Essbare Blüten im Eis

Essbare Blüten einfrieren

Essbare Blüten werden gerne als Dekoration in vielen Bereichen eingesetzt. Sie können aber nicht nur Pasta, Pizza und Salate verzieren, sondern auch Drinks und Kaltgetränke.

Wer gerne in der Natur spazieren geht, kann dabei die schönsten essbaren Wildblumen sammeln. Am schönsten werde diese in Szene gesetzt, wenn sie noch frisch, mit Wasser in einem Eiswürfelbereiter übergossen, eingefroren werden. So sind nicht nur die Eiswürfel durch die interessanten und farbenfreudigen Blüten aufgewertet, sondern die Blumen selber sind auch bedeutend länger haltbar. Schon die ersten Frühlingsblumen eignen sich für die Verwendung in Eiswürfeln. Am besten ist es, wenn man die Eiswürfel je nach Blütenart in einzelnen Kunststofftüten im Eisfach lagert. So kann man das ganze Jahr über Blüten sammeln, diese als Eiswürfel einfrieren und hinterher nach Belieben kombinieren.

Essbare Blüten im Frühling

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Blütenfotos pixabay

Die ersten, die sich jedes Jahr im Frühjahr zeigen, sind: Löwenzahn, Gänseblümchen, Veilchen, Stiefmütterchen, Wiesenschaumkraut, Vogelmiere und Primeln. All diese Blüten sind nicht nur sehr dekorativ und essbar, sondern auch heilsam. Löwenzahn z. B. entgiftet und entschlackt den Körper, Gänseblümchen geben Kraft und stärken das Immunsystem. Veilchen, Vogelmiere und Primeln entschleimen und Wiesenschaumkraut schmeckt aufgrund der enthaltenen Senföle ein wenig pfeffrig. So kann man ganz nach Einsatzbereich genau die Blüten zusammenstellen, die optisch und geschmacklich am besten passen.

Das ganze Jahr über lassen sich essbare Blüten ernten. Nach dem Frühjahr kommen dann noch andere Blüten, die nicht nur schön, sondern auch lecker sind. Malven, Rosen, Kapuzinerkresse, Begonien, Chrysanthemen, Borretsch, Lavendel, Dahlien, Herbstastern, Jasmin, Holunder, Lindenblüten, Kornblumen, Passionsblume, Mohn, Schlüsselblumen, Ringelblumen, Schafgarbe, Kamille und Sonnenblumen können als Dekoration verwendet, zu Suppe verkocht oder in Eiswürfel eingefroren werden.

Achtung, diese Pflanzen und Blüten sind giftig

giftige Blüten(ein Auszug der bekanntesten): Die Stechpalme (Früchte), Jakobskreuzkraut, Schneeball, Tollkirsche, Eibe, Seidelbast, Rizinuspflanze, Oleander, Pfaffenhütchen, Schierling, Maiglöckchen, Hundspetersilie, Herbstzeitlose, Engeltrompeten, Goldregen, Fingerhut, Teufelsglocke, Eisenhut, Christrose und Akelei.

Von diesen Pflanzen sollte man sich nicht nur von den Blüten, sondern auch von den meisten Pflanzenteilen fernhalten. Am besten ist, man pflückt nur die Kräuter und Blüten, die man wirklich kennt, damit keine Missverständnisse aufkommen können. Schließlich möchte man sich was Gutes tun. Daher sollte man ein eventuelles Vergiftungsrisiko auf jeden Fall vermeiden.

Titelbild©poppet with a camera/CC2.0, Blüten alle pixabay/CC0.0

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