Aminosäuren und Arthrose

Kann man etwas gegen Arthrose tun?
Kann man etwas gegen Arthrose tun?

Arthrose, auch Osteoarthritis genannt, ist eine Erkrankung der Gelenke, die sehr weit verbreitet ist. Es handelt sich um eine Krankheit, bei der sich die Knorpelschicht der Gelenke langsam zurückbildet und abnutzt.

Ist der Knorpel einmal verschwunden, dann bilden sich dort, wo die Knochen ungeschützt aufeinander treffen Verhärtungen, die die Bewegungsfreiheit einschränken. Bei Athrosepatienten sind meist mehrere Gelenke von den Beschwerden betroffen. Die Patienten klagen über ein Gefühl von Steifheit und Schmerzen insbesondere nach längeren Ruhephasen. Oft entsteht in den Gelenken dann eine schmerzhafte Entzündung, die Arthritis genannt wird.

Kann man etwas gegen Arthrose tun?

Es gibt zahlreiche Therapien und Operationen, um Athrose zu bekämpfen. Die europäische Schulmedizin beschränkt sich in der Regel darauf, die Schmerzen zu lindern und die Entzündungen einzudämmen. Aber die Ursachen werden nicht behoben. Um neuen Knorpel aufbauen zu können, braucht der Körper bestimmte Nährstoffe und sehr viele Patienten konnten erst nach einer grundlegenden Umstellung ihrer Ernährung eine Besserung erzielen. Die Aufnahme von Arachidonsäure sollte ganz vermieden werden, weil diese Säure Arthritis fördert.

Auch Nahrungsergänzungsmittel können den Knorpelaufbau begünstigen. Aminosäuren können z.B. bei Arthrose helfen, Gelenkknorpel aufzubauen. Dem Körper müssen also kontinuierlich ausreichend Aminosäuren zugeführt werden. Zudem muss darauf geachtet werden, dass die Ernährung auch sonst umgestellt wird und dass alle wichtigen Nährstoffe vorhanden sind. Zu den wichtigen Aminosäuren gehört L-Methionin, eine schwefelhaltige Aminosäure, die beim Knorpelaufbau hilft. Knorpel besteht zu einem gewissen Anteil aus Schwefel. Methionin ist eine weitere Aminosäure, die zusammen mit Folsäure und Vitamin B12 eingenommen wird und so den Stoffwechsel anregt. Die Aminosäure L-Arginin ist für das Immunsystem von Bedeutung und kann den Prozess der Entzündungsheilug entscheidend beeinflussen. Es fördert zudem die Durchblutung.

Glucosamin oder Glucosaminsulfat ist ein sogenannter Aminozucker, der knorpelschützend wirkt und sich in sehr geringen Mengen eingenommen als förderlich bei der Bekämpfung von Arthrose erwiesen hat. Chondroitin ist der Vorläuferstoff von Glucosamin, welcher im menschlichen Stoffwechsel zur Synthese von Glucosamin benötigt wird. Zudem wird Methylsulfonylmethan eingesetzt, um wiederum Schwefel zuzuführen und den Knorpelaufbau zu unterstützen. Kollagen-Hydrolysat ist ebenfalls ein wichtiger Baustein des Gelenkknorpels. Bei Arthrose darf es auf keinen Fall zu Kollagenmangel kommen. Natürlich sind auch andere Vitamine und Spurenelemente bei Arthrose von enormer Bedeutung.

Die Ernährung sollte auf eine sehr ausgewogene und gesunde Ernährung umgestellt werden, um keine Mangelerscheinungen aufkommen zu lassen. Wer wegen der Arthrose alle sauren Lebensmittel weg lässt und daher auf tierisches Eiweiss, Kohlensäure und Weissmehl verzichtet, der kann mit Nahrungsergänzungsmitteln nachhelfen. Zudem ist Bewegung sehr wichtig. Es ist ein Fehlschluss, zu glauben, dass sich der Knorpel nicht aufbaut, wenn das Gelenk viel bewegt wird. Zuviel Ruhe hingegen wirkt sich negativ aus.

Bildquelle © Eukalyptus / CC0.0

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