Mit Bittersalz baden und entgiften

Bittersalz in der Badewanne
Titelfoto©flickr.com/Sharon Hahn Darlin/CC2.0

Selbst bei noch so gesunder Lebensweise entwickeln sich im Körper immer wieder Gifte und Schlacken. Je öfter und intensiver der Organismus entgiftet und entschlackt wird, desto besser.

Viele Methoden sind zwar wirksam, aber nicht sonderlich entspannend. Umso schöner ist es, wenn man die Entspannung mit der Entschlackung und Entgiftung kombinieren kann. Selbst beim Baden kann sich der Körper entgiften und entspannen. Man braucht sich einfach nur zurückzulehnen und entspannen. Es ist sogar möglich, das dazu benötigte Badesalz selber zusammenzumischen. Man benötigt einfach nur

  • Meersalz
  • Urea
  • Natron und
  • Bittersalz

Bittersalzkuren sind vielen Menschen bekannt. Allerdings nicht aufgrund entspannender Bäder, sondern durch abführende Trinkkuren. Bittersalz wirkt als Abführmittel, wenn es in warmem Wasser aufgelöst und getrunken wird.

Bittersalz (Magnesiumsulfat) kann „Wunder“ wirken

Bittersalz wird auch in der Landwirtschaft zur Düngung verwendet. Obst- und Nadelbäume, aber auch Grasflächen werden mit Magnesiumsulfat gedüngt, weil es eine gute Magnesiumquelle für die Pflanzen darstellt. Sobald Nadelbäume braune Nadeln bekommen, kann Magnesiumsulfat Abhilfe schaffen. Es sorgt für einen sauren Boden, den besonders Koniferen zu schätzen wissen.

Magnesiumsulfat wirkt aufgrund seiner starken hygroskopischen Wirkung so entgiftend. Etwa 2 Tassen Bittersalz werden für ein Wannenbad benötigt. Meersalz, Natron und Urea sind eine perfekte Beigabe. Das Natron unterstützt den Reinigungseffekt und für einen angenehmen pH-Wert. Urea (Harnstoff, Kohlensäurediamid), steigert die Feuchtigkeitsbindung der Haut. Harnstoff wird, aufgrund seines hohen Stickstoffgehalts, ebenfalls in der Landwirtschaft als Dünger eingesetzt. Urea ist vollkommen ungiftig. Schaut man sich die Inhaltsangabe im Handel erhältlicher Entspannungssalzbäder an, bestehen diese zu einem Großteil aus Urea (Harnstoff).

Mit Bittersalz das eigene Badesalz herstellen

Badesalz mit Bittersalz
Mit Bittersalz das eigene Badesalz herstellen. flickr.com/SuperFantastic/CC2.o

Da Harnstoff, wenn er in größeren Mengen gekauft wird, sehr günstig ist, lohnt es sich, sein hochwertiges Badesalz selber herzustellen.

50 Prozent Meersalz, 30 Prozent Bittersalz, 10 Prozent Urea und10 Prozent Natron ergeben gut gemischt die Basis zu einem entspannenden Wannenbad. Bei der Dosierung der Mischung kann man ruhig großzügig sein. Sie kostet ja kaum was. Zwei Tassen gefüllt mit dieser Mischung sollten daher mindestens ins Badewasser gegeben werden, damit die Wirkung überzeugen kann. Die Wassertemperatur darf nicht zu heiß sein, weil der Kreislauf durch die Entgiftung angeregt wird und man ansonsten zu schnell ermüden würde. Wer sich bei einem Bittersalzbad besonders wohlfühlt, kann den prozentualen Anteil in der Mischung gerne erhöhen. Alle Inhaltsstoffe des gemischten Badesalzes sind vollkommen ungiftig und können auch einzeln verwendet werden. Wer gerne in einem angenehm duftenden Bad entspannen möchte, kann ein paar Tropfen ätherisches Öl mit etwas Sahne vermischen und dem warmen Wasser zufügen. Besonders wirksam ist das Entgiftungsbad, wenn es regelmäßig angewendet wird.

1 KOMMENTAR

  1. Klingt auf jeden Fall nach einer guten und günstigen Alternative zu den sonst fertig gemischten Badesalzen!
    Danke für das „Rezept“, werde ich wohl am Wochenende mal ausprobieren.

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