So gesund kann Lebkuchen sein

Lebkuchen kann auch gesund sein

Lebkuchen haben schon eine jahrhundertelange Tradition. Nicht umsonst, denn eigentlich sind Lebkuchen keine gefürchteten Dickmacher, sondern gesunde Kleinigkeiten, die einst sehr kostbar waren.

Man sollte Lebkuchen nur nicht in Unmengen konsumieren. In früheren Zeiten konnte man nicht alles was man wollte zu jeder Jahreszeit konsumieren. Man musste Lebensmittel konservieren oder konnte sie nur zu den Erntezeiten genießen. Schon sehr früh begannen Völker auf der ganzen Welt, Obst zu trocknen. Diese Trockenfrüchte waren sehr gehaltvoll. Ein Großteil der Vitamine und Mineralien wurden durch die Trocknung erhalten. In der Adventszeit wurde dann ein Teil des Vorrats an Trockenfrüchten zerkleinert und für Kletzenbrot, Stollen und Lebkuchen verwendet. Zucker war sehr kostbar und wurde bei diesen Rezepten nur in gewissem Maße verwendet. Der andere Teil wurde aus Mandeln und Nüssen hinzugefügt. Viele der traditionellen Rezepte enthalten noch nicht einmal Mehl, dafür hochwertige Gewürze.

Lebkuchen steigert das Immunsystem

Die in den Lebkuchenrezepten verwendeten Mandeln und Nüsse enthalten sehr viele hochwertige Fettsäuren, die für den Organismus von entscheidender Wichtigkeit sind. Mandeln und Nüsse enthalten viele B-Vitamine, die antidepressiv wirken und das Wohlbefinden steigern. Gerade in der dunklen Jahreszeit war es früher besonders wichtig, über die Nahrung Vitamine aufzunehmen, die das Wohlbefinden und das Immunsystem steigern. Zimt, Nelken, Ingwer und Vanille waren schon früher wertvolle Gewürze, die aber auch sehr gesunde Nebenwirkungen haben. Zimt ist in der Lage den Blutzucker zu senken, Ingwer ebenfalls. Nelken beinhalten sehr hochwertige Antioxidantien und Phenolverbindungen. Dadurch wirken sie entzündungshemmend und können sowohl die Zellmembrane als auch vor Mangelerscheinungen und Stress schützen. Das in der Gewürznelke enthaltene Eugenol wirkt antibakteriell und schützt vor Erkrankungen im Blasen und Nierenbereich. Zudem regulieren sie die Magen-Darm-Tätigkeit und schützen vor Darmparasiten. Gewürznelken können sich ebenfalls positiv auf den Blutzucker auswirken.

Lebkuchen und Vanille

Weihnachten sollte es nach Möglichkeit ruhig und beschaulich sein. Damit sich früher jeder nach der harten Arbeit richtig entspannen konnte, wurden Vanillekipferl auf den Tisch gestellt. Vanille war sehr teuer, aber brachte auch Ruhe und Entspannung in die Weihnachtszeit. Vanille beruhigt nicht nur die Nerven, sondern wirkt auch gegen Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Vanille wurde auch als natürliches Aphrodisiakum gehandelt. Rückblickend sieht man, dass die Rezepte der Weihnachtszeit so ausgelegt sind, dass es jedem gut gehen kann. Körperliche und geistige Gesundheit standen an erster Stelle.

Foto©flickr.com/Erik Cleves Kristensen/CC2.0

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