NEU: Star Trek im Moviepark Bottrop

Schon von Weitem sieht man die Achterbahn von Star Trek.
Schon von Weitem sieht man die Achterbahn von Star Trek.

von Ernst Käbisch

Wenn die Finanzierung gesichert ist, bin ich für den Moviepark in Bottrop ja immer zu haben. Denn der Moviepark bedeutet eine Reise. Und natürlich geht die Reise in die USA. Immerhin kommt Tim mit, weil es doch die neue Startrek-Achterbahn im Park gibt. Wobei wir dann da nicht einmal mitfahren. Denn die Crazy Cops kennen wir noch nicht und ein Grusellabyrinth scheint hier auch neu zu sein. Und das interessiert uns eben mehr.

typisch USA
typisch USA

„Herzlichen Glückwunsch“, sagt die Kassiererin zu mir an der Kasse vom Moviepark in Bottrop. Immerhin ist dieser Glückwunsch zum Geburtstag für uns 28 Euro wert. Und so ist bei den hohen Eintrittspreisen in diesem allerdings wirklich sehenswerten Vergnügungspark für uns der Besuch überhaupt möglich. Denn für Tim haben wir nur eine Karte mit 6 Euro Ermäßigung und einem Essensbon für eine Pizza und ein Getränk bekommen.

Mir gefällt das hier ja. Das ist wie eine Reise. Schon muss es einem Nichts ausmachen, dass die Reise „nur“ in die USA geht. Aber da war ich ja schon mal. Und ehrlich gesagt, fand ich die USA viel besser als erwartet. Und die kleine Stadt, die der Moviepark mit seinen typisch amerikanischen Straßen mit Geschäften und Plätzen und Restaurants und Cafes darstellt, erinnert mich ein bisschen an die kaum größere und ähnlich kurzweilige Stadt Key West in Florida.

Das neue Event „Star Trek“

Hier geht es zur Star Trek-Achterbahn.
Hier geht es zur Star Trek-Achterbahn.

Aber Tim kann ich eigentlich nur zum Besuch vom Moviepark überreden, weil da dieses neue Event „Star Trek“ ist. Und zwar ist das offenbar eine der hier zahlreichen Achterbahnen. Denn man sieht die direkt am Eingang. Und die markante Achterbahn wirkt so, als ob sie nun das neue Wahrzeichen vom Moviepark ist. Aber natürlich ist sie zu Beginn der Ferien hoffnungslos umlagert. Eigentlich haben wir sowieso keine Lust auf so eine hektische Bahn. Denn da scheint man sich ja auch mehrmals im Verlauf der Strecke um die eigene Achse zu drehen.

Bei den Crazy Cops
Bei den Crazy Cops

Dafür gibt es andere Attraktionen, die wir noch nicht gesehen haben. Und direkt das erste Event ist wirklich abgefahren im wahrsten Sinne des Wortes. Denn bei den Crazy Cops werden einem von nervenstarken Autofahrern halsbrecherische Stunts zum Teil auf 2 Rädern und sogar einmal mit brennendem Auto hingelegt. Und nach einer wilden Verfolgungsjagd gelingt es den Guten, den Crazy Cops, den Bösen die Beute, nämlich den Erlös eines Wohltätigkeitsballes wieder abzunehmen.

Dann nach dieser sehr überzeugenden Show gucken wir uns noch gegen Aufpreis von je 5 Euro ein Grusellabyrinth an, das wir auch noch nicht kennen. Aber das empfinden wir als ziemlich albern. Und nur der Kettensägenmann in einem der meist dunklen, aber manchmal stakkatoartig erleuchteten Räume schafft es bei Tim, ein bisschen Anerkennung zu finden. Mit dem ungleich besseren Grusellabyrinth in der ehemaligen Waschkaue von Prosper-Haniel auch in Bottrop läßt sich das nicht vergleichen.

Das Lokal von Van Helsing

Dann ist der Essensbon nur für eine spezielle Pizzeria am St.Monica-Pier. Also essen wir dort zu Mittag. Und wir haben Glück, dass die Pizza wirklich lecker schmeckt. Denn anschliessend gehen wir noch in das Lokal von Van Helsing, was ich als Ort am eindrucksvollsten vom ganzen Moviepark finde. Schon ist das Essen da aber merkwürdig und sieht so gar nicht lecker aus. Aber wir haben ja gegessen und trinken nur Kaffee und Tee und gucken dabei s/w-Filme von der Addamsfamily in einem ganz eindrucksvollen Ambiente.

Schon hätte ich ja noch Interesse, nach diesem Besuch in der letzten aktiven Bergbaustadt des Ruhrgebiets z.B. noch auf die Halde Haniel oder die Halde mit dem Tetraeder zu gehen und die Bergwerkskulisse der Zeche Prosper Haniel mit dem Malakoffturm und der Kokerei Prosper zu genießen. Aber ich kann ja froh sein, dass der Pubertierende überhaupt noch mal mit zum Moviepark gefahren ist. Und meine Bergbauausflüge muss ich eben weiter alleine machen, wenn ich die Zeit für finde.

Text / Fotos: Ernst Käbisch

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