Wie heißt der Bürgermeister von Wesel?

von Ernst Käbisch

Wesel ist wie die Nachbarstadt Xanten ein Teil der Metropole RUHR und hat einen großen Dom, den Willibrordi-Dom. Weiter ist Wesel eine Hansestadt und liegt an der Mündung der Lippe in den Rhein. Die Stadt hat einen großen Hafen.  Im Stadtzentrum gibt es eine Zitadelle, in der sich jetzt ein Preußenmuseum befindet.

Anfahrt nach Wesel

Einmal die Stunde fährt der RE 5 ab dem Düsseldorfer Flughafenbahnhof nach Emmerich über Wesel. So wie bei der Fahrt nach Xanten brauche ich ein Zusatzticket für 3 Euro zusätzlich zu dem VRR-Ticket 2000. Der Zug fährt nun über Duisburg und Oberhausen. Dann in Dinslaken sehe ich aus dem Zug die Fördertürme und die Halde der ehemaligen Zeche Lohberg. Und in Voerde gibt es ein grosses Kraftwerk. Die nächste Station ist schon Wesel.

Wie heißt der Bürgermeister von Wesel?

Der Bürgermeister von Wesel heißt seit 2004 Ulrike Westkamp. Und das ist natürlich eine Frau. Offenbar nutzen viele Geschäftsleute in Wesel die Bekanntheit des „Echoreims“, um für ihr Geschäft zu werben. Dann auf der Hohe Straße, die als Fußgängerzone vom Bahnhof zum Willibrordi-Dom führt, sehe ich einen Goldesel vor einem Juweliergeschäft. Weiter gibt es einen Textilesel vor einer Boutique. Außerdem ist ein Schmuckesel vor einem Schmuckgeschäft. So ein Gesundheitsesel steht vor einer Apotheke. Und es gibt offenbar hunderte dieser buntbemalten, lebensgroßen Esel in dieser Stadt.

Der Willibrordi-Dom

Vor dem Willibrordi-Dom ist heute noch ein kleiner Markt auf einem mittelalterlich wirkenden Platz. Zum Beispiel ist auch ein Stand der Kriemhildmühle in Xanten mit dort hergestellten Backwaren aufgebaut. Xanten ist ja auch nicht weit von hier auf der anderen Rheinseite. Der Willibrordi-Dom ist evangelisch und längst nicht so üppig mit Kunstwerken geschmückt wie der etwa gleichgroße (katholische) Xantener Dom. Ein alter Mann frägt mich, ob ich schon wieder gehen will; am Nachmittag gäbe es eine Führung. Das ist hier nämlich ein geschichtsträchtiger Ort, sagt er. Ja, das will ich ja gerne glauben. Die ganze Stadt scheint ähnlich wie die Nachbarstadt Xanten sehr geschichtsträchtig zu sein.

Am Rhein

Dieser Eindruck von Geschichtsträchtigkeit setzt sich auch fort, als ich nach vielleicht 500 Metern Fussweg die Rheinpromenade erreiche. Hier sind auf beiden Seiten des Rheins  schwarze Brückenpfeiler einer alten Eisenbahnbrücke, die aus Kostengründen nach dem Krieg nicht wieder aufgebaut wurde. Vielleicht einen Kilometer weiter südlich sehe ich die andere Weseler Rheinbrücke und davor ist der Weseler Rheinhafen. Der Rhein führt heute offenbar Hochwasser. Das ist kein Wunder nach all dem Regen der letzten Tage.  Auf dem Brückenpfeiler der alten Rheinbrücke sind an einem Gitter hunderte von bunten „Freundschaftsschlösser“ befestigt. Die rheinaufwärtsfahrenden Frachtkähne haben heute schwer mit den Fluten zu kämpfen.

Zitadelle und Berliner Tor

Auf dem Rückweg zum Bahnhof gehe ich einen etwas anderen Weg, wo ich auch an der Zitadelle vorbeikomme. Hier ist inzwischen ein Museum, das Preußenmuseum. Aber der Schneeschauer, der mich heute morgen in Wesel empfing, hat schon längst aufgehört. Es ist also nicht nötig, auch noch ein Museum zu besuchen. Die Stadt Wesel selber ist ja schon Museum genug. Da ist zum Beispiel auch das Berliner Tor, das ist schon prunkvoll in einer Art, wie man es von Metropolen wie Paris oder Berlin kennt. Wo das Berliner Tor jetzt ist, war früher offenbar eine Kaserne.

goldesel
Der Goldesel Foto anklicken
schmuck
Der Schmuckesel Foto anklicken
dom
Markt am Willibrordi-Dom Foto anklicken
schloesser
Freundschaftsschlösser an der alten Rheinbrücke Foto anklicken
die zitadelle in Wesel
Die Zitadelle Wesel Foto anklicken
berlinertor
Das Berliner Tor Foto anklicken

Text/Fotos: Ernst Käbisch

3 KOMMENTARE

  1. Hi Ernst,
    hast Du eine Ahnung, wie ein „Echoreim“ in´s Flachland kommt ??????????? Falls ja, lass es mich wissen.
    Grüße in den Pott

    Moro

  2. Hallo Moro,

    so flach ist das Ruhrgebiet doch gar nicht mehr. Bedenke die vielen Halden.
    Mehr weiss ich aber auch nicht; Ratingen liegt ja ausserhalb.

    Grüße in die Hauptstadt
    Ernst

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