Marinade selbst gemacht – abwechslungsreich und lecker

Marinade selbst gemacht - abwechslungsreich und lecker
Marinade selbst gemacht - abwechslungsreich und lecker

Grillgut wird erst richtig lecker und zart, wenn es vorher mariniert wurde. Marinaden braucht man nicht zu kaufen, sie lassen sich einfach und schnell selber zubereiten. Die meisten Zutaten finden sich unter den Vorräten eines normalen Haushalts.

Mit ein wenig Grillerfahrung findet man schnell die Marinade, die einem am besten schmeckt. Die jeweilige Marinade sollte zum Eigengeschmack des jeweiligen Grillguts passen. Wild wird immer häufiger auf den Grill gelegt, das Fleisch ist zart und fettarm. Wer den typischen Wildgeschmack nicht so gern mag, sollte daher das Wildfleisch in einer Mischung aus Milch oder Buttermilch mit Rotwein legen. Nach ein bis 2 Tagen ist der Wildgeschmack fast ganz von der Milchmischung neutralisiert. Wildfleisch sollte vor dem Grillen immer mit einem guten Öl eingepinselt werden, da es kaum Fett enthält und ansonsten leicht trocken werden kann. Die Garzeit ist sehr kurz.

Marinade selbst gemacht – die besten Zutaten

Zur Anmischung einer Marinade eignen sich folgende Zutaten

  • Senf
  • Bier
  • Pflanzenöl
  • Ketchup
  • Chili
  • Salz
  • Pfeffer
  • Honig
  • Essig
  • Worcestersauce
  • Knoblauch
  • Curry
  • Zimt
  • Ingwer
  • gemahlener Samen von Papaya
  • Wein
  • Zitronensaft
  • Orangensaft
  • frische Kräuter usw …

Beim Anmischen einer Marinade kann man sich entweder an vorhandene Rezepte halten, oder selber experimentieren. Bestandteile wie Senf, Bier und Papayasamen enthalten Enzyme, die Fleischfasern weichmachen können. Fleischstücke, die in einer Marinade mit einer oder mehreren dieser Zutaten mariniert werden, sind nach dem Grillen besonders zart.  Sehr gut schmecken Marinaden, wenn sie eine süße, saure und scharfe Note enthalten. Vor dem Grillen sollten frische Kräuter, wenn sie in einer Marinade enthalten sind, entfernt werden. Sie könnten durch die Hitze des Grills verkohlen und bitter schmecken. Überflüssige Marinade muss vor dem Grillen immer mit Küchenkrepp abgetupft werden, damit sie nicht in die Glut tropfen kann.

So kann man sauber marinieren

Damit man sich beim Marinieren nicht die Hände und die Küche schmutzig macht, gibt es einen einfachen Trick. Die fertige Marinade einfach in einem großen Gefrierbeutel füllen und das Fleisch oder den Fisch hinzugeben. Die Tüte fest verschließen und gut schütteln und durchkneten, bis das ganze Grillgut von der Marinade umhüllt ist. Die Tüten dann einfach ein bis zwei Tage in den Kühlschrank legen und durchziehen lassen.

Foto©pixabay/RitaE/CC0.0

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