Der Kohlrabi und seine Blätter – gesund und kalorienarm

Kohlrabi gehört zwar zur Kohlfamilie, doch selbst Kleinkinder mögen die saftige Knolle mit ihrem sanften Geschmack. Außerdem hat das leckere Gemüse viele gesunde Inhaltsstoffe bei lediglich 23 kcal/100 Gramm.

Kohlrabi - gesund, kalorienarm und zart im Geschmack
Kohlrabi – gesund, kalorienarm und zart im Geschmack

Nachhaltig und regional, worauf Sie bei Kohlrabi achten sollten

Sie brauchen gar nicht lange suchen, wenn Sie Kohlrabi bevorzugt aus Deutschland kaufen möchten. Lange Transportwege sind zumeist überflüssig, da das Kohlgemüse in vielen Teilen Deutschlands (in den Monaten Mai bis Oktober) angebaut wird. Die heimische Freilandernte ist nicht nur günstig, sondern auch besonders frisch und aromatisch.

Wird Kohlrabi länger gelagert, kann er holzig und trocken werden. Je kleiner die Knolle, desto zarter das Gemüse. Die Haut sollte keinesfalls hart sein oder lederig wirken. Sobald Sie faserige Schnittstellen entdecken, kaufen Sie lieber Ihr Gemüse in einem anderen Geschäft. Holzige Knollen können Sie nur gekocht verzehren, aber nicht roh als Salat.

Betasten Sie jede einzelne Knolle und achten auf folgende Punkte

  • die Schale muss weich, prall und samtig sein
  • achten Sie auf die Blätter. Sie müssen dunkelgrün und frisch sein.
  • zu Hause sollten Sie die Blätter von der Knolle entfernen, damit diese die eingespeicherte Feuchtigkeit behält. Lassen sich die Blätter besonders leicht lösen, ist das ein Zeichen dafür, dass der Kohlrabi nicht mehr lange gelagert werden kann, und schnell verbraucht werden sollten.

Einfacher Kohlrabisalat

Aus Kohlrabi können Sie besonders einfach einen leckeren, leichten Rohkostsalat zubereiten, der lange satt hält.

Die Zutaten

  • 1 Kohlrabi geschält (mit dem Sparschäler) und geraspelt
  • 2 hart gekochte Eier (bei der vegane Variante werden die Eier durch gegarte Kichererbsen ersetzt)
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 Becher Joghurt, 150 g, (Magerjoghurt oder veganer Joghurt)
  • frische Kräuter gehackt, nach Bedarf (Schnittlauch, Petersilie oder Koriander)

Die Zubereitung

Raspeln Sie den Kohlrabi ganz fein mit einer Küchenmaschine oder einer Reibe. Zerhacken Sie die hart gekochten Eier und vermischen diese mit dem Tomatenmark, dem Joghurt, den Kräutern und den Gewürzen. Zum Schluss mischen Sie die Kohlrabiraspel unter die Mischung. Der Salat schmeckt als Beilage oder kleine Zwischenmahlzeit. Auf einem großen Mischsalatteller sorgt er für erfrischende Abwechslung.

Kohlrabi können Sie auch panieren und wie ein Schnitzel braten. Da das Gemüse fast das ganze Jahr über im Handel angeboten wird, ist es eine leckere Abwechslung nicht nur für Veganer.

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Seine Inhaltsstoffe und der gesundheitliche Aspekt

Kohlrabi ist reich an Ballaststoffen, Kalzium, Phosphor, Jod, Magnesium, Kalium, Beta-Carotin, Folsäure, Niacin, Vitamin-C, B1, B2, B6, Senföle und Eisen.

Weniger bekannt ist, dass die Höhe seines Eisengehalts dem des Spinats Konkurrenz macht. Kaufen Sie Kohlrabi am besten ganz frisch, inklusive der Blätter. Nach dem Einkauf sollten Sie die Blätter direkt von der Knolle abtrennen und sofort verbrauchen, oder in feuchte Tücher eingeschlagen (wie die Knolle auch), um sie im Gemüsefach des Kühlschranks aufzubewahren. Nach maximal 3 Tagen sollten die Blätter und nach längstens 6 Tagen die Knolle verbraucht werden.

Kohlrabiblätter sind besonders wertvoll, da sie bis zu 3-mal mehr Inhaltsstoffe als die Knolle besitzen. Sie können die Blätter klein geschnitten beim Gemüse mitkochen, frisch als Salat zubereiten, als Grundlage für ein nussiges Pesto oder für Ihren Smoothie verwenden. Das enthaltenen Vitamin-C stärkt Ihre Abwehrkräfte und somit Ihr Immunsystem. Die Wirkstoffkombination des rohen Gemüses regt die Nierenfunktion und den Gallenfluss an. Kohlrabisorten mit bläulicher Schale enthalten zudem noch Anthocyane, die freie Radikale binden und das Risiko von einigen Krebsformen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken können.

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Video©Galileo, Titelfoto©flickr/utroja0/CC0.0

 

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