Aus Resten leckere Gerichte zaubern

Leckere Gerichte aus Resten

Am günstigsten und gesündesten kann man kochen, wenn man größere Mengen zubereitet und die Reste für die folgenden Gerichte mit einplant. Große Fleischstücke sind geschmacksintensiver, saftiger und günstiger beim Einkauf. Sie reichen dann auch für einige Tage.

Schnelle Gerichte kreieren

Wer ißt nicht gerne Wraps oder Strudel? Man muss sie nicht immer teuer in Restaurants kaufen, man kann sie auch ganz einfach und preisgünstig selber zubereiten. Der Vorteil liegt nicht nur darin, dass man dann genau weiß, welche Grundstoffe enthalten sind, sie kosten auch kaum etwas. Wer am Wochenende einen großen Braten (egal aus welchem Fleisch) zubereitet oder eine Suppe kocht, kann die Reste bestens weiter verwenden. Das übrig gebliebene Fleisch kann klein geschnitten portioniert eingefroren, und für diverse Gerichte verwendet werden. Ob Wok, Risotto oder Teigtaschen, man hat immer die notwendige Fleischmenge auf Vorrat zur Hand.

Total lecker sind einfache Strudel, die auch auf dem Balkan sehr gern gegessen werden. Aus

  • 1 Kilo Mehl
  • ca. 500 bis 600 ml Wasser
  • 1-2 EL Essig
  • und etwas Olivenöl

macht man einen Knetteig, der nicht klebt. Dieser Teig wird dann einfach in eine verschließbare Box gegeben und über Nacht in den Kühlschrank gestellt. Das Klebereiweiß im Mehl muss vollkommen aktiviert sein, damit sich die Strudelblätter dünn ausziehen lassen und nicht reißen.

Ein einfaches und schnelles Gericht

Gerichte mit der Nudelmaschine herstellen
Foto/steinhobelgruen/CC2.0

Für die Strudel portioniert man sich am nächsten Tag kleine Teigbällchen, die man mithilfe einer mechanischen Nudelmaschine am einfachsten und schnellsten gleichmäßig ausrollt. Sobald die Teigblättchen eine Dicke von 3mm haben, legt man sie auf ein bemehltes Trockentuch und zieht sie von Hand noch dünner aus. Dann bestreicht man das ausgezogene Teigblättchen von innen mit Öl, gibt die Füllung in Form von kleinen Klecksen auf das Teigblatt und rollt dieses mithilfe des Trockentuches auf. Die Enden werden zusammengedrückt und die Teigrolle auf ein Backblech mit Backpapier gegeben und von außen mit Öl bestrichen. Sobald dieses gefüllt ist, werden die Strudel bei etwa 200 Grad so lange gebacken, bis sie braun und knusprig sind.

Das verwendete Öl läuft während des Backvorgangs aus den Strudeln heraus und reduziert dadurch die  Kalorienaufnahme.  Man spart sich dadurch eine Fritteuse.

Beispielrezept für die Füllung:

  • 1 Becher Schmand
  • 1 Ei
  • etwa 100 Gramm Fleisch, Fisch oder Tofustückchen
  • Gewürze nach Geschmack
  • klein geschnittene Zwiebeln
  • Mais oder Gemüse nach Geschmack (roh oder angedünstet, auf jeden Fall klein geschnitten)

Die Füllung muss dickflüssig sein, damit man sie gut auf das Teigblatt aufklecksen kann. Der Strudel wird dadurch luftiger und knuspriger. Viel Spaß und guten Appetit.

Titelfoto©flickr.com/stu_spivack/CC2.0

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