Köln 2. Teil – Colonia Claudia Ara Agrippinensium

im Dom von Köln
im Dom von Köln

Also Köln fasziniert mal wieder kolossal. So beeindrucken die vielen Relikte aus der Römerzeit, die einem hier begegnen. Dann sind die „Veedels“ ganz unterschiedlich. Außerdem ist der Kölner Dom wie immer überwältigend.

So dachte ich schon, wir fahren halt mal nach Köln. Dann hat sich das. Weiter aber beschäftigt mich diese Stadt schon den dritten Tag in Folge intensiv. Denn man ist halt schon in seinen Vorurteilen gefangen. So bedeutet Köln ja Karneval, der 1.FC Köln und Bap. Dann ist es ist der rheinische Dauerrivale der Nachbarstadt Düsseldorf. Dafür scheint man so eine Art Hassliebe mit Düsseldorf zu pflegen. Denn in Köln sagt man „Allaaf“ und in Düsseldorf „Helau“.

Zeugnisse aus verschiedenen Epochen

Weiter hat Köln aber doch noch viel mehr zu bieten. Denn da sind doch auf Schritt und Tritt Relikte aus der Römerzeit zu bewundern. So sind die Kölner „Veedels“ zum Teil völlig unterschiedlich. So gibt es das multikulturelle und jugendlich wirkende belgische Veedel. Dann gibt es ein „Friesenveedel“. Schon wieder ganz andere Eindrücke gibt es in der Kölner Altstadt. Und das ist ja längst noch nicht alles.

Aachen, Neuss und Köln sind römische Stadtgründungen

Dann fällt mir natürlich wieder ein, dass ich schon in der Schule gelernt hatte, dass in Nordrheinwestfalen die Städte  Aachen, Neuss und Köln alte römische Stadtgründungen sind. Schon auch in Trier war ich ja mal vor ein paar Jahren und hatte die Porta Nigra besichtigt. Dann dachte ich Köln eigentlich zu kennen. Aber achwas. Denn wenn man nur da mal am Hauptbahnhof umgestiegen ist und einen kurzen Blick in den Dom geworfen hat, kennt man die Stadt nicht.  Und selbst, wenn man auch eins der Mussen in Köln besichtigt hat, hat man noch nicht viel gesehen.

Immerhin haben wir uns in Köln ja einfach mal auf Geradewohl heraus treiben lassen. Denn das scheint mir doch immer noch das beste Rezept zu sein, wenn man einen unbekannten oder jedenfalls fast unbekannten Ort kennenlernen will. So einfach der Nase lang immer da gucken, wo es einen interessiert. Denn ausser dem „Friesenveedel“ und dem belgischen Veedel kennen wir nun die Altstadt mit dem ältesten Rathaus Deutschlands. Und eigentlich sind das 2 Gebäude in einem. Dann ist davon der interessantere Bau ein prächtiger Renaissancebau mit beeindruckenden Arkaden und Torbögen. Dann regiert wurde von hier aus die Stadt bereits in der Römerzeit.

Der Dom in Köln

Endlich ist aber der Dom doch wieder das Interessanteste. Und man kommt da aus dem Staunen nicht heraus. Denn die bunten kunstvollen Fenster, die vielen Skulpturen und dann die Fußbodenmosaiken und nicht zuletzt die vielen Menschen aus aller Welt beeindrucken.So wie im Petersdom in Rom sind im Kölner Dom Kunstschätze ohne Ende zu bewundern. Schon die vielfältigen bunten Kirchenfenster beeindrucken sehr. Außerdem gibt es Skulpturen von Heiligen ohne Ende. Weiter sind da wunderbare Gemälde. Und auch die Fußbodenmosaiken sind kunstfertig. So wie auch in Rom.

Und Teil 1 der Kölnfahrt: https://gesunex.de/belgisches-viertel-und-der-dom-koeln/5377

Einfach auf eins der kleinen Bilder klicken, dann öffnet sich die Fotostrecke:

Text/Fotos: Ernst Käbisch

6 KOMMENTARE

  1. Schöne Bilder. Aber hat Köln auch einen Bären als Stadt- bzw. Wappentier ?
    Ich kenne nur den Geißbock 🙂
    Grüße aus der Metropole

    • Bei den Bären habe ich mich auch gewundert, weil man die ja mit Berlin verbindet.
      Ansonsten war ich positiv überrascht von Köln. Tolle Stadt. Hab ich ja erzählt.
      Schöne Grüße nach Berlin

  2. In der Doku „Deutschland von oben“ wurden auch ganz tolle Bilder der Stadt Köln gezeigt. Man kann von oben wirklich die alten Strukturen der Stadt erkennen. Die alten Stadtmauern oder uralte Gassen aus der Antike sind immer noch von oben erkennbar.

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