Wie können Phosphate in der Nahrung vermieden werden

Phosphate in der Nahrung

Immer wieder liest man auf Verpackungen, dass Phosphate in der jeweiligen Nahrung enthalten ist. Aber was bedeutet das überhaupt und kann man Produkten, die Phosphate enthalten, ausweichen?

Welche Nebenwirkung haben Phosphate?

Künstliche Phosphate in der Nahrung können bei Überdosierung sehr unangenehme Nebenwirkungen haben. Sie können Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose, Lungen- und Hautschäden hervorrufen, die bei einem schon bestehenden Nierenschaden noch prägnanter ausfallen. Jedes Lebensmittel alleine kann für einen überhöhten Phosphatspiegel im Blut nicht verantwortlich gemacht werden, wer sich allerdings vermehrt von Lebensmittel ernährt, die allesamt künstliche Phosphate enthalten, sollte vorsichtig sein.

Phosphate sind in industriell hergestellten Wurst- und Fleischprodukten, in Schmelzkäse, Fertigpizza, Cola, Nuss-Nougat-Creme, Instant-Cappuccino, Backpulver, Milch, maschinell geknackte und abgepackte Haselnüsse (natürliche Phosphate) und Fast-Food allgemein vorhanden. Schon auf den ersten Blick wird erkennbar, dass man im täglichen Leben Nahrungsmitteln mit einem hohen Phosphatgehalt kaum ausweichen kann. Besonders dann, wenn man beruflich viele Stunden außer Haus ist und Mahlzeiten außerhalb einnehmen muss.

Welche Alternativen gibt es zu Phosphaten in der Nahrung?

Natron als Ersatz für Phosphate
Natron als Backpulverersatz Foto/MatthesDesign

Eigentlich ist es erschreckend, wenn man bedenkt, dass ernährungsbewusste Menschen mit der Lupe einkaufen gehen müssen, um die ganzen Inhaltsangaben auf den Verpackungen genau studieren zu können. Es ist schon erstaunlich, in wie vielen Produkten, von denen man es nie denken würde, Phosphate oder Phosphatsäure als Zusätze enthalten sind. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, muss fast alles aus phosphatfreien Grundnahrungsmitteln selber herstellen. Backpulver kann man z.B. durch Natron ersetzen, wenn man ein wenig Zitronensaft oder Essig zusetzt. In Natron sind keine Phosphate enthalten.

Ansonsten ist es sehr zeitaufwendig und mit viel Mühe verbunden, wenn man in keinster Weise mehr auf Fertigprodukte und phosphathaltige Lebensmittel zurückgreifen möchte. Die Auswahl schränkt sich sehr ein und man sollte sich immer selbst belegte Brote mit zur Arbeit und auf einen Ausflug nehmen. Hierfür müsste man dann aber das Brot selber backen und auch die Brotbeläge selber herstellen. Anstatt abgepackte Wurst zu kaufen, kann man einmal in der Woche einen Braten oder ein Roastbeef machen, diese hauchdünn aufschneiden und portioniert einfrieren. Nur so kann man sich sicher sein, dass die Wurstwaren keine Phosphate enthalten. Beim Käse wird es schon schwieriger, da schon die Milch alleine einen erhöhten Phosphatgehalt aufweist. Wer allerdings seinen Käse selber macht, weiß zumindest, dass nicht noch zusätzlich künstliche Phosphate zugefügt wurden.

Titelfoto©pixabay/cocoparisienne

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