Sauna: schwitzen für die Gesundheit

Sauna: schwitzen für die Gesundheit
Sauna: schwitzen für die Gesundheit

Besonders im Frühjahr wird unser Körper von den ständigen Wetterumschwüngen stark beansprucht. Ein starkes Immunsystem braucht es, um Erkältungen und Schnupfen möglichst effektiv den Kampf anzusagen. Ein Gang in die Sauna stärkt die Abwehrkräfte und hält Körper und Geist fit.

In der Sauna kommt unser Körper an die Hitzegrenze

Hier bringen wir unseren Körper an die Hitzegrenze. Bei Temperaturen bis zu Hundert Grad Celsius wird sprichwörtlich alles ungesunde herausgeschwitzt und anschließend beim Sprung ins kühle Nass abgewaschen. Körperreinigung von innen und außen unter Extrembedingungen. Beim Saunieren kommt der Kreislauf so richtig in Schwung und man fühlt sich nach dem Gang ins Schwitzbad wie neu geboren.

Sauna – trocken oder feucht

Besonders charakteristisch ist die trockene Luft, ohne die man die extreme Hitze gar nicht ertragen könnte. Für den Einsteiger oder ist daher die klassische Variation mit ihrer trockenen Luft weitaus besser geeignet als das Dampfbad. Das Klima ließe sich etwa mit dem einer Wüste vergleichen. Hingegen kommt das klimatische Verhältnis des Dampfbades eher dem des tropischen Regenwaldes nahe. Da die Luft hier bereits sehr feucht ist, kann sie schwer weitere Feuchtigkeit von der Haut aufnehmen. Die Luftfeuchtigkeit in der Sauna lässt sich selbstverständlich auch durch einen Aufguss kurzzeitig erhöhen. Hierbei wird Wasser, meist mit Zugabe von ätherischen Ölen, auf das Lavagestein, das sich auf dem Ofen befindet, ergossen.

Verschiedene Varianten

Zur klassischen finnischen Version gesellen sich inzwischen diverse andere teils technisch gestützte Varianten. Beispiele sind etwa die Bio-Sauna oder aber das Saunarium. Im Saunarium wird auf eine höhere Luftfeuchtigkeit bei geringerer Temperatur gesetzt. Eine weitere Form ist zum Beispiel die Infrarotsauna.  Auch hier ist die Temperatur mit etwa 50 Grad Celsius etwas milder. Das Schwitzbad wird in diesem Fall mit einer Infrarotwärmebestrahlung kombiniert.

Eine weitere moderne Variante ist das Helarium, bei der eine Licht- und Farbtherapie Teil des Hitzebades ist. Da Farben bekanntlich eine besondere Wirkung auf die menschliche Psyche haben, wird man im Helarium von verschiedenen bunten Lichtquellen bestrahlt. Je nach Farbe soll somit die Gemütslage des Sauna-Gastes gehoben und ein hohes Maß an Entspannung erreicht werden.

Zu wem welche Variante am besten passt, hängt von verschiedenen individuellen Faktoren und ganz besonders von den eigenen Vorlieben sowie der eigenen Verträglichkeit solch extremer Temperaturen ab. Eine Steigerung des Wohlbefindens ist jedoch bei allen Formen des finnischen Schwitzbades sicher. Die körpereigene Regulation wird in der Sauna in besonderem Maße beansprucht. Die Belastbarkeit gegenüber unterschiedlichen Reizen wird dadurch deutlich erhöht.

Durch und durch gesund

Auf diese Weise beugt regelmäßiges Saunieren Gesundheitsstörungen vor, stärkt unsere Abwehrkräfte und fördert zugleich die Heilung diverser Krankheiten. Je öfter man seinen Körper unter den extremen Bedingungen einer Sauna trainiert, desto widerstandsfähiger wird man gegen Infekte.

Bild©Zerocool/CC0.0

 

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