Zimt – welche Sorten enthalten weniger gesundheitsschädliches Cumarin?

Zimt - welche Sorten enthalten weniger gesundheitsschädliches Cumarin?
Ceylon-Zimt ähnelt mit seinen engen Rindenlagen eher einer angeschnittenen Zigarre.

Zimt schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch wirklich gesund. Bald kommen wieder die langen und kalten Wintertage, die ohne dieses Gewürz kaum auskommen. Im Tee, Kaffee oder im Gebäck ist er gar nicht mehr wegzudenken. Wenn da nur nicht immer diese kritischen Stimmen wären.

Warum wird so häufig vor Zimt gewarnt?

Zimt enthält Cumarin. Hierbei handelt es sich um einen natürlichen Aromastoff (Aromatischer Schmuck für den Weihnachtsbaum), der in vielen Pflanzen vorkommt. Das Bundesinstitut für Risikoforschung hat die Gefahr, welche von Cumarin ausgehen kann, bewertet. Es wurde festgestellt, dass bei empfindlichen Personen die Leber geschädigt werden kann. Sich darauf beziehend, hat das BfR eine „akzeptable, tägliche Höchstdosis“ empfohlen, die bei 0,1 mg/kg Körpergewicht Cumarin pro Tag liegt, ohne dass – Zitat:  „eine gesundheitliche Beeinträchtigung zu erwarten ist“.

Was aber oft nicht erwähnt wird ist, dass in Zimt nicht prinzipiell viel Cumarin enthalten sein muss – es kommt immer auf die Sorte an. Sie sollten daher keinen „billigen“ kaufen, den man schon für unter einem Euro abgepackt bekommen kann. Hierbei handelt es sich fast immer um die Sorten, die am meisten Cumarin enthalten.

Es gibt Alternativen

Zimt - welche Sorten enthalten weniger gesundheitsschädliches Cumarin?Möchten Sie kein Risiko eingehen, sollten Sie etwas tiefer in die Tasche greifen und Ceylon-Zimt kaufen. Diese Sorte beinhaltet wesentlich weniger Cumarin als der günstige Cassia-Zimt ( dieser wird aus der Rinde des chinesischen Gewürzbaumes gewonnen und als minderwertige Sorte bezeichnet). Es ist allerdings nicht immer leicht, die Sorten zu unterscheiden.

In Pulverform hat der Verbraucher kaum eine Möglichkeit, Cassia- von Ceylon-Zimt zu unterscheiden. Es gibt zwar Produkte, die auf die Verwendung von Ceylon-Zimt hinweisen, aber die beste Kontrolle hat man bei Zimtstangen. Den Cassia erkennt man an der zu einer Rolle eingedrehten Rinde mit einem Hohlraum in der Mitte (siehe Artikelbild). Im Gegensatz dazu ähnelt der Ceylon mit seinen engen Rindenlagen eher einer angeschnittenen Zigarre (Siehe Titelbild).

Zimt geniessen

Wer sich also zu diesem Thema informiert und sich an die empfohlenen Mengen hält, kann in den Wintermonaten genussvoll z.B. Zimtsterne essen, Zimttee, – kakao oder – kaffee trinken. Das Gewürz wärmt von innen, da es den Stoffwechsel anregt. Aus diesem Grund sind in den Wintermonaten Gerichte und Getränke mit diesem Gewürz besonders beliebt. Alleine schon der Geruch kann verzaubern und ein Wohlgefühl verbreiten.

Einen weitern Artikel zu diesem Thema finden Sie hier – Vegane Zimtsterne selber backen

Beitragsbilder©Titel/stevepb/CC0.0    Artikel/PDPics/CC0.0

 

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