Wozu braucht man einen Vakuumierer?

In jedem Haushalt finden sich Haushaltgeräte, die mehr als überflüssig sind. Dies liegt aber meistens nicht daran, dass die Geräte falsch konzipiert und umständlich in der Anwendung sind. Sie passen einfach nicht zu den Bedürfnissen der Besitzer.

Menschen, die sich zum größten Teil von Fertigprodukten ernähren, können weder mit einem Entsafter, einem Dörrautomaten noch mit einem Vakuumierer etwas anfangen. Wer sich allerdings bewusst ernähren möchte, ist auf die technische Unterstützung von Haushaltsgeräten angewiesen, weil die eigenen Fertigungen ansonsten viel zu aufwendig würden. Ein Vakuumierer kann sehr hilfreich sein. Besonders wenn man häufig einen Dörrautomaten benutzt. Nach dem Dörren müssen die getrockneten Kräuter, Gemüse- und Obststückchen luftdicht aufbewahrt werden, da sie sonst wieder Feuchtigkeit ziehen und verderben. Zudem könnte das Dörrgut von unerwünschten Schädlingen befallen werden.

Ein Vakuumierer erlaubt platzsparende Aufbewahrungsarten

Natürlich kann das Dörrgut in Schraubgläser gefüllt werden. Allerdings benötigen diese viel Platz bei der Aufbewahrung. Es macht daher durchaus Sinn, die getrockneten Lebensmittel selber zu vakuumieren, um sie platzsparender aufbewahren zu können. Schon für wenig Geld kann man Vakuumierer kaufen, die über eine kräftige Saugpumpe verfügen und die passabel vakuumieren können. Man braucht sich keine Gastronomievakuumierer anschaffen, die nicht nur sehr groß, sondern auch sehr kostspielig sind. Die meisten Haushaltsvakuumierer benötigen spezielle Vakuumtüten, die goffriert sind. Diese Vakuumtüten sind von innen mit einem geprägten Gitter versehen, damit die Luftabsaugung leichter fällt. Bei jedem Modell ist angegeben, welche Vakuumtüten verwendet werden können. Bei der Vakuumierung von Dörrgut ist aber zu beachten, dass die getrockneten Obst- und Gemüsestückchen oft scharfkantige und spitze Kanten besitzen. Diese sind in der Lage, selbst stabile Vakuumtüten von innen während der Vakuumierung anzuritzen. Passiert dies, ist das erzeugte Vakuum nicht stabil, da durch die kleinen Verletzungen der Vakuumtüten Luft eindringen kann.

Vakuumierer – auf die richtige Technik kommt es an

Wer derartigen Verletzungen vorbeugen möchte, sollte daher das getrocknete Dörrgut vorsichtig einpacken und dann mit der Verpackung in die Vakuumtüte legen. Derartig geschützt kann bei der Vakuumierung keine Tütenverletzung mehr passieren. Die gelagerten Trockenobstbestände sollten regelmäßig überprüft werden, damit die Tüten zuerst verbraucht werden können, bei denen Schwachstellen bei der Vakuumierung festzustellen sind. Der Inhalt sollte dann für den Verbrauch aus der Vakuumtüte herausgenommen und in ein Schraubglas gefüllt werden.

 

Foto © la.va – das Original, Vakuumverpackung

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