Basische Lebensmittel und Rezepte stärken die Gesundheit

Basische Lebensmittel und Rezepte stärken die Gesundheit
Basische Lebensmittel und Rezepte stärken die Gesundheit

Viele Menschen haben Probleme mit einer Übersäuerung ihres Körpers. Sie leiden nicht nur unter Sodbrennen, sondern auch an Schlafproblemen oder Übergewicht etc. Um mit einfachen Mitteln die Gesundheit zu stärken, sollten Sie darauf achten, viele basische Lebensmittel in den Speiseplan einzubauen.

Basische Lebensmittel verhindern eine Übersäuerung

Sie möchten gesünder leben und Ihre Ernährung optimieren? Dann sollten Sie z.B. auf Lebensmittel, die reich an Zucker oder Weißmehl sind, verzichten. Reduzieren Sie zusätzlich den Fleischkonsum und um industriell verarbeitete Lebensmittel sollte man einen möglichst großen Bogen machen. Vor allem um das Fast Food!

Worauf es bei der basischen Ernährung ankommt

Basische Lebensmitteln werden als basenbildend bezeichnet, weil sie durchaus auch sauer schmecken können. Äpfel und Zitronen sind reich an Fruchtsäure, wirken auf den Organismus aber basenbildend und verhindern somit die organische Übersäuerung.

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Foto©Zach Betten/unsplash

Obst, Salate, Kartoffeln, Pilze, Sprossen, Kräuter und Gemüse sind immer gesund!

Obst ist nicht nur reich an Vitaminen, sondern auch grundsätzlich basenbildend. Sie können täglich bedenkenlos Ost essen, sollten es aber nicht übertreiben, da viele Früchte reich an Fruchtzucker sind.

Wählen Sie am besten Früchte der Saison, die gerade in der Region heranreifen. Regional Obst wird prinzipiell reif geerntet und ist reicher an Vitaminen und Inhaltsstoffen als Obst, das unreif in der Ferne geerntet wird, um auf dem Transport zu reifen.

Ebenso verhält es sich mit Gemüse, das in der Region reift. Bis auf Knoblauch, Linsen, Rosenkohl, Essiggurken, Sauerkraut und Artischocken sind alle bekannten, regional verfügbaren Gemüsesorten basenbildend.

  • Feldsalat,
  • Rucola,
  • Eichblatt- und Eisbergsalat,
  • Bärlauch,
  • Minze,
  • Basilikum und
  • Petersilie runden das vegetarische Angebot gesunder Basenbildner in der Ernährung ab.

Als gesunde Beilage eignen sich Kartoffeln, die ebenfalls basisch auf den Organismus wirken.

Obst, Kräuter, Salate und Gemüse wirken der Säure im Körper entgegen, schmecken gut und sind vitaminreich. Aufgrund der enthaltenen Ballaststoffe halten sie länger satt und sorgen so zusätzlich für eine schlanke Linie.

Abwechslungsreiche Salate

Das Gerücht, Kartoffeln machen dick, gibt es schon lange. Dennoch sind die gesunden, heimischen Knollen besser als ihr Ruf. Im Gegensatz zu Reis und Nudeln wirken sie basisch auf den Organismus und können vielfältig zubereitet werden. Salate mit Kartoffeln, Sprossen, Pilzen, Keimen, Saaten und Nüssen schmecken nicht nur gut, sie sind auch ballaststoff- und eiweißreich.

Sie bieten geschmacklich viel Abwechslung und können mit hochwertigen, kalt gepressten Ölen, wie Hanfsamen- oder Walnussöl angemacht werden. Essig ist bei der Zubereitung von Salaten ebenfalls erlaubt, wenn Apfelessig (am besten in Bioqualität) verwendet wird, der im Gegensatz zu anderen Essigsorten basisch ist.

Basenbildende Milchprodukte

Eier und Milch bilden im Körper Säuren. Es gibt aber auch Ausnahmen, wie Ghee, Süßrahmbutter und Sahne, die basenbildend sind. Für die Zubereitung abwechslungsreicher Speisen können sie daher problemlos eingeplant werden. Fette sollte keinesfalls vom Speiseplan gestrichen werden, auch dann nicht, wenn eine Gewichtsreduktion erwünscht ist. Die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K können vom Organismus nur aufgenommen werden, wenn in der Nahrung ein wenig Fett enthalten ist.

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Basische Getränke

Kräutertees, Quellwasser, Apfelschorle oder Ingwertee sind basisch und löschen fast kalorienfrei den Durst. Schwarztee, Kaffee und Alkohol dagegen bilden Säuren im Körper. Wer auf ein wenig Alkohol beim Essen nicht verzichten möchte, kann einen mit Quellwasser verdünnten Apfelmost trinken. Der verdünnte Apfelmost erfrischt und wirkt basisch.

Das gesunde Gleichgewicht

Um einen ausgeglichenen Säure- / Basenhaushalt zu haben, sind säurebildende Lebensmittel nicht prinzipiell verboten. Sie sollten lediglich mit basenbildenden Lebensmitteln durchdacht kombiniert werden, um ein Gleichgewicht zu schaffen. Wer auf „Nummer sicher“ gehen möchte, ernährt sich zu ca. 80 Prozent mit basischen Lebensmitteln und ca.20 Prozent säurebildenden Lebensmittel.

Am besten kann man ein Ausgleich erreichen, wenn jeden Tag frisch gekocht wird. Bunte Eintöpfe mit regionalem Gemüse, passend zur Erntezeit, sind ebenso beliebt, wie Salate oder Suppen. Mit Nüssen, Mandeln und Saaten, aber auch Kürbiskern-, Walnuss- und Olivenöl können immer wieder neue Geschmacksvarianten gezaubert werden.

Salate, Eintöpfe und Suppen können nicht nur aus Kräutern, Salaten und Gemüse bestehen, sie lassen sich auch geschmacklich mit verschiedenen Obstsorten abrunden. Der Fantasie sind bei der basischen Küche keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist, was schmeckt, Basen bildet, vitaminreich und frisch ist.

Hier finden Sie einen Link zu einer sehr übersichlichen Tabelle basischer Nahrungsmittel.

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