Rhabarber schmeckt nicht nur als Kompott

Rhabarber ist sehr gesund

Rhabarber ist eine Gemüsepflanze, die zu den Knöterichgewächsen gehört. Seit dem 18. Jahrhundert ist die Pflanze auch in Europa heimisch. Die Blätter des Rhabarbers sind nicht zum Verzehr geeignet.

Sie enthalten Giftstoffe, die Übelkeit und Erbrechen auslösen können. Traditionell werden nur die Blattstiele für die Kompott- oder Saftherstellung verwendet. Vor der Verarbeitung müssen die Blattstiele geschält werden. Man braucht den ausgewählten Blattstiel nur oben oder unten anschneiden, dann kann man in der Regel die Schale der ganzen Länge nach abziehen. Möchte man aus dem Rhabarber Saft gewinnen, geht dies am besten mit einem Dampfentsafter oder mithilfe der Topfentsaftung. Für eine Entsaftung braucht der Rhabarber nicht geschält werden. Die roten Farbstoffe, die sich in der Schale der Blattstiele befinden, geben dem Rhabarbersaft eine schöne, rötliche Farbe.

Rhabarber – Obst oder Gemüse?

Seinen Ursprung hat er im Himalaya. Mittlerweile ist er weltweit verbreitet. In vielen Ländern gilt er als Gemüse, in den USA seit 1947 als Obst. Rhabarber ist sehr lagerfähig. Er kann im Kühlschrank bis zu drei Wochen aufgehoben werden. Allerdings ohne Kunststoffverpackung, sondern nur mit einer luftdurchlässigen Verpackung (Trockentuch). Rhabarber ist sehr kalorienarm und besitzt einen säuerlichen Geschmack. In Deutschland wird er eher als Obst verwendet, seltener als Gemüse. In der chinesischen Küche wird er gerne mit Fisch und Reis kombiniert. 100 Gramm enthalten nur 1,3 Gramm Kohlenhydrate, dagegen aber 3,2 Gramm Ballaststoffe. Zitronen- und Apfelsäuren sind für den sauren Geschmack verantwortlich. Er wirkt abführend, weil das enthaltene Anthrachinon anregend auf die Darmperistaltik wirkt. Die Blattstiele enthalten zusätzlich: Niacin, Kalium, Vitamin B1 und B2, Calcium, Vitamin A, Phosphor, Vitamin C, Calcium und Eisen. Aufgrund des enthaltenen Oxalsäuregehaltes sollten Kinder und Menschen die Nieren- und Gallenkrankheiten haben, vorsichtig beim Verzehr sein, da diese Calcium zehrend wirkt.

Unser Video-Tipp: veganer Rhabarber-Spinat-Fladen – lecker!

Hier sind die Zutaten noch einmal zusammengefasst

  • 1/2 Würfel Hefe
  • 150 ml Wasser
  • 225 Mehl
  • 1/2 Tel Meersalz
  • 4 El Olivenöl
  • 4 rote Zwiebeln
  • 250 g Rhabarber
  • 1 Tl Zucker
  • 250 g Spinat
  • Muskatnuß
  • Zimt
  • Salz Pfeffer

Rhabarber mit Erdbeeren

Rhabarber mit ErdbeerenRhabarber wird sehr gerne in Kombination mit Erdbeeren zu Konfitüre verkocht. Rhabarbersirup schmeckt mit Mineralwasser vermischt besonders erfrischend. Der im Sirup enthaltene Zucker verfeinert die Säure und führt zu einem angenehmen, süß-/sauren Geschmack. Rhabarberstückchen schmecken auch ohne Baiserhaube in einem einfachen Rührkuchen gut. Er braucht dafür nur geschält und in kleine Stücke geschnitten werden. Selbst kleine Mengen lassen einen einfachen Rührkuchen saftig und fruchtig schmecken.

Video©Sweet & Easy-Enie backt     Titelbild©London looks/CC2.0     Artikelfoto©jshontz/CC2.0

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