Komposter selber bauen

Komposter helfen uns im Garten

In jedem Garten fallen Pflanzen- und Rasenabschnitte, sowie Herbstlaub an, das für die Biotonne viel zu schade ist. Ein Komposter gehört daher in jeden Garten. Man kann Komposter fertig kaufen, aber auch einfach und günstig selber herstellen.

Komposter, einfach und schnell gebaut

Um seinen eigenen Komposter bauen zu können, braucht man kein Handwerker zu sein. Für die einfachste, günstigste und leichteste Variante braucht man einfach nur Zaundraht in gewünschter Höhe, Bindedraht und einige Erdnägel. Der Zaundraht sollte so lang sein, dass der Komposter den gewünschten Umfang hat, wenn man Anfang und Ende des Zaunstücks mit Bindedraht verbindet. Mit diesen wenigen Handgriffen ist die meiste Arbeit auch schon getan. Nun muss der Komposter nur noch auf dem Gartenboden verankert werden, damit er beim nächsten Sturm nicht fortgeweht wird.

Für die Verankerung können Erdnägel, aber auch Zeltheringe verwendet werden. Diese werden tief in die Erde gedrückt und die untersten Drahtschlaufen des neuen Komposters damit verankert. Sofort nach der Aufstellung kann der Komposter mit Laub, Unkraut und allen pflanzlichen Gartenabfällen beladen werden. Der Maschendrahtzaun sorgt für eine gute Durchlüftung, die eine schnelle Kompostierung gewährleistet.

Einfache Entnahmemöglichkeit beim kleinen Komposter

Küchenabfälle können auf den Komposter
Viele Küchenabfääle können auf einen Komposter. Foto/flickr.com/Smabs Sputzer/CC2.0

Derartige Komposter sind nicht nur schnell gebaut, sie finden auch in allen Gartenteilen ihren angestammten Platz. Sobald die Kompostierung abgeschlossen ist, braucht man einfach nur die Erdnägel oder Zeltheringe aus dem Zaungitter aushaken und kann dann den Komposter leicht kippen. Mit einer Schaufel kann man den fertigen Kompost von unten aus dem Komposter entnehmen und diesen danach wieder in seine ursprüngliche Stellung zurück stellen. Sobald die Erdnägel oder Zeltheringe wieder eingehakt sind und einen sicheren Stand gewährleisten, kann das frisch aufgefüllte Laub oder die anderen Pflanzenabschnitte von oben nach unten gedrückt werden. Die Kompostierung kann dann wieder von vorne beginnen.

Wer über nicht so große Kräfte verfügt, kann sich auf diese Art und Weise viele kleine Komposter bauen, die dann leicht entleert werden können, weil das Volumen nicht so groß ist. Für die Kompostierung von Ästen oder Holzabschnitten sind diese leichten Kompostierer allerdings eher ungeeignet. Da diese selbst gebauten Zaunrollenkomposter nicht starr sind, kann man sie in Ecken stellen, die anderweitig nicht genutzt werden können. Sie lassen sich ganz einfach in Form drücken und halten auch diese, wenn sie stetig befüllt werden.

Titelfoto©flickr.com/Jeff Kubina/CC2.0

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