DIY Schokolade – vegan, mit Chili, Mandeln oder …

Nicht immer weiß man, was in gekaufter Schokolade enthalten ist. Soll der „Glücklichmacher“ in vollen Zügen genossen werden, dann am besten mit DIY Schokolade.

DIY Schokolade - vegan, mit Chili, Mandeln oder ...
DIY Schokolade – vegan, mit Chili, Mandeln oder …

Vegane DIY Schokolade mit Kokosöl oder Kakaobutter

In einer Schokolade ist immer auch Fett enthalten. Natürlicherweise enthält eine Schokolade Kakaobutter. Sie können sich aber auch für Kokosöl entscheiden. Dann bekommt die DIY Schokolade eine exotische Note mit leichtem Kokosgeschmack. Das Rezept ist denkbar einfach. Es werden nur ganz wenig Zutaten benötigt.

Die Zutaten

  • 60 g Kakaobutter oder Kokosöl in Bio-Qualität
  • 40 g reiner Kakao (Fair Trade und in Bio-Qualität)
  • ca. 1 EL Agavendicksaft (Menge nach Geschmack)
  • 1 Prise Meersalz
  • Zusätze wie Mandeln, Trockenfrüchte, Chili oder andere Zutaten, nach persönlichem Geschmack

Eine Anmerkung: Richtige Schokolade auf Basis von Kokosfett gibt es nicht. Die Mischung wird „Fettglasur“ genannt. Wichtig ist aber nur, dass die Zutaten hochwertig sind und das Ergebnis schmeckt. Aus diesem Grund haben wir diese Variante bei den Rezepten nicht ausgelassen.

Die Zubereitung

Geben Sie das Fett in einen Simmertopf und erwärmen es vorsichtig. Es sollte nicht zu heiß werden, 38 bis 40 Grad Celsius reichen vollkommen für die Zubereitung aus. Die Zutaten der DIY Schokolade dürfen bei der Zubereitung keinesfalls überhitzt werden, weil dann nur eine klumpige Masse entsteht, die nicht an edle und cremige Schokolade erinnert.

Sobald die Kakaobutter oder das Kokosöl geschmolzen sind, können Sie das Kakaopulver einrühren. Je länger Sie rühren, desto hochwertiger und feiner wird die fertige Schokolade.

Lassen Sie sich daher beim Rühren Zeit und geben den Agavendicksaft erst in die Mischung, wenn die Masse fein und glatt ist. Agavendicksaft ist zwar gesünder als Kristallzucker, trotzdem sollten Sie nach Möglichkeit an Süße sparen. Der reine Schokoladengeschmack überzeugt am besten pur und nicht zu süß. Man kann aber auch Kokosblütenzucker oder andere süße Alternativen für die Schokoladenrezeptur verwenden.

Die noch flüssige Schokolade können Sie dann in eine (oder mehrere) Silikonformen gießen. Im Handel sind regelrechte „Schokoladengießformen“ erhältlich. Alternativ können Sie, je nach Form, auch Pralinen herstellen.
Gießen Sie die flüssige Schokolade vorsichtig und blasenfrei in die Form. Achten Sie peinlich genau darauf, dass aus dem Simmertopf kein Wasser in die Schokolade läuft.

Falls Sie die Schokolade mit den unterschiedlichsten Zutaten verfeinern möchten, haben Sie nun die Gelegenheit. Chocolatiers geben die Zutaten oft erst zum Schluss auf die Schokolade, damit deren geschmackliche Eigenschaften durch das Erhitzen nicht „verfälscht“ werden.

Mit folgenden Zutaten können Sie Ihre DIY Schokolade besonders edel verfeinern

  • Mandeln (abgezogen und ohne Haut), ganz, halbiert, gehobelt oder gehackt,
    gehackte, gebrannte Mandeln sind besonders lecker
  • Chilifäden oder -flocken
  • Pistazien
  • Trockenobst in allen Variationen – Apfelstückchen, Maulbeeren, Aprikosen, Pflaumen, Cranberrys, Gojibeeren, Feigen, Kirschen, Himbeeren, Blaubeeren, Datteln, Rosinen und andere Sorten
  • Nüsse aller Art (Walnüsse, Haselnüsse, Cashewkerne, Paranüsse, usw.)
  • Gewürze, wie Zimt, Kurkuma, Vanille, Meersalz, Pfeffer
  • getrocknete Blütenblätter

Die Gießform wird nun in den Kühlschrank gestellt, bis die Schokolade vollkommen ausgehärtet ist. Erst dann kann sie aus der Form genommen werden, ohne die glatte Oberfläche zu beschädigen.

Was es zu beachten gibt

Bei einer Schokolade, in die süße Trockenfrüchte hineingeben werden, sollte man mit der Süße sparen. In der Regel reichen die Trockenfrüchte aus, die sie, am besten fein geschnitten, in die Schokolade geben.

Um die perfekte Mischung für Ihren eigenen Geschmack zu finden, können Sie „Proberiegel“ gießen, und diese immer wieder anders verfeinern. Notieren Sie sich, was Sie alles verwendet haben. Eine weitere Hilfe ist es, die persönlichen Geschmackserlebnis in Worte zu fassen. So kann man seine persönliche Schokolade immer mehr verfeinern.

Versuchsweise können Sie es auch einmal mit purer Kakaobutter versuchen, wenn Sie weiße Schokolade zubereiten möchte.

Wie gesund ist Kakaobutter?

Die Kakaobutter ist für das besondere „Knacken“ beim Brechen einer Schokolade verantwortlich. Hinzu kommt, dass sie als Fett ein guter Geschmacksträger ist. Die „Butter“ der Kakaobohne besteht zu etwa einem Drittel aus ungesättigten Fettsäuren und zu fast 2/3 aus gesättigten Fettsäuren (Palmitin- und Stearinsäure). Aufgrund dieser Zusammensetzung ist das Fett stabil und wird über einen langen Zeitraum nicht ranzig. Kakaobutter enthält zudem Kalium und macht glücklich. Trotzdem sollte sie nicht in zu großer Menge verzehrt werden, da sie sehr kalorienreich ist.

Die gesundheitlichen Vorteile des Kokosöl wurde schon in einem anderen Artikel (Link siehe unten) beschrieben.

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Foto©shaiith/Fotolia

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