Zu Fuß in die Elfringhauser Schweiz

Gänse

Zwischen Hattingen, Sprockhövel, Velbert und Wuppertal befindet sich die Elfringhauser Schweiz. Wo die Wodanstraße zum Wodantal wird, endet die Stadt Velbert und ich bin in Hattingen und da beginnt wieder das Ruhrgebiet. Und hier ist bereits die Elfringhauser Schweiz.

Dieses landschaftlich reizvolle Gebiet ist also überwiegend ein Teil des Ruhrgebiets. Denn am östlichen Rand der Elfringhauser Schweiz gibt es die geologische Besonderheit, dass hier die Karbonschicht verläuft. So wurde in früheren Zeiten hier Bergbau betrieben z.B. in der bekannten Zeche Alte Haase in Sprockhövel.

Also weil die S-Bahn wieder normal zum Essen HBF fährt, klappt dieser Ausflug ja wunderbar. Denn am HBF in Essen habe ich direkt Anschluss an die aus Haltern am See kommende S9, die nach Wuppertal fährt. Dann ist eine Station nach Essen-Kupferdreh Velbert-Nierenhof. Und hier steige ich aus der Bahn. Schon hier ist das Ruhrgebiet aber wieder zuende.

Von Velbert in die Elfringhauser Schweiz

So früh am Morgen ist es noch total neblig. Immerhin regnet es nicht mehr so wie gestern. Und vn der nach Velbert-Langenberg führenden Bonsfelder Straße gehe ich links in die Wodanstraße hinein. Schon erkenne ich schemenhaft zu beiden Seiten des Wegs Hügel. Denn bereits hier in Velbert beginnt ja die Elfringhauser Schweiz. So ist der erste „Berg“ der Scharpenberg noch in Velbert. Und kurz danach heißt die Wodanstraße, die ich entlang gehe, Wodantal. Dann bin ich schon in Hattingen und damit wieder im Ruhrgebiet.

Inzwischen ist rechts von der Straße ein großer Bauernhof mit Kühen. Weiter sind da eine große Schar Gänse auf einer Weide. Und eine Frau kommt gerade, um denen ihr morgendliches Futter zu bringen. So laufen die Gänse mit lautem Geschnatter zur Futterkrippe. Gerade gehe ich neugierig ein Stück näher. Dabei sieht mich die Bäuerin sieht und grüßt freundlich.

Die Elfringhauser Schweiz ist ein richtiges Gebirge

Dann merke ich, dass der Weg aus dem Tal herausführt. Denn die Landstraße führt nun ein Stück steiler bergauf. Schon kann aber von Bergen kann man hier beim besten Willen nicht sprechen. Denn das sind nur sanfte Hügel. Schon kann man an manchen Stellen sich in ein richtiges Gebirge wie die Alpen versetzt vorkommen. So gibt es hier richtige Almen mit Kühen und Pferden. Und kleine Bergbäche fliessen talabwärts. Weiter sehe ich hier schöne alte zum Teil aus Fachwerk gebaute Bauernhöfe. Und es gibt sogar kleine Pensionen und Hotels, wo man sicher Urlaub machen kann.

6 Busstationen von hier ist die Ortschaft Elfringhausen

Dann bemerke ich, dass ich nun schon über 4 Kilometer von Velbert-Nierenhof aus gegangen bin. Denn an einer Bushaltestelle lese ich auf dem Fahrplan, dass es nun nur noch 6 Busstationen bis in die zu Sprockhövel gehörende und dem Gebiet den Namen gebende Ortschaft Elfringhausen wäre. So fährt aber heute kein Bus und ich muss ja auch wieder zurück nach Velbert/Essen.

Weiter finde ich doch noch den Weg zu einem ersten richtigen Gipfel. Und da steht ein „Haus Friede“ obenauf. Daher ist der Blick von oben schön, allerdings auch nicht spektakulär. Jedenfalls tuen sich sanfte Hügelketten mit Wiesen und Wäldern zu allen Seiten von mir auf. Schön ist es schon in der Elfringhauser Schweiz. Diese reizvolle Landschaft werde ich demnächst noch öfters besuchen.

Einfach auf eins der kleinen Bilder klicken, dann öffnet sich die Fotostrecke:

Text/Fotos: Ernst Käbisch

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