Alternative Therapie gegen Borreliose – im Herbst ist Erntezeit

Alternative Therapie gegen Borreliose - im Herbst ist Erntezeit
Die Karde bietet eine einfache Therapiebegleitung bei der Borreliose

Ein Zeckenbiss kann der Auslöser sein, dass die Infektion der heimtückischen Krankheit Borreliose beginnt. Auch wenn sich ein Zeckenbiss nach dem Entfernen der Zecke nicht verändert und sich kein rötlich verfärbter Kreis um den Biss bildet, ist ein Arztbesuch empfehlenswert.

Die Borreliose ist nur heilbar, wenn direkt nach der Infektion eine Antibiotikumtherapie begonnen wird. Wird dieser Zeitpunkt verpasst, kann es zu einer unheilbaren Erkrankung kommen, die viele, unterschiedliche Symptome und Beschwerden mit sich bringt. Nicht jeder Patient verträgt die Behandlung mit einem Antibiotikum. Dabei kann es zu Unverträglichkeiten kommen. Es gibt kaum eine andere Therapiemöglichkeit, – daher ist es fast verwunderlich, dass die Natur eine Pflanze bietet, die fast bei jedem vor der Haustür oder in der näheren Umgebung wächst.

Die Karde bietet eine einfache Therapiebegleitung bei der Borreliose

Alternative Therapie gegen Borreliose - im Herbst ist Erntezeit
Zecken können Borreliose auslösen

Die Karde, auch als Kratzkopf, Igelkämme, Weberdistel, Strähl, Venusbecken usw. bekannt, kann die Symptome der Borreliose mindern. Um eine alkoholische Lösung anzusetzen oder einen Tee zu brauen, werden ausschließlich die Wurzeln der Karden benötigt. Die Erntezeit ist entweder im Mai oder im Herbst. Die Wurzeln der Pflanze werden ausgegraben, gewaschen und zerkleinert. Bei der Ernte empfiehlt es sich, Arbeitshandschuhe, einen Spaten und eine Rosenschere einzupacken. Man sollte sich vor den Stacheln schützen und die Pflanze nach der Ausgrabung kurz über dem Wurzelstock abschneiden. Möchte man eine alkoholische Lösung ansetzen, füllt man die frisch zerkleinerten Wurzelteile in ein Schraubglas und bedeckt diese mit hochprozentigem Alkohol. Die Mischung sollte mindestens 3 Wochen lang ziehen, bevor man sie abseihen kann. Während dieser Zeit sollte das zugeschraubte Gefäß täglich mindestens einmal sanft durchgeschüttelt werden.

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Eine Tropfflasche ist empfehlenswert

Nachdem die 3 Wochen Reifezeit für den alkoholischen Auszug vergangen sind, wird die Mischung erst durch ein Sieb und dann durch Filterpapier geschüttet. Für die Abfüllung eignen sich Tropfflaschen, die in der Apotheke erhältlich sind. Je nach Körpergewicht sollten 3 x 7 (oder etwas mehr) Tropfen am Tag eingenommen werden. Die Wurzel der Karde enthält Saponine, Scabiosid und Iridoide. Die Einnahme der Tropfen kann begleitend zu einer Antibiotikumtherapie, aber auch im Nachhinein erfolgen. Borreliosebedingte Kopfschmerzen sowie Muskel- und Gliederschmerzen sollen aufgrund der Inhaltsstoffe erfolgreich gemindert werden. Bevor Sie eine Therapiebegleitung mit der Karde beginnen, sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.

Video©Novartis Vaccines  Bildquellen©Titel/gabrielemlink/CC0.0   Artikel/m.prinke/CC2.0

 

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