man sieht kaum die Hand vor Augen. Und die eh schon interessante Stadt mit ihren mittelalterlichen Häusern und Gässchen wirkt noch geheimnisvoller, als ich sie ein wenig erkunde.

St. Jacobus und St. Jacobus in Breckerfeld, der Jacobusweg

Dann gibt es noch eine weitere Besonderheit in Breckerfeld. Denn im mittelalterlichen Ortszentrum stehen eine etwas größere evangelische und eine kleinere katholische Kirche, die beide St. Jacobus heißen. Weil auch hier führt eine der Routen des Jacobuswegs durch Breckerfeld.

Einfach auf eins der kleinen Bilder klicken, dann öffnet sich die Fotostrecke:

Text/Fotos: Ernst Käbisch

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