Der Dörrautomat – vielseitig nutzbar

Wer sich einen Dörrautomaten anschafft, wird sich am Anfang fragen, was man damit alles anfangen kann. Die Möglichkeiten sind vielfältiger, als man meinen würde.

Die normalen Nutzungsmöglichkeiten eines Dörrautomaten sind zumeist auf den Bedienungsanleitungen der Hersteller vermerkt. Interessant sind die Angaben der Trockenzeiten und Temperaturen, an die man sich halten kann. Trocknet man dann auch einmal andere Lebensmittel, hat man eine Orientierungshilfe. In der Regel kann man einen Dörrautomaten das ganze Jahr über nutzen, um die unterschiedlichsten Köstlichkeiten für den eigenen Haushalt herzustellen. Wer hat schon einmal daran gedacht, die gesamten Kräuter seines Kräutergartens zu trocken, zu zerkleinern und eigene Kräutersalzmischungen daraus herzustellen?

Mit dem Dörrautomaten arbeiten – so einfach und so gesund

Mit ein wenig Fantasie kann man sich auf diese Art und Weise die eigenen Würzmischungen für das gesamte Jahr herstellen. Der Arbeitsaufwand ist gering, aber die Wirkung groß. Mischt man sich seine Kräutermischungen selber, kann man sich sicher sein, dass keinerlei Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe enthalten sind. Der Kräutergarten muss für eine solche Ernteverarbeitung noch nicht einmal groß sein. Die Ernte von Kräutern, die in Kübeln auf dem Balkon wachsen, reicht dafür vollkommen aus. Man kann sich auch die besten Kräuter während eines Waldspazierganges sammeln und diese für eine Teemischung trocknen. Man sollte lediglich an die Mitnahme einer Schere denken, wenn man sich mal wieder auf einen ausgiebigen Spaziergang macht. Gummihandschuhe und ein Leinenbeutel sind ebenfalls empfehlenswert, damit die Hände geschützt sind und man seine Ausbeute unbeschadet nach Hause tragen kann. Je nach Jahreszeit kann man Birkenblätter (entschlackend), Brennnessel (entwässernd, entschlackend, entgiftend), Schafgarbe (heilend), Kamille (heilend), Mädesüß (enthält natürliche Acetylsalicylsäure), Himbeerblätter (stärkend), Spitzwegerich (entschleimend), Holunderblüten (gegen Erkältung) usw. am Wegesrand finden.

Die o. g. Pflanzen stehen nicht unter Naturschutz und können bedenkenlos gesammelt werden. Nach der Trocknung im heimischen Dörrautomaten sollten die Kräuter ein wenig zerkleinert werden, damit sie einfach einem Tee beigemischt werden können, und luftdicht verpackt werden. Die Aufbewahrung in Schraubgläsern ist empfehlenswert. Diese sollten aber gut leserlich beschriftet werden, damit die Kräuter sich zu jederzeit einordnen lassen. Es empfiehlt sich, die Kräuter sortenrein aufzubewahren und nicht miteinander zu vermischen. So kann man immer ganz individuell seinen eigenen Kräutertee zusammenstellen, je nach Art der Nutzung.

Foto mit freundlicher Genehmigung der Firma Stöckli AG

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