Viren – die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Viren - die wichtigsten Fakten auf einen Blick
Viren - die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Im Moment wird unser Alltag davon bestimmt, dass sich Viren überall auf der Welt ausbreiten. Aber was genau sind eigentlich Viren? Und wie kann man sich davor schützen?

Viren oder Bakterien – alles dasselbe?

Ganz einfach ausgedrückt: Nein. Bakterien sind Einzeller. Mikroskopisch kleine Lebewesen, die sich eigenständig vermehren können und einen eigenen Stoffwechsel besitzen. Viren hingegen können weder das eine, noch das andere vorweisen. Sie sind wesentlich kleiner als Bakterien, bestehen nur aus Erbgut, das mutieren kann, sowie einer umschließenden Hülle. Außerdem brauchen sie einen Wirt um sich zu vermehren. Wissenschaftler sind deshalb uneins darüber, ob man auch Viren zu Kleinstlebewesen zählen kann. Beide können Krankheiten hervorrufen, sind aber durch ihre Beschaffenheit grundlegend verschieden.

Gefährliche Tropfen

Es gibt 2 Wege, über die Viren am häufigsten übertragen werden können:
die Schmierinfektion und die Tröpfcheninfektion.

Von der Tröpfcheninfektion hat man gezwungenermaßen in letzter Zeit öfter gehört: Viren können über sogenannte Aerosole übertragen werden. Bedeutet: Viren gelangen durch Sprechen, Husten, Niesen in die Luft. So werden sie beispielsweise beim Einatmen aufgenommen und können sich in Schleimhäuten festsetzen und vermehren.

Bei der Schmierinfektion sieht das Ganze etwas anders aus. Durch Anfassen oder Aushusten können Oberflächen mit Viren benetzt werden. Hier überleben sie eine gewisse Zeit lang und können durch erneutes Anfassen einer anderen Person übertragen werden. Fasst sich diese Person dann beispielsweise ins Gesicht oder reibt sich die Augen, gelangen die Viren in den Körper.

Die besten Wege, um sich vor einer Infektion zu schützen

Gerade was die Tröpfcheninfektion angeht, ist es eigentlich ganz einfach: Falls gehustet oder geniest werden muss, ist es am besten, dass in einem Taschentuch zu tun oder notfalls in der Armbeuge. Und gerade in Zeiten von Corona und Co. ist klar geworden, wie wichtig es ist eine Maske zu tragen, die sowohl Mund, als auch Nase bedeckt.

Nur so kann das Risiko vermindert werden, über Aerosole Viren unwissentlich zu übertragen oder selbst darüber angesteckt zu werden. Ebenso wichtig ist, genügend Abstand zu halten, um nicht mit einer infizierten Person in direkten Kontakt zu gelangen oder ausgestoßene Aerosole ein zu atmen.

Natürlich darf auch Hygiene nicht unterschätzt werden. Regelmäßiges und vor allem gründliches Händewaschen kann helfen, eine Übertragung per Schmierinfektion zu vermeiden.

Was tun bei einer Infektion?

Bei einem Schnupfen oder einer Erkältung kann man sich oft selbst helfen, in dem man viel trinkt und dem Körper ausreichend Schlaf und Ruhe gönnt. Ein Arzt wird auch Mittel verschreiben können, die Symptome wie Fieber oder Gliederschmerzen lindern.

Bei manchen virusbedingten Krankheiten ist es aber darüber hinaus notwendig, dem Patienten Virostatika zu verabreichen – also Medikamente, die speziell der Vermehrung von Viren entgegenwirken können. Aufgrund der Art und Weise, in der sich Viren reproduzieren, ist es allerdings nicht immer einfach, solch ein Medikament zu entwickeln. Antibiotika helfen hier leider nicht, weil sie auf die Bekämpfung von Bakterien ausgelegt sind und gezielt in deren Stoffwechsel eingreifen.

Wer sich vor Infektionen schützen will, sollte also am besten Folgendes im Sinn behalten: Es ist immer gut, vernünftig zu bleiben, gegebenenfalls eine Maske zu tragen und Abstand zu wahren. Auch ausreichende Hygiene darf nicht unterschätzt werden. Weitere nützliche Informationen rund um das Thema Viren und Bakterien finden Sie auch im Internet.

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