Veganes Sushi mit Quinoa – gesund, lecker und abwechslungsreich

Veganes Sushi kann man ganz einfach selber machen. Wichtig ist eigentlich nur, dass Grundzutaten, wie Noriblätter und eine Bambusmatte, vorhanden sind. Alle anderen Zutaten können sehr fantasievoll gewählt werden.

Veganes Sushi mit Quinoa - gesund, lecker und abwechslungsreich
Veganes Sushi mit Quinoa – gesund, lecker und abwechslungsreich

Veganes Sushi mit Quinoa

Klassische Sushiröllchen werden aus Sushireis gerollt und mit rohem Fisch gefüllt. Vegane Sushivarianten werden nicht mit Fisch, sondern frischem Gemüse gerollt. Und es muss auch nicht immer Reis verwendet werden. Quinoa eignet sich hervorragend für die Zubereitung der leckeren Röllchen im Norimantel. Je farbenfreudiger die Sushiröllchen sind, desto besser. Die veganen Rezepturen mit eingelegten Ingwerscheibchen, Wasabipaste und Sojasauce schmecken auch noch besonders gut.

Ein einfaches Sushirezept

Für ein 4 Personen Sushi benötigen Sie entweder 250 Gramm Quinoa (lose, ungekochte Ware) oder Sushi-Reis.

Reis kochen: Reis wird immer mit der doppelten Menge Wasser (mit einer Tasse oder einem Glas abmessen) gekocht und ist fertig, wenn die gesamte Flüssigkeit vom Reis aufgenommen wurde. Das Kochwasser wird mit dem Reis zum Kochen gebracht. Bei einem Elektroherd kann die Kochplatte anschließend ausgestellt werden. Der Kochtopf (mit Deckel) bleibt so lange auf der warmen Herdplatte (Nachwärme) stehen, bis der Reis komplett gequollen ist – ohne Umrühren.

Quinoa kochen: Um Quinoa kochen zu können, wird die 2,5-fache Wassermenge benötigt. Im Gegensatz zum Reis wird Quinoa ohne Deckel gekocht. Nach dem Aufkochen wird die Kochtemperatur herunter gedreht, die Herdplatte aber nicht komplett ausgestellt. Quinoa muss etwa 20 Minuten seicht köcheln, bis er gar ist.

Bevor Sie mit der Zubereitung von Sushi beginnen können, muss der Reis/Quinoa richtig ausgekühlt sein. Der Reis/Quinoa wird für die Sushizubereitung gesäuert und gewürzt (berechnet für 250 Gramm)

  • 1 TL Meersalz
  • 1 TL Kokosblütenzucker
  • 3 EL Reisessig

Die Zutaten werden zusammengemischt, bis sich der Kokosblütenzucker und das Salz aufgelöst haben. Danach wird die Mischung gleichmäßig unter den Reis gemischt.

Veganes Sushi – die Füllung

Folgende veganen Zutaten sind bestens geeignet

Die Vorbereitung der Sushifüllungen

Mango, Avocado, Gurke usw. müssen Sie nur in Streifen schneiden, um Sushiröllchen damit füllen zu können. Süßkartoffeln, Rote Beete (falls sie nicht vorgegart gekauft wird) oder Möhren (hartes Wurzelgemüse) sollten vor der Verwendung ein wenig vorgegart werden, damit sie weicher sind. Am besten schmeckt das Gemüse, wenn Sie es mit einer Mischung aus Wasser, Sojasauce und Reisessig garen, weil dadurch gleich die passende Würze ins Gemüse kommt.  Sie brauchen je 2 EL

  • Wasser
  • Sojasauce
  • Reisessig

Lassen Sie die Mischung aufkochen, geben das gestiftelte Wurzelgemüse in den Sud (maximal 1 Zentimeter dicke Stifte) und lassen das Gemüse einige Minuten im Sud garen, nachdem Sie die Herdplatte auf „Minimum“ gestellt und den Topfdeckel, geschlossen haben. Bevor das gegarte Wurzelgemüse für die Sushizubereitung verwendet werden kann, muss es vollkommen auskühlen.

Das Rollen von Sushiröllchen

Damit Ihre Sushi die gewohnte Rollenform haben, sollten Sie sich eine Sushimatte aus Bambus kaufen. Die preiswerte Investition rechnet sich schnell, wenn Sie ein richtiger Sushifan sind – oder werden : )

Noriblätter werden immer mit der rauen Seite nach oben auf die Bambusmatte gelegt. Danach verteilen Sie auf dem Noriblatt eine Handvoll Reis oder Quinoa vollkommen gleichmäßig, lassen am Ende des Blattes aber etwa einen Rand von 1,5 Zentimetern frei. Anschließend schlagen Sie die Sushimatte zur hälfte um, wobei Sie leichten Druck ausüben. Die unbelegten 1,5 Zentimeter des Noriblattes werden mit Wasser bestrichen und das Sushi fertig gerollt. Streichen Sie mit den Fingern das feuchte Ende des Noriblattes fest und legen die Sushirolle beiseite. Diese Art Sushi wird Maki genannt, da das Noriblatt außen und der Reis innen ist. Uramaki heißt Sushi ohne ein Noriblatt als äußere Schicht. Die äußere Schicht bildet dann der Reis, der in Sesam- oder Schwarzkümmelsamen gewendet werden kann.

Sobald Sie alle Sushirollen fertig gefüllt und gerollt haben, können Sie sie in gleichmäßige Scheiben schneiden und auf einer Platte oder einem Teller mit Sojasauce, Wasabipaste und eingelegtem Ingwer garnieren

Noch ein Tipp

Für veganes Sushi sollten Sie immer ausreichend Gemüse zur Auswahl haben. Gemüsereste, die beim Sushi rollen übrig bleiben, können noch in einem Smoothie oder Salat Verwendung finden. Haben Sie erst einmal ein wenig Übung beim „Rollen“ sind die Sushi schnell zubereitet. Wenn Sie folgende Zutaten immer zu auf Vorrat haben,

können Sie jederzeit veganes Sushi zubereiten, wenn der kleine Appetit oder Hunger kommt. Das passende Wurzelgemüse oder die anderen veganen Alternativen sind schnell zu bekommen.

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Bilder©tonovavania/Fotolia

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