Recklinghausen leuchtet 2016

Recklinghausen - Stadt der Ruhrfestspiele
Recklinghausen - Stadt der Ruhrfestspiele

von Ernst Käbisch

Die Fotos von „Recklinghausen leuchtet 2016“ passen ja ausgezeichnet zu meinen Fotoeindrücken „Nachts am Phönixsee in Dortmund“ oder „Nachts beim Zollverein in Essen“. Bloss hat Juan diese wunderbaren Fotos in Recklinghausen gemacht. Gerade ist er allerdings auf der anderen Seite der Welt in Südamerika. Aber es gibt ja e-Mail. So frage ich ihn auf diesem Weg, ob ich ein paar der Fotos verwenden darf.

Weil mich zuletzt das nächtliche Ruhrgebiet wieder ein paarmal sehr interessiert hatte, spricht mich der neue Beitrag von Juan „Recklinghausen leuchtet 2016“ von seiner Internetseite sehr an. Denn selber war ich ja neulich z.B. ganz angetan vom nächtlich erleuchteten Neubauviertel um den Phönixsee in Dortmund. Und bereits vorher hatte ich zahlreiche nächtliche Eindrücke im Ruhrgebiet gesammelt z.B. im Landschaftspark Duisburg-Nord oder bei der Zeche Zollverein in Essen oder bei der Henrichshütte in Hattingen.

Nachts in Recklinghausen

Gerade habe ich selber etwas an meiner Internetseite mit WordPress gemacht. So habe ich als „Follower“ dieses automatische Mail von Juan bekommen. Außerdem ist Juan auch ein Follower von meiner Internetpräsenz. Gerade deswegen kam natürlich das Mail von ihm mit quasi einem Newsletter über seine Seite. Und natürlich habe ich so mal wieder auf seine klasse Webseite geguckt und die neuen Beiträge von ihm. Gerade ist er offenbar in Uruguay. Denn da ist auch ein ganz aktueller, neuer Beitrag vom Januar 2017 über eine Kirche in Montevideo auf seiner Seite mit eindrucksvollen Fotos. So maile ich ihn an und frage ihn, ob ich ein paar seiner Fotos (vom nächtlich beleuchteten Recklinghausen) benutzen darf.

Denn so entsteht mit diesem neuen geplanten Beitrag ja direkt eine Serie „Ruhrgebiet bei Nacht“. Also Recklinghausen ist ja nicht gerade ein Ort, wo ich oft hinfahre. Und schon gar nachts ist mir das viel zu weit weg. Immerhin habe ich kein Auto. Und außerhalb der Halbmillionenstädte ist der öffentliche Personennahverkehr im Ruhrgebiet gewöhnungsbedürftig. So habe ich keine besonders gute Erinnerung an meine Fahrt letztens in der Nacht nach Moers. Denn da musste ich mehrmals umsteigen und lange an kalten und zugigen Bahnhöfen und Busstationen warten. Und das, um mir das zwar schon faszinierende, aber dann zuerst unbeleuchtete Geleucht auf der Halde Rheinpreußen anzugucken. Erst nachher, als ich wieder unten an der Busstation bei den chemischen Werken stand, fing das Geleucht an zu leuchten.

Recklinghausen leuchtet

Also im ehemaligen Umspannwerk Recklinghausen war ich schon mal. Und das ist ein ganz interessanter Ankerpunkt der Route der Industriekultur mit einer sehenswerten Ausstellung.  Weiter bin ich in Recklinghausen nur ein paar Mal umgestiegen. So kam ich bei einem Besuch der Zeche Ewald Fortsetzung in Oer-Erkenschwick hier einmal durch. Schon war mir bei den Gelegenheiten aufgefallen, dass das Stadtzentrum von Recklinghausen mit zahlreichen alten Fachwerk- und Gründerzeithäusern angenehm wirkt. So spektakulär beleuchtet, wie Juan das eindrucksvoll anläßlich der offenbar jedes Jahr stattfindenden Aktion „Recklinghausen leuchtet“ 2016 festgehalten hat, sieht das sogar großartig aus.

Dann fast postwendend kommt die Antwort von Juan als Mail. Und wohlgemerkt kommt die Antwort diesmal ja aus Südamerika. So schreibt er in dem Mail, dass der Regen an dem Abend in Recklinghausen ihn sehr gestört hat. Aber gerade das finde ich sehr reizvoll bei Nachtaufnahmen, wenn sich die Lichter im nassen Asphalt und Kopfsteinpflaster der Straßen spiegeln. Also ich darf Bilder von ihm verwenden, wenn ich sie als seine angebe. So mailt er mir. Aber klar doch. Und das ist ja selbstverständlich.

Zuerst auf eins der Bilder klicken. Dann öffnet sich die Fotostrecke:

Fotos: Juan Laurenza

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