Maronen zubereiten – sie sind gesund und helfen beim Abnehmen

Maronen zubereiten - sie sind gesund und helfen beim Abnehmen
Maronen zubereiten - sie sind gesund und helfen beim Abnehmen

Maronen zubereiten ist gerade in den kalten Monaten sehr beliebt. Die Esskastanien haben nicht nur ein köstliches Aroma, sondern steigern auch die Gesundheit, halten lange satt, stabilisieren den Blutzuckerspiegel und können beim Abnehmen helfen.

Maronen zubereiten – als wärmende Suppe, schnell gekocht

Zutaten für 4 Personen

  • 2 geschälte und gewürfelte Gemüsezwiebeln oder 4 Zwiebeln normaler Größe
  • 3 bis 4 Knoblauchzehen
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 20 bis 30 Gramm Fett / Öl zum Andünsten der Zwiebelwürfel
  • 300 g Topinambur /geschält und gewürfelt
  • 300 bis 400 Gramm Maronen, geschält und gegart (gekocht oder geröstet)
  • 100 ml Apfelessig
  • 100 ml lieblicher Weißwein
  • 300 g griechischer oder veganer Joghurt
  • 100 bis 200 ml Sahne oder veganer Schlagrahm
  • Schnittlauch oder Rosmarin nach Geschmack
  • frisch gemahlener Pfeffer und Meersalz nach Geschmack

Die Zubereitung

Die geschälten und gewürfelten Zwiebeln werden mit dem geschälten und zerteilten Knoblauch in einem ausreichend großen Topf mit dem Fett angedünstet. Sobald die Zwiebelstücke glasig werden, kommen die gegarten Maronen und die gewürfelten Topinambur Stücke mit in den Topf und werden leicht angeröstet, bis sie mit dem Apfelessig und dem Wein abgelöscht werden.

Die Gemüsebrühe wird ebenfalls zugefügt. Die Suppe muss nun kurz aufkochen und etwa 5 bis 8 Minuten köcheln, bis die Maroni weich sind. Jetzt kann der Joghurt, samt Gewürzen (nicht den Schnittlauch), hinzugefügt und noch etwa 2 Minuten mitgekocht werden, bis die Suppe mit einem Pürierstab fein püriert wird.

Sollte die Maroni Suppe mit Rosmarin verfeinert werden (am besten getrocknet), können die getrockneten oder frischen Kräuter ebenfalls vor dem Pürieren in die Suppe gegeben werden. Nach dem Pürieren können Sie die fast fertige Suppe noch einmal abschmecken.

Wird die Suppe mit gebackenen und nicht mit gekochten Maronen zubereitet, schleckt sie noch aromatischer.

Kleine Variationen

Sie können Maronensuppe sehr vielseitig servieren. Besonders lecker ist eine kleine Sahnehaube, die Sie mit fein geschnittenem Schnittlauch garnieren können. Schlagen Sie dafür lediglich die Sahne, die bei den Zutaten des Rezepts aufgeführt ist, steif und geben diese kurz vor dem Servieren auf die Suppe und streuseln Kräuter oder gehackte Kürbiskerne darüber. Aber auch Räucherfisch lässt sich perfekt mit Maronen kombinieren. Überhaupt bietet Maronensuppe eine vorzügliche Grundlage für die verschiedensten Einlagen.

Aufgrund dieser vielseitigen Verwendungsmöglichkeit der Maronensuppe lohnt es sich, gleich mehr zuzubereiten, da sie einfach einzufrieren und aufgetaut wieder verwendet werden kann.

Am Ende des Artikels finden Sie noch ein Rezept für Weihnachtstaler.

Die gesundheitlichen Vorteile von Maronen

Sie sind reich an komplexen Kohlenhydraten, wodurch der Blutzucker stabil gehalten und ein hoher Sättigungsgrad erreicht wird. Heißhungerattacken bleiben aus. Die leckeren Edelkastanien gehören zu den basenüberschüssigen Lebensmitteln und sind daher nicht nur besonders gesund, sie unterstützen auch das körperliche Wohlbefinden.

Die gesundheitlichen Vorteile sind unabhängig von der Zubereitung. Ob geröstet oder in Wasser gekocht. Herzschlag und Blutdruck können reguliert, überschüssiges Natrium ausgeschieden und notwendiges Kalium dem Organismus zugeführt werden. Der Verzehr von Esskastanien kann das Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfällen oder Herz-Rhythmus-Störungen zu erkranken reduzieren.

Maronen sind reich an B-Vitaminen

Sie sind enthalten Linolensäure und Linolsäure, die zu den ungesättigten Fettsäuren gehören. Edelkastanien und Maronen sind reich an B-Vitaminen und stärken daher besonders in der dunklen Jahreszeit die Nerven. Sie wirken geistiger und körperlicher Erschöpfung entgegen. Außerdem stärken Maronen das Immunsystem, da sie reich an Vitamin C und E sind.

Durch den Verzehr wird der Cholesterinspiegel ausgeglichen, sowohl beim LDL-, wie auch beim Gesamtcholesterin. Die enthaltenen Antioxidantien (Vitamin C und E, Lignanen und Flavonoide) können einen gewissen Schutz bieten, an Krebs zu erkranken (Studien laufen noch). Das enthaltene Kalzium beugt Osteoporose vor.

Esskastanien sind glutenfrei und können auch von Menschen verzehrt werden, die unter Zöliakie leiden.

Maronen zubereiten – für die schlanke Linie

Die enthaltenen, komplexen Kohlenhydrate machen satt, aber nicht dick. Im Vergleich zu Nüssen und Samen enthalten Edelkastanien nur einen Fettanteil von 2 Prozent.

Die Funktionen des Magen- / Darmsystems werden ebenfalls unterstützt. Als kleiner Snack am Abend sind sie nicht nur erlaubt, sondern auch erwünscht. Das in ihnen enthaltene Tryptophan hilft nicht nur beim Einschlafen, sondern beruhigt auch die Verdauung und unterstützt diese. Saurem Aufstoßen und Völlegefühl beugen die basischen Esskastanien vor.

Das enthaltenen Rutin (Bioflavonoid) kann wie ein natürlicher Blutverdünner Venenerkrankungen oder Krampfadern entgegenwirken. Die basische und entzündungshemmende Wirkung der Esskastanien wird besonders von Rheumapatienten geschätzt.

Probieren Sie es einfach mal aus: Essen Sie am Abend 3 bis 5 geröstete Maronen. Die Lust auf Süßigkeiten, Chips und andere Dickmacher lassen nach und ein erholsamer Schlaf ist fast gesichert.

Jetzt noch das oben erwähnte Rezept

Maronen als Weihnachtstaler

Zutaten ausreichend für ein Backblech

  • das Eiweiß von 2 kleinen Eiern
  • 25 g Puderzucker
  • 100 g Dattelpaste
  • ein paar Tropfen Vanilleextrakt oder 1 TL Vanillezucker mit echter Vanille
  • 1,5 TL dunkler, entölter Kakao
  • 1/2 TL Ceylon Zimt
  • 175 g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Kardamom
  • 50 g Maronen gekocht
  • 30 g Dinkelmehl
  • 1/2 TL gemahlene Orangenschale (gerne frisch, von der gewaschenen Bio-Orange abgerieben)

Die Zubereitung

Das Eiweiß mit dem Puderzucker zu einem steifen Eischnee schlagen. 2 Esslöffel vom Eischnee beiseite stellten. Die Dattelpaste mit den Mandeln, dem Kardamom, Zimt, Vanillezucker und restlichem Eiweiß zu einer Masse verrühren, die nicht mehr kleben sollte.

Bei Bedarf können noch mehr gerieben Mandeln untergehoben werden. Ein schwacher Teelöffel Kakao wird mit dem Mehl, der gemahlenen/geriebenen Orangenschale und den Maronen püriert.

Die pürierte Masse kann dann unter den Vorteig geknetet werden. Im Anschluss wird die Teigmenge geteilt, um daraus zwei gleich große Rollen herstellen zu können. Die Teigrollen werden in Backpapier gewickelt und etwa 2 Stunden im Kühlschrank gekühlt, bevor sie in gleich dicke Taler (mit einem scharfen Messer) geschnitten werden.

Der Backofen wird auf 130 Grad Celsius (Ober- und Unterhitze) vorgeheizt, das Backblech mit Backpapier belegt, damit die gleichmäßig geschnittenen Scheiben darauf verteilt werden können.

1 TL der aufbewahrten Eischnee Masse wird mit dem restlichen Kakao gleichmäßig vermengt. Im Anschluss wird die noch weiße Eischnee Masse gleichmäßig auf den Teigtalern verteilt und mit einem Pinsel verstrichen. In die Mitte kommt dann ein Tropfen der kakaohaltigen Baisermasse und wird sternförmig mit einem Zahnstocher ausgezogen.

Das Finale

Anschließend backen die Weihnachtstaler ca. 15 Minuten auf mittlerer Schiene. Danach wird die Backtemperatur auf 100 Grad Celsius reduziert, damit sie weitere 15 Minuten backen können, ohne zu verbrennen.

Die Konsistenz ist nach dem Auskühlen nicht knusprig und fest, sondern eher weich und ein wenig feucht. Die Taler sollten vor dem Verzehr einige Tage durchziehen und trocken gelagert werden.

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