Gegrilltes Gemüse – gesund und lecker, so wird´s perfekt

Es muss nicht immer Fleisch sein, das auf dem Grill landet. Gegrilltes Gemüse und Obst sind eine richtig leckere, gesunde Abwechslung.

Gegrilltes Gemüse - gesund und lecker, so wird´s perfekt
Gegrilltes Gemüse – gesund und lecker, so wird´s perfekt

Welches Gemüse eignet sich zum Grillen?

Eigentlich können Sie alle Gemüsesorten, die zur jeweiligen Zeit Saison haben, zum Grillen verwenden. Egal, ob Sie im Sommer Tomaten, Weißkohl, Rotkohl, Kartoffeln, Pilze, Rucola, Spargel / Grünspargel, Zucchini, Brokkoli, Auberginen, Zwiebeln, Mais, Paprika, Peperoni oder Knoblauch auf den Grill legen, Sie sind immer auf der richtigen Seite. Äpfel, Birnen, Ananas, Mango, Papaya, Bananen usw. bringen die Süße, die die knusprigen Salate aus gegrilltem Gemüse abrundet.

Gegrilltes Gemüse, saftig oder knusprig

Haben Sie schon einmal knusprige Gemüsechips  selber gemacht (siehe unser Rezept –Selbstgemachte Gemüsechips – knusprig, kalorienarm und gesund)? Dann wird Ihnen auch gegrilltes Gemüse schmecken. Knuspriges Gemüse kann nur aus frischem, unmariniertem Gemüse zubereitet werden. Leichte Dips und Saucen bringen den individuellen Geschmack. Backen Sie doch zuvor dünne Dinkelfladen. Die dünnen Brote lassen sich in Dips oder Sauce dippen und auf dem Grill anrösten.

Einfache Dinkelfladen

Die Zutaten

  • 500 g Dinkelvollkornmehl
  • 500 ml Sauermolke
  • 1 TL Meersalz
  • 1 TL Olivenöl

Die Zubereitung

Alle Zutaten in die Schüssel einer Küchenmaschine geben und zu einem kleb freien Teig verarbeiten (evtl. noch etwas mehr Molke oder Mehl hinzugeben). Lassen Sie den Teig ca. 30 Minuten ruhen und rollen ihn dann zu einer Rolle (ca. 5 cm Durchmesser) aus. Schneiden Sie gleichgroße Scheiben ab, die mit einem Nudelholz flach ausgerollt werden. Die Fladen werden entweder in der Pfanne oder bei 200 Grad im Backofen trocken gebacken. Sobald sich Blasen in den Fladen bilden und sie leicht angebräunt sind, sind sie fertig. Je nach Größe und Dicke der Fladen ist die Backzeit unterschiedlich.

Oatcakes – einfache Haferfladen zum Grillen

Oatcakes sind Haferfladen, die lediglich aus Hafer, Wasser, Salz und ein wenig Hefe bestehen. Hafer ist reich an Vitaminen, Ballaststoffen und Mineralien und vergleichsweise glutenarm. Eigentlich werden die dünnen Haferfladen in der Pfanne ausgebacken. Noch einfacher und fettfrei geht es in einem Hörnchenbackeisen.

Die Zutaten

  • 500 g Haferflocken (zart oder kernig)
  • 1 Liter Wasser
  • 1 TL Meersalz
  • Trockenhefe, eine Tüte

Die Zubereitung

Mischen Sie am Abend vorher die Haferflocken mit dem Wasser und der Trockenhefe in einer ausreichend großen Schüssel zusammen. Am nächsten Tag, kurz vor dem Ausbacken im Waffeleisen für Eiserkuchen (rund und flach, ohne grobe Muster, wie bei üblichen Waffeleisen) geben Sie das Meersalz in den Teig und mischen es unter. Danach werden die Oatcakes der Reihe nach im Waffeleisen ausgebacken. Pro Oatcake benötigt man ca. 1 bis 1,5 EL Teig (je nach Größe der Löffel). Die Oatcakes sind fertig, wenn sie sich problemlos aus dem Waffeleisen lösen lassen und eine leicht knusprige Konsistenz haben.

Aus dem Netz: Gemüse grillen

Gemüsemarinaden, wann Sie den Geschmack verbessern

Manche Gemüsesorten sind sehr hart oder ungekocht ungenießbar (wie z.B. Bohnen, Maiskolben; Karotten oder Auberginen). Damit das Gemüsegrillen zum Genuss wird, können Sie diese Gemüsesorten erst blanchieren und marinieren. Für die Marinade sollten Sie hochwertige Öle verwenden, denen hohe Temperaturen nichts ausmachen. Olivenöl, Sesamöl, Traubenkernöl oder Erdnussöl sind für das Anmischen von Marinaden bestens geeignet.

Weiches Gemüse oder Gemüsesorten, die roh besonders gesund sind, brauchen Sie vor dem Grillen nicht zu blanchieren. Sicherlich mögen Sie Zucchini, Pilze, Blumenkohl, Brokkoli, Kohlsorten aller Art, Grünspargel und Tomaten gerne mit ein wenig Biss.

Für eine Gemüsemarinade mischen Sie

  • den Saft einer frischen Zitrone, evtl. auch noch die abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone oder Limette
  • Öl
  • Salz und Pfeffer
  • Knoblauch und frische gehackte Kräuter
  • Chili
  • Ingwer
  • Zimt
  • Rotwein, Weißwein oder Cognac / Whisky
  • Sojasauce
  • Senf
  • Honig oder Rübensirup

Entscheiden Sie sich für die Zutaten, die Sie im Haus haben und gerne mögen. Eine Marinade ist sehr individuell, die jeder nach eigenem Geschmack kreiert.

Füllen Sie die fertige Marinade portioniert in einen Tiefkühlbeutel (die sind besonders stabil) und geben das Gemüse dazu, welches mariniert werden soll. Der Tiefkühlbeutel hat den Vorteil, dass Sie durch Schütteln und Kneten das Gemüse von allen Seiten mit der Marinade benetzen können. Legen Sie anschließend den Beutel in den Kühlschrank und lassen das Gemüse für ca. 2 Stunden ruhen. Danach können Sie mit dem Grillen beginnen.

Gegrilltes Gemüse – mariniert und unmariniert

Früher wurde Kartoffeln und Gemüse zum Grillen gerne in Alufolie gewickelt. Mittlerweile betrachtet man Aluminium skeptischer. Am besten verzichten Sie auf Grillschalen aus Aluminium und bevorzugen Grillpfannen aus Edelstahl oder Emaille. Falls Sie Kartoffeln, Zwiebeln oder Knoblauch direkt in der Glut grillen möchten, wickeln Sie diese zuerst dick in Back- oder Pergamentpapier ein. Danach können Sie die Pergamentpakete zusätzlich noch mit Alufolie umwickeln. So kommt das Gemüse nicht direkt mit der Alufolie in Kontakt.

Gegrilltes Gemüse wird in der Edelstahlpfanne noch aromatischer, wenn Sie es während des Grillens immer wieder mit ein wenig Marinade bestreichen. Achten Sie darauf, dass Obst und Gemüse nicht schwarz werden. Sollte es dennoch einmal passieren, lassen sich die verkohlten Bereiche leicht mit einem Messer entfernen.

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Foto©angela0716/CC0.0, Video©chefkoch.de

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