Pesto aus frischen Frühlingskräutern

Pesto selber machen

Nun ist es wieder soweit, die ersten frischen Wildkräuter sprießen aus der Erde. Jung sind sie am zartesten und besonders vitaminreich. Es lohnt sich daher, die ersten warmen Sonnenstrahlen auf einem ausgiebigen Spaziergang zu genießen und die frischen Kräuter, zu sammeln. Junge Brennnesseln, Vogelmiere und Bärlauch lassen sich besonders gut zu einem geschmackvollen Pesto verarbeiten.

So kann man die Frühjahrsernte der Kräuter das ganze Jahr über nutzen, ohne dass es zu einem spürbaren Vitamin- und Mineralienverlust kommt. Die Kräuter sollten allerdings gleich nach dem Sammeln verarbeitet werden, damit sie so viele Inhaltsstoffe wie möglich behalten.

Wie kann man schmackhafte Pestos zubereiten?

Für die Zubereitung von einem hochwertigen Pesto braucht man nicht viel. Die Grundzutaten bestehen aus frischen Kräutern, etwas geriebenen Hartkäse, hochwertigem Olivenöl, Salz, Pfeffer und Pinienkernen, die aber auch durch Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse oder Kürbiskernen ersetzt werden können. Jeder kann sich sein Pesto genau so mischen, wie es ihm am besten schmeckt. Die einen mögen z.B. lieber einen höheren Nussanteil, andere eher weniger. Genauso verhält es sich mit dem Käseanteil. Ein frisches Pesto kann man wunderbar mit einem Mörser zubereiten. Möchte man aber einen Vorrat für das ganze Jahr anlegen, sollte man sich lieber auf die Küchenmaschine (mit Hackmesser) verlassen.

Pesto aus Bärlauch herstellen
Foto/Bekathwia/CC2.0

Die Kräuter werden vor der Zubereitung in kaltes Wasser gelegt, damit kleine Insekten herauskrabbeln können. Danach werden die Kräuter am besten mithilfe einer Salatschleuder getrocknet. Sie können dann mit einem Messer grob zerkleinert, und in die Küchenmaschine gegeben werden. Am besten wird das Pesto, wenn alle Bestandteile, mit Ausnahme dem Öl, in die Küchenmaschine gegeben werden. Nachdem die Masse ganz fein gemixt wurde, kann man nach und nach das Olivenöl hinzugeben, bis die Konsistenz so ist, wie man sie gerne hat. Man sollte bei der Zubereitung nicht vergessen, dass der Salz- und Ölanteil nicht nur geschmacklich wichtig ist, sondern auch für eine lange Haltbarkeit sorgt.

Wie lange kann man das Pesto aufbewahren?

Das frisch zubereitete Pesto kann man in Schraubgläser füllen, noch einmal mit einer Ölschicht vor Oxidation schützen und zugeschraubt im Kühlschrank aufbewahren. Je nachdem, wie kühl der Kühlschrank eingestellt ist, hält das Pesto bis zu einem halben Jahr. Man kann die Schraubgläser aber auch gleich in den Tiefkühlschrank geben und das Pesto einfrieren. Somit wird die Haltbarkeit enorm verlängert. Für Singlehaushalte ist es empfehlenswert, das frische Pesto in eine Eiswürfelschale zu geben, diese tiefzukühlen und die Eiswürfel später in eine fest verschlossene Box zu geben. So kann man das Pesto immer frisch und gut dosiert entnehmen.

Und hier noch ein Video-Tipp

Video©MeinLebenAufDemLand     Titelfoto©sa_ku_ra/CC2.0

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