Gemüse Döner selber machen – á la Berlin Kreuzberg

Döner macht schöner – Gemüse Döner schön gesund : ) Er ist nicht nur in Kreuzberg ein Renner. Einen echten „Kreuzberger Gemüse Döner“ selber herzustellen, ist gar nicht schwer. Man braucht zwar ein wenig Vorbereitungszeit, die sich aber absolut lohnt. Viel Spaß mit unserem leckeren Suchtfaktor-Rezept!

Gemüse Döner selber machen - á la Berlin Kreuzberg
Gemüse Döner selber machen – á la Berlin Kreuzberg

Das non plus ultra – die eigenen Brötchen

Döner Brötchen selber backen, für 4 Personen (große Döner oder 8 kleine Döner)

Die Zutaten

  • 250 g Dinkelmehl
  • 250 g Weizenmehl
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1 EL feines Meersalz
  • 15 g Olivenöl
  • etwas Schwarzkümmel zum Bestreuen der Dönerbrötchen

Die Zubereitung

In dem lauwarmen Wasser die Hefe auflösen und 2 EL Weizenmehl (von der abgewogenen Mehlmenge abnehmen) einrühren. Alle anderen Zutaten bereits in die Knetschüssel einer Küchenmaschine geben.

Sobald die Hefe im Mehlwasser aktiviert ist und sich ein regelrechter Mehlschaum bildet, der langsam aufsteigt, kann das Hefewasser in die Knetschüssel geschüttet werden.

Mit einer Küchenmaschine (Knethaken-auf mittlerer Stufe) werden alle Zutaten so lange verknetet, bis der Teig klümpchenfrei und elastisch ist. Die Teigschüssel wird aus der Küchenmaschine genommen und mit einem sauberen Küchentuch abgedeckt.

Der frische Hefeteig sollte sich in ca. 30 bis 45 Minuten etwa um die Hälfte verdoppeln. Anschließend wird er noch einmal geknetet und in zwei gleich große Teile getrennt. Daraus können Sie Kugeln formen und mit einem Nudelholz rund ausgerollen (etwa 26-28 cm Durchmesser).

Die ausgerollten Dönerbrötchen werden auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt. Nun kann die Oberfläche noch mit einer Gabel leicht eingestochen (in regelmäßigen Abständen), mit Milch oder Pflanzenmilch bestrichen und Schwarzkümmel bestreut werden.

Die Dönerbrötchen ruhen auf dem Backblech so lange, bis sie richtig aufgegangen sind. In einem auf 230 Grad vorgeheizten Umluft Backofen müssen die Brötchen etwa 6 bis 10 Minuten backen, bis sie außen leicht gebräunt sind und hohl klingen, wenn man mit einem Holzlöffel auf die obere Seite klopft.

Nach dem Auskühlen werden die Dönerbrötchen aufeinandergelegt, in ein sauberes Trockentuch gehüllt und in eine große Kunststofftüte gepackt. Sie müssen bis zum Füllen weich bleiben und dürfen nicht austrocknen.

Die Füllung für den Gemüse Döner vorbereiten

Ein richtig guter Gemüse Döner besteht aus einer Vielzahl von Gemüsesorten, die teilweise mariniert, frisch geschnitten oder gegrillt sind. Hinzu kommen Gewürze, Zwiebeln und eine gut gewürzte Kräuter-Joghurtsauce.

Bei der veganen Variante braucht man nur den Naturjoghurt durch Pflanzenjoghurt und den Schafskäse mit Tofu ersetzen. Alle anderen Zutaten sind vegan.

Der Gemüse Döner wird zu einem „kreativen Geschmackserlebnis“, wenn man alle Zutaten für die Füllung (nach Rezept vorbereitet) und in verschiedene Schälchen gibt. So kann sich jeder seinen eigenen Gemüse Döner füllen, wie er ihm am besten schmeckt.

Der eigene Gemüse Döner

Die Zutaten

  • 1/2 frischer Rotkohl in dünne Scheiben geschnitten
  • Saft einer Bio-Zitrone und die abgeriebene Schale
  • 1 Bund Petersilie (die abgezupften Blätter mittelfein gehackt)
  • 1-2 Stängel frische Minze (die Blätter abzupfen und fein hacken)
  • frischer Dill
  • 500 g griechischer Joghurt (auf Wunsch auch fettarmer oder veganer Joghurt)
  • Meersalz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Pul Biber
  • Olivenöl
  • 1 Zucchini, gewaschen und in Scheiben geschnitten
  • 3 Knoblauchzehen, geschält, fein gehackt oder durchpresst
  • 1 große Möhre, geschält und in Stifte geschnitten
  • 2 rote Zwiebeln, gewürfelt
  • 1 Aubergine, halbiert, eingesalzen, gewaschen und in Würfel geschnitten
  • 100-150 g Champignons, in Stückchen geschnitten
  • 2 Tomaten, gewürfelt
  • 1/2 Schlangengurke, gewürfelt
  • 1 rote Paprikaschote gewürfelt
  • 1 große weiße Zwiebel, in dünne Scheiben geschnitten
  • 150 g Schafskäse oder Tofu

Die Zubereitung

Zerteilen Sie die fein geschnittenen Rotkohl Scheiben in einer ausreichend großen Schüssel, damit er mit dem Zitronensaft und etwas Meersalz mariniert werden kann. Die Schüssel können Sie anschließend direkt auf den Tisch stellen.

Alle anderen Gemüsesorten (bis auf die Tomate, Schlangengurke, der frischen Kräuter und weißen Zwiebel) marinieren Sie sparsam mit Olivenöl und verteilen diese, nach Gemüsesorten getrennt, auf einem Backblech, und grillen bzw. backen das Gemüse, bis es die passende Konsistenz hat. Anschließend kommen die verschiedenen Gemüsesorten in getrennten Schalen, damit sich die Aromen noch nicht vermischen.

Die Würfel der Schlangengurke, Tomate und die weißen Zwiebelringe kommen roh in die Brötchen.

Der Clou – die Joghurtsauce

Für die Zubereitung der Joghurtsauce wird der griechische Joghurt mit den feingehackten Minzblättern, den zerdrückten Knoblauchzehen, 2 EL Olivenöl, dem Abrieb der Bio-Zitronenschale und dem gehackten, frischen Dill gemischt. Schmecken Sie die Sauce nach Belieben mit Meersalz und Pfeffer ab und geben etwas Pul Biber hinein. Der Knaller! : )

Der Gemüse Döner – das Finale

Vor dem Befüllen backen Sie die Döner Brötchen noch einmal im Ofen oder einer trockenen Pfanne kurz auf. Danach teilen Sie die Fladen entweder in 2 oder 4 Teile, je nach gewünschter Dönergröße. Das Brötchen wird in der Mitte aufgeschnitten, mit einem Löffel Joghurtsauce bestrichen und den gewünschten Gemüsesorten gefüllt.

Ob man das Gemüse kalt oder warm in den Döner füllt, ist reine Geschmackssache. Nachdem das Fladenbrot gefüllt ist, kommen zur Krönung erneut Joghurtsauce auf den Döner, etwas gehackte Petersilie und zerkrümelter Schafskäse oder Tofu.

Besonders gut schmeckt der Döner mit einem klassischen Ayran, den man aus Naturjoghurt, stillem Mineralwasser und etwas Meersalz ganz einfach selber herstellen kann.

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Titelfoto©pixgo/Fotolia.com

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