Im Frühjahr können die ersten Kräuter geerntet werden

Frühling Kräuter

Wer seinen eigenen Kräutertee, sein Kräutersalz oder Kräuteressenzen herstellen möchte, sollte sich schon direkt im Frühjahr an die Arbeit machen. Wer sich mit den Erntezeiten der unterschiedlichen Pflanzen und Kräuter nicht genau auskennt, kann sich einen Sammelkalender herstellen.

In diesem werden dann die Wochen eingezeichnet, in denen man die begehrten Pflanzen und Kräuter ernten kann. Gerade im Frühjahr sind die ersten, zarten Blätter der Birke für Kräutertee besonders gefragt. Auch die zarten Brennnesseltriebe, die nach dem Frost sprießen, sind besonders wirkungsvoll und schmackhaft. Zudem können Veilchen und Primeln (Wildwuchs steht unter Naturschutz!), junger Löwenzahn und Bärlauch geerntet werden. Selbst einige Gänseblümchen (wirken kräftigend) blühen schon.

Was im Frühjahr schon gesammelt werden kann

Im Gegensatz zu Gänseblümchen, die bis zum Frost blühen, können einige Kräuter und Blüten wirklich nur wenige Wochen geerntet werden. Wer also seinen Kräutertee abwechslungsreich gestalten möchte, sollte sich daher genau an die Erntezeiten halten, wenn es in diesem Jahr eine erfolgreiche Ernte geben soll. Junge Erdbeer- und Himbeerblätter eignen sich ebenfalls zur Verwendung in einem Kräutertee. Junger Spitzwegerich wirkt nicht nur in einem Hustensaft entschleimend, sondern auch als Teezubereitung. Bei ausgiebigen Spaziergängen in der Natur kann man schon im Frühjahr so manche Pflanze finden, die sich besten als Teepflanze eignet. Schafgarbe und Kamille, Holunderblüten, Kastanienblüten, Weißdorn und viele mehr. Wer sich ein wenig mit der Kräuterkunde beschäftigt, wird schnell einige Pflanzen finden, die das persönliche Wohlbefinden steigern können.

Die Verarbeitung

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Im Frühjahr geerntete Kräuter halten sich lange im Glas.
flickr.com/Alexandra Moss/CC2.0

Wichtig ist, dass die Pflanzenteile direkt nach dem Sammeln verarbeitet werden. Entweder werden sie zu Sträußen gebunden und an einem trockenen, gut belüfteten Ort getrocknet, oder sie werden über Nacht in einem Dörrautomaten gedörrt. Am besten ist es, wenn man die einzelnen Pflanzensorten getrennt voneinander nach der Trocknung aufbewahrt. So kann man sich immer bei Bedarf die passende Teemischung zubereiten. Die Pflanzen und Kräuter müssen so lange getrocknet werden, dass sie auch wirklich gar keine Feuchtigkeit mehr enthalten. Werden sie zu früh in luftdichte Gläser verpackt, könnte es zu einer Schimmelbildung kommen, die die gesamte Ernte im jeweiligen Glas vernichtet. Nach dem Trocknen können die Pflanzen manuell zerkleinert und Triebe oder kleine Ästchen entfernt werden.Richtig trockene Pflanzen und Kräuter zerbröseln regelrecht zwischen den Fingern.

Titelfoto©flickr.com/baumrasen / CC2.0

 

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