Hundekekse: So kann man aus Resten Hundeleckerlis selber machen

Hundekekse selber machen
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Hundekekse selber machen: Viele Reste, die bei der Lebensmittelzubereitung anfallen, brauchen nicht weggeworfen zu werden. Sie können zu hochwertigen Hundeleckerlis verbacken werden.

Gerade die kleinen Leckerlis fressen Haustiere besonders gerne. Sie können als Belohnung während der Erziehungsphase verwendet werden, oder einfach so, als kleine Aufmerksamkeit. Leckerlis sind im Verhältnis zu normalem Tierfutter recht kostspielig. Wer seinem kleinen Liebling eine besondere Freude machen, für diese aber nicht viel Geld ausgeben möchte, kann hochwertige Hundekekse (die auch Katzen mögen) selber backen. Sogar ganzes Hundefutter kann man selber machen. Verwendet werden können: Möhrenschalen, Eierschalen, Fleischfasern und -sehnen, Leber und andere Innereien, Kräuter, Eier und Getreide (vielleicht auch glutenfrei). Am einfachsten ist es, wenn man sich einen Beutel für die Tiefkühltruhe herrichtet, in dem man über einen längeren Zeitraum die passenden Reste sammelt. Beim Backen können dann alle gemeinsam verwendet werden und alle Zutaten sind aufgrund der Tiefkühlung frisch.

Mit Hundekeksen einfach verwöhnen

Hundekekse selber machen
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Die Eierschalen können mithilfe einer Küchenmaschine zu einer Art Mehl vermahlen werden. Die Gemüsereste werden klein geschnitten und mit den zerkleinerten Fleischresten oder Innereien weich gekocht. Danach sollte die Gemüse- / Fleischmischung mit ein wenig Kochwasser püriert werden, das geht am besten mit einem Pürierstab. Beim Kochen und Backen für Tiere bitte keine Gewürze verwenden. Kräuter, Zwiebel oder Knoblauch sind aber von Vorteil. Der fertige Gemüse- / Fleischbrei wird dann in eine Schüssel gegeben, hinzu kommen die zermahlenen Eierschalen. Um eine gute Konsistenz für die Hundeleckerlis zu erhalten, kommen noch 2 bis 3 rohe Eier (Schalen können gleich mitverwendet werden) und Vollkornmehl- oder -schrot hinzu. Der Teig sollte sich gut kneten lassen. Er darf nicht zu fest, aber auch nicht zu feucht sein. Bei Bedarf kann noch etwas Molke hinzugegeben werden.

Hundekekse ganz normal backen

Sobald der Teig die richtige Konsistenz hat, kann er etwa 1 Zentimeter dick ausgerollt werden und dann auf ein, mit Backpapier ausgelegtes Backblech, gelegt werden. Auf Hefe oder Backpulver wird bei Hundekeksen komplett verzichtet, schließlich möchten die kleinen Lieblinge auch etwas zu Beißen haben. Wer möchte, kann auch kleine Kekse aus dem Teig ausstechen. Am einfachsten ist es aber, wenn die Hundeleckerlis einfach in kleine Quadrate mit dem Messer geschnitten werden, die für den Vierbeiner genau die richtige Größe haben. Nach der Portionierung kann das Blech in den Ofen geschoben werden. Zwischen 160 und 180 Grad (je nach Ofen), werden die Kekse so lange gebacken (etwa 20 bis 30 Minuten), bis sie hart und knusprig sind. Nach dem Auskühlen können die Hundeleckerlis einfach in einer Blechdose, luftdicht verschlossen, aufbewahrt werden.

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