Fussblasen vermeiden bzw. behandeln

Fussblasen vermeiden bzw. behandeln

Ob beim Sport oder bei einem Bummel durch die Stadt, schmerzhafte Fussblasen können schnell entstehen und die Freude an einem Ausflug verleiden. Damit man sich erst gar keine Blase läuft, kann man einige Vorbeugemaßnahmen durchführen.

So können Fussblasen verhindert werden

Damit es gar nicht erst zur Blasenbildung kommt, sollte man nie mit neuen Schuhen weite Wege planen. Es empfiehlt sich, neue Schuhe erst einmal auf kurzen Strecken und zu Hause einzulaufen, bevor man sich mit diesen auf weite Strecken wagt. Zusätzlich kann man seine Füße pflegen und regelmäßig mit Hirschtalg eincremen. Das Fett beugt der Blasenbildung erfolgreich vor. Beim Schuhkauf ist nicht nur auf die Optik zu achten, sondern auch auf die Verarbeitung. Auftragende Nähte können beim Gehen am Fuß reiben und schon in kürzester Zeit schmerzhafte Blasen verursachen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, hat immer eine Rolle Leukosilk oder Blasenpflaster in der Tasche.

Sollte es dann doch einmal zu einer Blasenbildung kommen, kann man diese schnell behandeln und mit ein wenig Glück fast schmerzfrei seinen Weg fortsetzen. Spezielle Blasenpflaster sind mit einem Gelpolster versehen, das nicht nur die Blase gegen Verschmutzungen, sondern auch gegen erneute Reibung abschirmt. Ebenso ist Aloe Vera sehr hilfreich, um eine Blase abheilen zu lassen. Die Stelle wird mit ein wenig AV eingerieben. Die Blase sollte innerhalb einiger Tage bis max. einer Woche  verschwunden sein.

Sobald man dann wieder zu Hause ist, sollte man die drückenden Schuhe ausziehen und bei einem Fußbad entspannen. Die Fussblasen verursachenden Schuhe können erst dann wieder getragen werden, wenn die Blasen vollkommen abgeheilt und abgetrocknet sind. Ansonsten würde man aufgrund der andauernden Reibung sogar Entzündungen riskieren.

Ersatzschuhe können Linderung bei Fussblasen bringen

Fussblasen sind sehr schmerzhaft
Manchmal hilft nur ein Schuhwechsel. Foto/flickr.com/zappowbang/CC2.0

Wer mit dem Auto unterwegs ist und längere Wanderungen oder ausgiebige Stadtbummel plant, sollte sich zur Not ein Paar gut eingelaufene Schuhe in den Kofferraum legen. Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einer überraschenden Blasenbildung kommen, hat man dann immer noch die Möglichkeit die Schuhe zu wechseln, um damit die entstandenen Druckpunkte zu entlasten. Bei sportlichem Schuhwerk empfiehlt es sich spezielle Strümpfe zu tragen, die die Gefahr der Blasenbildung einschränken.

Nicht jeder Mensch ist gleich empfänglich für Blasenbildungen. Es hängt von der genetischen Hautstruktur ab, wie schnell sich Fussblasen bilden, oder nicht. Wer besonders empfindlich ist, sollte daher nicht verzweifeln, sondern seine Füße ausgiebig pflegen und Reibungen vermeiden.

Foto©flickr.com/greevy101/CC2.0

3 KOMMENTARE

  1. Hi, Fotos und Text natürlich passen ja super zu meinem Wanne-Eickel…-Ausflug letzte Woche, der als „Bergwanderung“ geplant war. Die Halde Hoheward/Hoppenbroich ist nämlich tatsächlich so ein Ort, wo man stundenlang wandern und sich Blasen holen kann. Und das ist da wirklich wie ein Gebirge. Irgendwann muss ich da mal wieder hin. Naja, am Wochenende streiken wieder die Lokführer; vielleicht fahre ich was mit dem Rad. Grüße nach Berlin Ernst

    • Hallo Ernst,
      wie es aussieht, kannst Du ab 18 Uhr wieder Bahn fahren :-). Obwohl Fahrrad fahren bei diesem Wetter bestimmt mehr Spaß macht! Grüße in den „Randpott“

  2. Hi,
    So ganz traue ich den Lokführern nicht. Heute hab ich erstmal (mit Rad) geguckt, ob da tatsächlich kein Kalkofen im Druchter Wald in Duisburg-Rahm direkt an der Bissingheimer Strasse ist wie die Besitzerin eines angrenzenden Grundstücks (vermutlich) behauptet. Ich behaupte nun, es gibt da doch noch Reste eines Kalkofens:
    http://www.ernstkaebisch.de/fotos/2014/november/kalkofen/index.htm
    Ich mach da noch etwas draus für gesunex. Schöne Grüße in die 25 Jahre wiedervereinigte Hauptstadt.

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