Selbstgemachte Hautcremes für den Winter

Selbstgemachte Hautcremes für den Winter
Selbstgemachte Hautcremes für den Winter

Update

Im Winter benötigt die Gesichtshaut besonders viel Pflege. Hochwertige, im Handel erhältliche Hautcremes, sind zumeist hochpreisig und doch nicht ganz und gar auf die persönlichen Bedürfnisse ausgerichtet.

Wer unter empfindlicher Haut leidet weiß genau, wie langwierig und teuer es sein kann, bis man passende Hautcremes für seine Haut gefunden hat. Nicht selten werden dann nach einiger Zeit vom Hersteller die Rezepturen verändert und dann kann die Suche von Neuem beginnen. Im Grunde ist es ganz einfach, sich seine persönliche Hautcreme selber herzustellen. Man sollte sich aber an die endgültige Rezeptur langsam herantasten. Am Anfang reichen einige wenige Bestandteile aus, die im Laufe der Zeit noch mit anderen Bestandteilen ergänzt werden können. Wichtig bei der Herstellung von Cremes ist, dass man sich immer genaue Aufzeichnungen über die Zusammensetzung macht.

Hautcremes für den Winter

Selbstgemachte Hautcremes für den Winter
Es reicht ja, wenn der Schneemann eine rote Nase hat : )

Im Winter wird eine Creme benötigt, die die Haut vor der Kälte schützt und den Verlust von Feuchtigkeit verhindert. Rötungen und Hautirritationen sollen verhindert werden. Wunde Nasen sind im Winter keine Seltenheit. Daher sollte die Hautcreme auch heilend und pflegend sein. Diese Eigenschaften entsprechen dem Wildrosenöl, das aus der Hagebutte gewonnen wird. Für den Winter ist daher eine Creme, die einen Anteil von Wildrosenöl besitzt, besonders empfehlenswert. Wie auch schon bei der Fusscreme wird zusätzlich Bienenwachs, Lanolin, Shea- und Kakaobutter benötigt. Bienenwachs und Lanolin dienen bei der Gesichtscreme für den Winter nicht nur als Konsistenzgeber, sondern auch als Schutz gegen Kälte und Wind. Mandelöl und Rosenwasser geben der Creme eine cremige Konsistenz. Als ätherischer Duft passt Rosenöl oder Palmerosa. Reines ätherisches Rosenöl ist sehr teuer, daher ist Palmerosa ein guter Ersatz. Palmerosa riecht auch rosenartig und wirkt entspannend.

Die Herstellung der Cremes

Für die Herstellung der Creme wird wieder ein Wasserbadtopf benötigt, der keimfrei und sehr sauber sein sollte. Von der Creme sollten nie zu große Mengen angerührt werden, damit nur wenig Konservierungsmittel benötigt wird. Nachfolgend ein Rezeptvorschlag:

  • 10 g Sheabutter
  • 10 g Kakaobutter
  • 10 ml Wildrosenöl
  • 20 g Lanolin
  • 30 ml Mandelöl
  • 20 ml Moringaöl
  • 15 g Bienenwachs und 30 ml Rosenwasser
  • für den Duft werden etwa 20 bis 30 Tropfen ätherisches Palmerosaöl benötigt

Die Fettphase wird vorsichtig geschmolzen und vermischt. Das Rosenwasser sollte die gleiche Temperatur haben, wenn es der Fettphase zugegeben wird. Das ätherische Öl wird erst in die Mischung getropft, wenn diese schon wieder ein wenig abgekühlt ist. Als Konservierungsmittel können einige Tropfen Grapefruitkernextrakt verwendet werden. Noch weich wird die Creme in saubere Cremetiegel gefüllt und gekühlt aufbewahrt.

Foto©Titel/flickr.com/Maxwell GS/CC2.0    Artikel/Gellinger/CC0.0

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