Wasserkefir erfrischt und schmeckt

Wasserkefir

Wasserkefir wird im Gegensatz zu Milchkefir mit gezuckertem Wasser und Trockenfrüchten angesetzt. Die Kefirkultur besteht aus Milchsäurebakterien und Hefen.

Die Kefirkulturen unterscheiden sich auch optisch von den Milchkefirkulturen. Sie sind weißlich, fast transparent und durchscheinend. Sie ähneln kleinen Kristallen. Im Gegensatz zu Milchkefir ist eine Heilwirkung bei Wasserkefir nicht wissenschaftlich bewiesen. Wasserkefir ist nach der Fertigstellung kohlensäurehaltig. Für die Zubereitung wird einfaches Leitungswasser benötigt. Die Mischung wird in ein luftdicht verschließbares Gefäß gegeben, damit es zwischen 36 und 72 Stunden reifen kann.

Wie wird Wasserkefir angesetzt?

Für den Ansatz von 2Litern Wasserkefir benötigt man:

  •  ein entsprechend großes Gefäß,
  • 10 bis 20 großzügig bemessene Teelöffel Kefirkultur,
  • 4 Trockenaprikosen (als Stickstoffquelle),
  • 2 bis 3 gehäufte Esslöffel Zucker
  • eine ganze Zitrone in Viertel geschnitten (ungespritzt).

Alle Zutaten werden in das Gefäß gegeben, mit Wasser aufgefüllt und verschlossen. Die Mischung muss nun bei Zimmertemperatur reifen und sollte nicht direkt in der Sonne stehen. Sobald der gewünschte Reifungsgrad erreicht ist, wird das Getränk durch ein feines Sieb geschüttet und danach kühl gestellt. Es kann direkt getrunken werden. Die Zitronen säuern den Wasserkefir natürlich an, damit sich keine Schimmelpilze bilden können. Sie können dem zubereiteten Wasserkefir wieder zugefügt werden, bis dieser ausgetrunken ist. Die Zitronenviertel und Trockenfrüchte können für weitere Wasserkefiransätze weiterverwendet werden. Für den Ansatz müssen nicht zwangsweise Trockenaprikosen verwendet werden, man kann auch Trockenfeigen, Trockenpflaumen, Rosinen oder Datteln verwenden.

Eine ausführliche Anleitung mit vielen Tipps sehen Sie hier.

 

Der eigene Geschmack bestimmt den Reifegrad

Wasserkefir nach der Gärung
Wasserkefir muß gären.

Die Wasserkefirkristalle vermehren sich während eines Ansatzes ähnlich wie Milchkefirkulturen. Je nach Zusammensetzung des Ansatzes ist eine Vermehrung zwischen 25 und 75 Prozent zu erkennen. Für die Vermehrung wird Calcium benötigt. Je nach Wasserqualität ist nur wenig Calcium im Wasser gelöst. Man kann dann durch die Zugabe von Calciumcitrat nachhelfen. Calciumcitrat ist völlig ungiftig und wird sogar als Nahrungsergänzungsmittel verkauft. Je nach Gärung liegt der Alkoholgehalt von Wasserkefir zwischen 0,2 bis 2 Prozent. Ganz ähnlich dem Milchkefir. Den gewünschten Reifegrad kann jeder Nutzer selber bestimmen. Manche mögen es eher kräftiger, andere milder. Mit ein wenig Übung kann man sich das Kefirgetränk so zubereiten, wie man es am liebsten mag. Je mehr Zitronenschale dem Getränk zugegeben wird, desto bitterer wird es. Es erinnert dann an Bitter Lemon. Der weiße Teil der Zitronenschale besitzt viele Bitterstoffe, die sich während des Gärvorgangs lösen.

Fotos©LivingShadow/CC3.0

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