Herbstbeginn in Düsseldorf-Knittkuhl

Schon ist es frühmorgens noch fast dunkel. Und es ist richtig kalt. Weiter sind die Felder auf dem Land größtenteils abgeerntet. Dann werden die Blätter von Bäumen und Sträuchern ganz bunt. Jedenfalls ist der Sommer  zuende. Also beginnt der Herbst.

Ein weiteres Mal quäle ich mich heute morgen lustlos die Knittkuhler Straße hoch. Dann auf dreiviertel der Strecke steige ich vom Rad. Denn hier ist eine Kiste mit Streusand für den Winter und darauf mache ich oft während meiner Radtouren hierhin Pause. Und da geniesse ich die Aussicht über das Tal, in dem Ratingen liegt. So kann ich darüber hinaus von hier aus auch bis ins nahe Duisburg sehen. Schon ist heute zwar der Himmel zum Teil blau, aber soeben erst verzieht sich der Morgennebel. Daher kann man nicht weit sehen.

Der Grütersaaper Hof in Knittkuhl

Endlich oben auf dem Knittkuhler Berg bin ich ja bereits in Düsseldorf. Schon ist das hier ganz ländlich ist mit großen Bauernhöfen. So ist  da der Bauernhof Gut Knittkuhl mit einem Restaurant und der Wolfsaaper Hof mit vielen Pferden. Weiter gibt es den Grütersaaper Hof. Und der Grütersaaper Hof ist ein beliebtes Ausflugsziel für alt und besonders für jung. Denn hier werden Kindergeburtstage ausgerichtet. Das ist der sogenannte Kinderbauernhof mit einer Vielzahl von zahmen Tieren. Ponys, Lamas, Strauße, Schafe, Ziegen. Und auch Geflügel verschiedener Arten gibt es hier und die Kinder können die Tiere streicheln und füttern.

Außerdem gibt es einen Laden auf dem Hof, wo man Fleisch, Eier, Milch und Käse kaufen kann. So werden sogar lebendige Tiere angeboten. Und es werden auch für die Älteren hier Feste gefeiert wie z.B. ein zünftiges Oktoberfest, wie ich einem großen Plakat vor dem Bauernhof entnehme.

Der Segelflugplatz, im Aaper Wald

Dann an die Bauernhöfe schliesst sich ein weitläufiges ehemaliges Militärgelände an. Und das dient längst nicht mehr militärischen Zwecken. Denn es wird nun an windstillen Wochenenden als Segelflugplatz genutzt. Gerade jetzt um diese frühe Uhrzeit sind auf den großen Wiesen aber nur ein paar Jogger und Hundebesitzer mit ihren Hunden unterwegs.

Und durch den Düsseldorfer Stadtwald, dem Aaper Wald, fahre ich dann langsam wieder talabwärts. So geht es nun ebenso steil bergab wie vorhin auf der Knittkuhler Straße bergauf. Die Abfahrt ist dann immer die „Belohnung“ für den schon etwas quälenden Berganstieg. Endlich komme ich im bereits sehr großstädtisch wirkenden Düsseldorfer Stadtteil Oberrath an. Gerade lässt der dichte Berufsverkehr auf der Reichswaldallee in Düsseldorf-Rath und der Düsseldorfer Straße in Ratingen etwas nach.

Einfach eins der kleinen Bilder anklicken, dann öffnet sich die Fotostrecke:

Text/Fotos: Ernst Käbisch

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