Haben Sie auch den – Schon wieder graues Wetter – Blues ?

In der nassen und dunklen  Jahreszeit ist oft Lichtmangel der Auslöser von Winterdepressionen. Dieser löst in unserem Körper einen  Serotonin-Mangel aus. Im Gegenzug wird vermehrt Melatonin abgegeben, ein Hormon das müde macht.

Und so fühlen wir uns erschöpft, unmotiviert und niedergeschlagen. 25% der Deutschen leiden unter dem Lichtmangel. Jetzt gibt es die Möglichkeit, sich dem Winter-Blues hinzugeben oder aktiv dagegen anzugehen.

Ganz oben auf der „Therapieliste“ steht Licht tanken. Gehen Sie spazieren. Schon 45 Minuten, auch bei bedecktem Himmel,  wirkt dem Unwohlsein spürbar entgegen. Spezielle Tageslichtlampen helfen nachweisbar auch. Gehen Sie so oft Sie können joggen, walken, schwimmen, radfahren oder betreiben Sie andere Ausdauersportarten. Das stabilisiert Ihre Stimmung und vertreibt außerdem Stress und Angstzustände.

Schaffen Sie eine “ darauf freue ich mich“ Situation. Ob es nun ein Theaterbesuch ist, eine Shoppingtour mit der besten Freundin, eine gemütliche Tasse Tee zu Hause auf der Couch ( derweil der Partner die Küche aufräumt ) – das alles lädt Ihren „Biospeicher“ wieder auf.

Sorgen Sie auch für lebendige Farben in Ihrer Umgebung. Dass Schwarz oder Dunkelbraun nicht gerade sehr motivierend sind, leuchtet wohl jedem ein. In der Farbpsychologie steht zum Beispiel Blau für beruhigend und Grün schafft einen inneren Ausgleich. Die anregende Wirkung von Rot dürfte auch keine neue Erkenntnis sein. Und wenn wir unsere Stimmung aufhellen wollen, sollten wir uns mit den Farben Orange und Gelb umgeben.

Egal, welche Möglichkeit Sie wählen, – allein dass  Sie sich damit beschäftigen, setzt ja schon eine mentale Aktivität voraus – und damit sind Sie auf dem richtigen Weg.

Weitere Tipps finden Sie auch unter
www.depressionsliga.de

Foto MatthesDesign

3 KOMMENTARE

  1. das finde ich ja mal einen interessanten Artikel. Wenn man bedenkt, dass schon 45 Min. am Tag sogar bei bedecktem Wetter helfen. Aber ich muss sagen, dass ich die Passage mit dem gemütlichen Tee auf der Couch, derweil der Partner die Küche macht, auch nicht zu verachten finde.
    Grüße Stefanie

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