Im Prosperwäldchen in Bottrop

In einer der waldreichsten Städte des Ruhrgebiets ist es dennoch überraschend, ganz im Süden der Stadt auf ehemaligem Zechengelände von Prosper I zwischen Emscher und Rhein-Herne-Kanal und dem Gewerbegebiet Prosper I auf einen weiteren unvermuteten Wald zu stoßen, das kleine aber feine Prosperwäldchen. Eigentlich will ich mir heute nur angucken, wie lange ich brauche, um zum Tetraeder auf der Halde Beckstraße zu kommen, wie lange es dauert, um die Halde zu besteigen usw. Aber ich begnüge mich mit einem Blick auf den Fahrplan der Haltestation von Buslinie 262. 2mal stündlich fährt ein Bus in Richtung Eigen Markt und bis zur Station Kampstraße dauert die Fahrt 6 Minuten. Jetzt weiß ich ein paar Details mehr für die Tour, die ich demnächst dorthin anbieten möchte. Das Prosperwäldchen Aber jetzt interessiert mich mehr das Prosperwäldchen, von dem ich gestern fasziniert gelesen habe. Dazu muss ich jetzt vom Bottroper Hauptbahnhof aus links gehen und dann nochmal links in die Essener Straße hinein unter den Bahngleisen hindurch. Hier beginnt schon das Gewerbegebiet Prosper I von der ehemaligen Schachtanlage 1/4/5 der Zeche Prosper-Haniel. Ein unscheinbares Holzschild mit den eingeschnitzten Buchstaben „Im Prosperwäldchen“ zeigt von der Essener Straße aus nach rechts. Und tatsächlich stehe ich nach wenigen Metern schon mitten in einem dichten Wald. Rechts neben mir ist umzäunt und hier gar nicht zugänglich die Emscher und links ist durch Bäume hinweg das Gewerbegebiet schemenhaft zu erkennen, aber vor mir ist ein richtig stimmungsvoller bunter Herbstwald. Das ist ja kaum zu glauben hier so inmitten der Städte Bottrop und Essen und auf so engem Raum zwischen Emscher, Rhein-Herne-Kanal und dem Gewerbegebiet. Etwa die Hälfte der ehemaligen Schachtanlage der Zeche besteht weiter als Gewerbegebiet. Groß ist dieser Wald natürlich nicht. In wenigen Minuten hat man ihn durchschritten, dennoch ist das erstaunlich. Und wie alle Wälder in der Region hat auch dieser Wald sehr gelitten unter dem monströsen Pfingststurm Ela. Zum Teil sind die umgekippten Bäume und abgeknickten Äste wie andernorts noch nicht beseitigt. An einer Stelle allerdings sind riesige Mengen an Baumstämmen am Wegrand aufgehäuft. Das ist richtig traurig bei so einem kleinen Wald. Aber ein größeres eingezäuntes Areal in diesem Wald gibt Anlass zur Hoffnung, da wächst schon der Nachwuchs heran mit meist noch weniger als ein Meter hohen jungen Bäumen. Am Rhein-Herne-Kanal Inzwischen bin ich am Rhein-Herne-Kanal angelangt. Schon vor dem Ufer dieses Schifffahrtswegs ist die Stadt Bottrop zuende. An der Essener Straße steht vor der Brücke ein Ortsschild „Essen“. Ich gehe mal kurz auf die Brücke und sehe, wie ein großer Frachtkahn aus Hamburg gerade unter der Brücke hindurchfährt und dann weiter in Richtung Duisburg-Ruhrort. Der viel breitere Rhein-Herne-Kanal ist im Gegensatz zur meist parallel verlaufenden Emscher schiffbar. Lokschuppen der Zeche Prosper I Ich gehe wieder nach Bottrop zurück und nun rechts in das Gewerbegebiet hinein. Da die meisten Gebäude hier modern sind, erkenne ich das einzige von der Zeche übriggebliebene Gebäude, einen Lokschuppen, sofort. Er sieht ähnlich stilvoll aus wie der jetzt als Restaurant genutzte ehemalige Lokschuppen der Zeche Arenberg Fortsetzung, die ebenso in Bottrop befindlich zeitweise auch einmal zur Zeche Prosper-Haniel gehörte. Ein Ruderclub befindet sich jetzt hier in diesem Lokschuppen und das Gelände ist mit einem Zaun umgeben und nicht zugänglich. Das ehemalige Zechengebäude ist soweit ich es erkenne in einem guten Zustand.
Waldweg im Prosperwäldchen

So in einer der waldreichsten Städte des Ruhrgebiets ist es dennoch überraschend, auf einen weiteren, unvermuteten Wald zu stoßen. Und das ist das kleine,  aber feine Prosperwäldchen. Und das ist ganz im Süden der Stadt Bottrop auf dem ehemaligem Zechengelände von Prosper I zwischen Emscher und Rhein-Herne-Kanal und dem Gewerbegebiet Prosper I.

Schon will ich mir heute nur angucken, wie lange ich brauche, um zum Tetraeder auf der Halde Beckstraße zu kommen. Und wie lange es dauert, um die Halde zu besteigen usw.. Dann aber ich begnüge mich mit einem Blick auf den Fahrplan der Haltestation von Buslinie 262 am Hauptbahnhof von Bottrop. Also 2mal stündlich fährt ein Bus in Richtung Eigen Markt. Und bis zur Station Kampstraße dauert die Fahrt 6 Minuten. Dann weiß ich ein paar Details mehr für die Tour, die ich demnächst dorthin anbieten möchte.

Das Prosperwäldchen in Bottrop

Denn jetzt interessiert mich mehr das Prosperwäldchen, von dem ich gestern fasziniert gelesen habe. Dazu muss ich jetzt vom Bottroper Hauptbahnhof aus links gehen. Und dann muss ich nochmal links in die Essener Straße hinein unter den Bahngleisen hindurch. Und hier beginnt schon das Gewerbegebiet Prosper I von der ehemaligen Schachtanlage 1/4/5 der Zeche Prosper-Haniel.

So ein unscheinbares Holzschild mit den eingeschnitzten Buchstaben „Im Prosperwäldchen“ zeigt von der Essener Straße aus nach rechts. Und tatsächlich stehe ich nach wenigen Metern schon mitten in einem dichten Wald. Dann rechts neben mir fliesst umzäunt und hier gar nicht für die Öffentlichkeit zugänglich die Emscher. Und links ist durch Bäume hinweg das Gewerbegebiet Prosper I schemenhaft zu erkennen. Schon vor mir ist nun ein richtig stimmungsvoller bunter Herbstwald.

Und das ist ja kaum zu glauben hier so inmitten der Städte Bottrop und Essen und auf so engem Raum zwischen Emscher, Rhein-Herne-Kanal und dem Gewerbegebiet. Dann etwa die Hälfte der ehemaligen Schachtanlage der Zeche besteht weiter als Gewerbegebiet.

Und groß ist dieser Wald natürlich nicht. Denn in nur wenigen Minuten hat man ihn durchschritten. Trotzdem ist das hier erstaunlich und faszinierend. Und wie alle Wälder in der Region hat auch dieser Wald sehr gelitten unter dem monströsen Pfingststurm Ela. Schon sind die umgekippten Bäume und abgeknickten Äste wie andernorts noch nicht restlos beseitigt. Und an einer Stelle sind auch riesige Mengen an Baumstämmen am Wegrand aufgehäuft. Also das ist richtig traurig bei so einem kleinen Wald. Dann aber gibt ein größeres eingezäuntes Areal in diesem Wald Anlass zur Hoffnung. Denn da wächst schon der Nachwuchs heran mit meist noch weniger als ein Meter hohen jungen Bäumen.

Am Rhein-Herne-Kanal

Dann bin ich am Rhein-Herne-Kanal angelangt. Schon vor dem Ufer dieses Schifffahrtswegs ist die Stadt Bottrop zuende. Und an der Essener Straße steht vor der Brücke ein Ortsschild „Essen“. So gehe ich mal kurz auf die Brücke und sehe, wie ein großer Frachtkahn aus Hamburg gerade unter der Brücke hindurchfährt und dann weiter in Richtung Duisburg-Ruhrort. Denn der viel breitere Rhein-Herne-Kanal ist im Gegensatz zur meist parallel verlaufenden und nur an einigen Stellen wie hier weiter entfernten Emscher schiffbar.

Lokschuppen der Zeche Prosper I in Bottrop

Weiter gehe ich wieder nach Bottrop zurück. Und nun gehe ich noch rechts in das Gewerbegebiet hinein. Und da die meisten Gebäude hier modern sind, erkenne ich das einzige von der Zeche übriggebliebene Gebäude, einen Lokschuppen, sofort. Denn er sieht ähnlich stilvoll aus wie der jetzt als Restaurant genutzte ehemalige Lokschuppen der Zeche Arenberg Fortsetzung, die ebenso in Bottrop befindlich zeitweise auch einmal zur Zeche Prosper-Haniel gehörte. So ein Ruderclub befindet sich jetzt hier in diesem Lokschuppen. Und das Gelände ist mit einem Zaun umgeben und nicht zugänglich. Schon ist das ehemalige Zechengebäude aber soweit ich es erkenne in einem guten Zustand.

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Text/Fotos: Ernst Käbisch

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