Entsafter, verschiedene Techniken sind auf dem Markt

Selbst gemachte Säfte schmecken nicht nur ausgesprochen gut, sie sind auch sehr gesund. Säfte können aus fast allen Obst- und Gemüsesorten selber hergestellt werden, wenn ein Entsafter im Haushalt vorhanden ist.

Entsafter – man unterscheidet vier Typen

Zitronenpressen eigen sich nur für Zitrusfrüchte, wie Zitronen, Limetten, Orangen und Grapefruits. Zitruspressen arbeiten sehr effektiv, sind einfach zu bedienen und zerstören keine Vitamine.

Dampfentsafter, entsaften frische Früchte mithilfe von Wasserdampf. Sie sind nicht für die Herstellung frischer Obst- und Gemüsesäfte geeignet, da durch den heißen Dampf viel zu viele Vitamine zerstört werden.

Zentrifugenentsafter haben im inneren eine Reibscheibe, die die Früchte oder das Gemüse zerkleinert. Durch die Fliehkraft der Zentrifuge wird die zerkleinerte Frucht- oder Gemüsemasse an ein Sieb geworfen und der Saft herausgeschleudert. Gräser oder Nüsse lassen sich mit so einem Gerät nicht bearbeiten. Der Nachteil von einem Zentrifugenentsafter liegt darin, dass der austretende Saft schäumt und großflächig mit der Raumluft in Berührung kommt. Die daraus resultierende Oxidation zerstört einige Vitamine.

Saftpressen, die das Obst oder Gemüse mit einem Kolben regelrecht zerquetschen, um den Saft herausdrücken zu können, sind die effektivsten Entsafter. Mit ihnen können auch Nüsse und Gräser verarbeitet werden. Derartige Kolbensaftpressen sind um einiges teurer als die anderen Entsaftervarianten. Dafür sind sie langlebiger, die Saftausbeute ist wesentlich höher und beim Entsaften wird der größte Anteil an Vitaminen erhalten.

Welcher Entsafter ist der beste?

entsafter2Welchen Entsaftertypen man wählt, sollte jeder selber entscheiden. Mit ein wenig Erfahrung ist das Lieblingsmodell schnell gefunden. Vor einem Entsafterkauf wäre anzuraten, sich einmal im Freundeskreis zu erkundigen, wer welchen Entsafter zu Hause stehen hat. Ein Probeeinsatz zeigt dann schnell, wer mit welchem Entsaftertyp am besten zurechtkommt. Probeläufe vor dem Einkauf schützen vor einem Fehlkauf. Ein sehr wichtiger Aspekt beim Kauf ist die Bedienbarkeit. Während des Entsaftens entsteht nicht nur Saft, sondern auch Trester (die entsafteten Fruchtbestandteile). Bei den teueren Ppressen kommt vorne der frische Saft heraus, während der Trester an anderer Stelle herausgeschoben wird. Aufgrund dieser Technik spart man sich die Tresterentleerung während des Entsaftens. Ansonsten sollte darauf geachtet werden, dass sich das Gerät leicht auseinander und wieder zusammenbauen lässt. Viele, komplizierte Arbeitsschritte nehmen die Freude am Entsaften und das neu gekaufte Gerät kann schnell zum Staubfänger werden.

Photos mit freundlicher Genehmigung der Philips GmbH

3 KOMMENTARE

  1. Interessant – ich wusste gar nich, dass es so viele verschiedene Typen von Entsaftern gibt. Aus eigener Erfahrung kann ich aber in jedem Fall zu einer großen Saftpresse raten – zwar (wie ihr schon sagt) etwas teurer, aber für mich gibt es früh nichts besseres als ein Glas frisch gepressten Orangensaft. 1000x besser als dieser konzentrierte und dann wieder verdünnte Saft aus dem Supermarkt.

    • Wir waren auch überascht über die Vielfalt der Pressen. Und ja, – Du hast recht. Selbst gepresste Säfte schmecken tausendmal besser !!!!!!!!!!!!!!!!

      Viele Grüße aus Berlin,
      Moro

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