Warum Bitterstoffe beim Abnehmen helfen können

Warum Bitterstoffe beim Abnehmen helfen können
Warum Bitterstoffe beim Abnehmen helfen können

Viele Menschen mögen keine Gemüsesorten und Lebensmittel, die Bitterstoffe enthalten. Diese Abneigung erfolgt instinktiv. Was aber nicht so bekannt ist – Bitterstoffe regen den Fettstoffwechsel an und unterstützen dadurch die Gewichtsabnahme.

Unsere Vorfahren vermieden Bitterstoffe

Als der Mensch noch um das tägliche Überleben kämpfen musste, war der tägliche Kalorienbedarf wesentlich höher als in der heutigen Zeit. Beim Sammeln von Wurzeln, Blätter und Beeren, sowie beim Jagen und Fischen, wurde viel Energie benötigt. Urzeitmenschen ernährten sich daher sehr kalorienreich. Pflanzen mit Bitterstoffen konnten den Jagderfolg deshalb zunichte machen, da sie den Energieverbrauch der Menschen steigerten. Die mühselig erlangten Kalorien wurden schneller verbrannt, als sie sollten. Damit unsere Vorfahren immer ausreichend Kraft und Energie für die täglichen Dinge hatten, vermieden sie es, Pflanzen zu essen, die Bitterstoffe enthielten.

Heute ist alles anders

In der heutigen Zeit ist die tägliche Kalorienaufnahme oft höher als der Bedarf. Diese Umkehrung der Verhältnisse ist oft schuld daran, dass immer mehr Menschen zunehmen. Wir haben unsere Lebens- und Essensgewohnheiten schneller verändert, als die Evolution reagieren konnte. In der heutigen Zeit ist es daher empfehlenswert, Pflanzen und Speisen zu sich zu nehmen, die Bitterstoffe enthalten. Somit kann aktiv auf das Körpergewicht Einfluss genommen werden. Um sich an die Bitterstoffe in Pflanzen gewöhnen zu können, und diese sogar zu mögen, braucht es nicht viel.

Welche Pflanzen enthalten Bitterstoffe?

Warum Bitterstoffe beim Abnehmen helfen können
Auch im Tee befinden sich Bitterstoffe

Zu den Pflanzen- und Gemüsesorten, die Bitterstoffe enthalten, gehören unter anderem Artischocken, Chicoree, Löwenzahn, Brokkoli, Baldrian, Rosenkohl, Beifuß, Endivien, wilder Hopfen, Rucola, Pfefferminze, Radiccio, Zichorie (Wegwarte), Wermuth und Schafgarbe. Die Kräuter können auch als Tee oder als Gemüse verwendet werden. Die Verdauung und die Fettverbrennung werden durch den Verzehr dieser Pflanzen effektiv angeregt. Bitterstoffe sind nicht nur bei der Fettverbrennung hilfreich, sie verhindern auch Heisshungerattacken und Süßhunger. Es ist daher sinnvoll, wenn auch mal Pflanzen und Kräuter in der Küche Verwendung finden, die ansonsten auf dem persönlichen Speiseplan zu kurz kommen.

Mit ein wenig Recherche kann man schnelle Rezepte finden, in denen angegeben wird, wie diese Gemüse- und Kräutersorten zubereitet werden können, damit die Bitterstoffe nach der Zubereitung geschmacklich nicht mehr dominieren.

Beitragsbilder © Titel / ChrRei / CC0.0    Artikel / labenord / CC0.0

 

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