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Wer kennt die Situation nicht: es klingelt an der Tür, Freunde kommen unangemeldet zu Besuch, alle haben Hunger und keine Snacks im Haus.
Der Pizzaservice ist zwar schnell gerufen, aber zumeist nicht gerade preisgünstig. Mit ein wenig Geschick kann man auch aus einfachen Vorräten schnell einen kleinen Snack zubereiten, der jedem schmeckt und satt macht.
Snacks schnell gezaubert
Pizzabrote sind auch als Snacks sehr beliebt. Daher wird jeder Gast begeistert sein, wenn man diese innerhalb kürzester Zeit selber zubereitet. Man benötigt lediglich:
- 1 Kilo Mehl
- 1 Würfel frische Hefe oder ersatzweise einen Beutel Trockenhefe
- 1 EL Salz
- 600 – 700 Milliliter lauwarmes Wasser
- 2 Tomaten
- 250 Gramm Käse (was man gerade im Haus hat, Emmentaler, Gouda, Mozzarella, Feta usw.)
evtl. 1 Zwiebel - 2 Knoblauchzehen
- etwas Olivenöl
und nach Geschmack etwas Sardellenpaste
Zuerst sollte man den Teig für das Pizzabrot zubereiten. Hierfür wird einfach die Hefe im lauwarmen Wasser aufgelöst, das Mehl mit dem Esslöffel Salz in die Küchenmaschine gegeben und das Hefewasser darüber gegossen. Mithilfe der Küchenmaschine wird dann ein einfacher Hefeteig geknetet, der ruhig etwas weicher sein kann. Der Teig klebt wahrscheinlich an den Händen, daher sollte er mit dem Teigschaber auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech ausgebracht werden. Der Hefeteig wird einfach gleichmäßig auf dem gesamten Backblech verteilt. Dann muss der Teig zwischen 30 bis 60 Minuten bei 20 bis 30 Grad Celsius gehen.
Das Fladenbrot sollte nur hellbraun werden
Sobald sich der Teig verdoppelt hat, kann er bei 200 Grad gebacken werden. Das Fladenbrot sollte nur hellbraun werden. Nach dem Backen wird das Blech aus dem Backofen genommen und das Fladenbrot in vier gleichgroße Teile geschnitten. Diese müssen nun auskühlen, damit sie danach noch einmal in der waagerechte durchgeschnitten werden können.

Während der Auskühlphase werden die Tomaten, die Zwiebel und der Käse in kleine Stücke geschnitten. Das Olivenöl wird mit den Knoblauchzehen in einer Küchenmaschine püriert (bei Bedarf mit etwas Sardellenpaste). Sobald das Brot ausgekühlt und waagerecht durchgeschnitten ist, wird die innere Brotoberfläche dünn mit dem Knoblaucholivenöl bestrichen (am besten mit einem Backpinsel). Sobald dies geschehen ist, kommt das Knoblauchbrot noch einmal in den Backofen, damit die geölte Brotoberfläche leicht anröstet.
Direkt, nachdem das heiße Knoblauchbrot aus dem Ofen kommt, kann es mit den vorbereiteten Tomaten-, Käse-, und Zwiebelstückchen belegt werden. Das Pizzabrot kommt dann noch einmal bei 200 Grad in den Backofen, aber nur so lange, bis der Käse verläuft. Das Pizzabrot wird dann einfach in Portionen geschnitten und noch heiß verzehrt. Wer keine frischen Tomaten im Haus hat, kann auch Dosentomaten oder andere Gemüsesorten (z. B. Zucchini) verwenden.