Nüsse – die kerngesunden Schlackmacher

Nüsse - die kerngesunden Schlackmacher
Nüsse - die kerngesunden Schlackmacher

Nüsse schmecken nicht nur gut, machen satt und fördern die Herzgesundheit, sie sind auch für unser Gehirn gut. Nicht umsonst ist das altbekannte „Studentenfutter“ reich an Nüssen. Wer Körper und Geist gesund erhalten möchte, sollte sie einfach öfter snacken.

Eine Handvoll Nüsse reicht aus

Sie brauchen keine Angst vor Kalorien haben, wenn Sie die tägliche Dosis nicht übertreiben. Eine Handvoll am Tag (entspricht etwa 25 Gramm)
macht nicht dick, bringt aber den gewünschten Effekt für die Gesundheit.

Nicht alle „Nüsse“ die gesund sind, gehören zur gleichen botanischen Familie. Sie können daher nicht nur Hasel-, Walnüsse, Peka-, Para- oder Macadamianüsse , sondern auch Mandeln und andere Saaten und Kerne essen. Besonders gesund sind Nüsse, wenn sie weder geröstet, noch gesalzen verzehrt werden.

Warum sind Nüsse so gesund?

Sie sind reich an hochwertigen Fetten (inklusive hochwertigen Fettsäuren) und enthalten nicht nur Vitamin E, sondern auch leicht verdauliches

  • Eiweiß
  • Polyphenole
  • Ballaststoffe
  • Folsäure
  • B-Vitamine (B1, B2, B3)
  • Zink
  • Magnesium
  • Eisen
  • Calcium
  • Kupfer
  • Phosphor und
  • Kalium.

Je nach Herkunft und Art kann auch Selen enthalten sein. Da die Inhaltsstoffe unterschiedlich sind, ist es empfehlenswert, nicht immer nur ein und dieselbe Nusssorte zu essen, sondern eine bunte Mischung an unterschiedlichen Nussarten.

Sie sind sehr energiereich, können aber bei einer geplanten Gewichtsreduktion trotzdem helfen. Wer ca. 10 Minuten vor einer Mahlzeit zwei bis drei Nüsse langsam und gründlich zerkaut, wird schneller satt. Dadurch kann die Aufnahme überflüssiger und leerer Kalorien reduziert werden.

Das in den Nüssen enthaltene Vitamin E schützt vor koronaren Herzerkrankungen und die gesunden, ungesättigten Fettsäuren unterstützen diesen Effekt noch. Zudem binden sie freie Radikale. Nüsse, die Omega-3-Fettsäuren enthalten, können für gesunde Blutgefäße sorgen und zugleich den Cholesterinspiegel senken. Flavonoide regen die Hirntätigkeit an, wodurch die Konzentration und Merkfähigkeit gesteigert werden. Die enthaltenen Polyphenole senken den Blutdruck und wirken Stress senkend.

Wer täglich Nüsse isst, kann das Risiko, an einem Herzinfarkt zu erkranken, effektiv senken.

Ihr Verzehr ermöglicht es unserem Organismus, mehr Serotonin herzustellen. Nüsse wirken daher besonders im Winter antidepressiv und stimmungsaufhellend. Die enthaltenen Antioxidantien steigern das Immunsystem und lassen die Haut jünger und strahlender erscheinen. Ihre Ballaststoffe stärken die Darmgesundheit.

Aus dem Netz: So gesund sind Nüsse

Wenn ein erhöhter Bedarf an B-Vitaminen besteht

Viele Menschen nehmen die wichtigen B-Vitamine über das Fleisch auf. Veganer, die Lebensmittel mit tierischem Ursprung meiden, müssen daher auf B-Vitamine aus pflanzlichen Quellen zurückgreifen. Es können 50 bis 60 Gramm Nüsse (alternativ Nussmus und Nussmilch) gegessen werden, damit ausreichend Vitamin B über die Nahrung in den Körper gelangt. Nüsse, Samen und Saaten haben für Veganer einen besonders hohen Stellenwert.

Nussmus, ganz einfach selber herstellen

Nüsse können nicht nur einfach gesnackt, sondern auch zu einem rohköstlichen Nussmus verarbeitet werden. Selbstverständlich kann man auch handelsüblichen Nussmus kaufen. Achten Sie beim Kauf aber auf Qualität. Viele Hersteller erhitzen sie bei der Herstellung, wodurch viele wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen. Der Kauf von Nussmus in Rohkost Qualität ist daher besonders zu empfehlen.

Mithilfe eines Powermixers können Sie auch selber ein hochwertiges Nussmus herstellen. Hierbei muss lediglich darauf geachtet werden, die Nüsse nicht zu lange an einem Stück zu mahlen. Sie würden zu stark erhitzt werden. Aus diesem Grund sollte man immer wieder kleine Pausen einlegen (bei einem natürlichen Nussmus in Rohkost Qualität werden nur ungeröstete Nüsse verwendet.)

Damit der Mixer sie gut zerkleinern kann, sollten die Nüsse zuvor über Nacht in Wasser eingelegt werden. Nach dem Abgießen des Wassers sollten Sie die Nüsse noch einmal mit frischem Wasser abspülen. Nussmus sollte immer nur in kleinen Mengen herstellen, damit es zeitnah verwendet werden kann.

Nussallergien sind nicht selten

Die zahlreiche gesundheitliche Vorteile können allerdings nur Menschen genießen, die nicht unter einer Nussallergie leiden. Eine Nussallergie ist oft mit einem Kratzen im Hals, Atemnot und Juckreiz verbunden. Allergiker, bei denen eine Birkenpollenallergie vorliegt, leiden oft unter einer Kreuzallergie und es besteht die Gefahr, dass auch eine gegen Haselnüssen vorliegt. Wer beabsichtigt, seine Ernährung umzustellen und vermehrt Nüsse zu essen, sollte vorher bei einem Arzt einen Allergietest durchführen lassen.

Auf die Qualität kommt es an

Nüsse sollten immer möglichst frisch verzehrt werden. Nicht selten schimmeln sie in der Schale, wenn man sie falsch lagert. Schimmelige Nüsse sollten Sie keinesfalls essen.

Verarbeitete oder gemahlene Nüsse sind nicht so hochwertig wie ganze, weil sich aufgrund der vergrößerten Oberfläche die wertvollen Inhaltsstoffe schneller abbauen.

Um die Haltbarkeit frischer Nüsse verlängern zu können, lassen sich diese problemlos nach dem „Knacken“ einfrieren. Im besten Fall kaufen Sie Ihre in der Region, ohne Plastikverpackung und gut getrocknet. Haselnüsse und Walnüsse wachsen in vielen Regionen Europas.

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Foto©marcelokato/CC0.0, Video©marktcheck

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