Gegrillte Ananas – gesund, lecker und abwechslungsreich

Ananas ist reich an Vitaminen und gesunden Inhaltsstoffen. In diesem Jahr ist sie der absolte Trend beim Grillen.

Gegrillte Ananas - gesund, lecker und abwechslungsreich
Gegrillte Ananas – gesund, lecker und abwechslungsreich

Damit möglichst viele Inhaltsstoffe erhalten bleiben, sollten Sie die Ananasscheiben allerdings möglichst dick schneiden und nicht zu lange grillen.

Gegrillte Ananas mit Grünspargel und Joghurt-Dip

Die Zutaten für 4 bis 6 Personen

  • 1 Ananas (normale Größe)
  • 2 bis 3 EL Dattelpaste
  • etwas Meersalz
  • bunter Pfeffer (rosa, grün, schwarz und weiß)
  • Curry
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1 kg Grünspargel

Für den Dip

  • 500 g Kokosmilchjohurt
  • 70 g Kokosraspeln
  • 1/2 TL Currypulver nach Wahl (mild oder scharf)

Die Zubereitung

Die Ananas schälen, den inneren Strunk entfernen und die Frucht in Scheiben schneiden. Die Ananasscheiben sparsam mit Olivenöl von beiden Seiten einpinseln und mit einer Mischung aus Curry, buntem Pfeffer und etwas Meersalz würzen. Beim Grillen sollte weder Ananassaft noch Olivenöl in die Glut tropfen. Lässt sich das nicht verhindern, kann man eine Grillschale verwenden.

Bei dem Grünspargel das untere Drittel schälen und die Spargelstangen von der Länge her dritteln. Der Grünspargel wird, wie die Ananasscheiben auch, mit Olivenöl eingepinselt und in einer Grillschale aus Edelstahl gegrillt. Alternativ wird der Grünspargel nicht gekürzt und gleich auf den Grill gelegt. Hierbei sollte man allerdings achten, dass das Olivenöl nicht in die Glut tropft, weil es ansonsten zu einer unerwünschten Rauchentwicklung kommt.

Die Ananasscheiben werden auf den Grill gelegt und nach etwa 2-2,5 Minuten gewendet. Das kurze „angegrillen“ verhindert, dass die wertvollen Inhaltsstoffe der Ananas durch die Hitze zerstört werden. Der Spargel sollte beim Grillen ein wenig weich sein, kann aber auch noch etwas „Biss“ haben, weil er dann noch besonders reich an wertvollen Inhaltsstoffen ist.

Der Kokosmilchjoghurt wird mit den Kokosraspeln, dem Curry, Meersalz, Pfeffer und der Dattelpaste verrührt. Der Dip schmeckt nicht nur zur Ananas, sondern auch zum Grünspargel und anderem Grillgut.

Was macht die Ananas so gesund?

Ananas ist reich an

  • Vitamin C und E
  • Kupfer
  • Provitamin A
  • Biotin
  • Thiamin
  • Riboflavin
  • Mangan
  • Magnesium
  • Kalium
  • Calcium
  • Eisen
  • Phosphor
  • Zink
  • Jod
  • Serotonin
  • natürliches Vanillin und
  • Bromelain (Enzym, das die Verdauung anregt)

Das Fruchtfleisch wirkt sich positiv auf den menschlichen Organismus aus. Es kann Stress reduzieren, wirkt antidepressiv und bindet freie Radikale. Hinzu kommt eine beruhigende und entspannende Wirkung. Aufgrund der zahlreichen Mineralstoffe wirkt sie basisch auf den Organismus und einer Übersäuerung entgegen. Aufgrund des natürlichen Vanillins wirkt die Frucht euphorisierend, erotisierend und stimmungsaufhellend. Das ebenfalls enthaltene Serotonin verbessert die Stimmung und sorgt für gute Laune. Heißhungerattacken werden vom Serotonin gemindert und vom Enzym Bromelain wird die Verdauung angeregt. Ananas kann auch Diäten unterstützen. Sie enthält ca. 50 Kalorien auf 100 g, entwässert und stärkt das Immunsystem.

Die äußerliche Wirkung frischer Ananas

Im Laufe der Zeit kann es zu Altersflecken und anderen Pigmentstörungen kommen. Auf die Haut aufgetragen, löst der reine, pure Ananassaft abgestorben Hautzellen auf. Es kommt zusätzlich zu einer Aufhellung von Altersflecken. Die Haut, ob im Gesicht oder am Körper, erscheint jung und frisch, wenn sie regelmäßig mit Ananassaft behandelt wird. Um Falten entgegenzuwirken, kann eine Ananasmaske aus püriertem Fruchtfleisch (vielleicht mit ein wenig Papaya gemischt) sehr hilfreich sein.

Die entwässernde Wirkung

Die in der Ananas enthaltenen Fruchtsäuren wirken entwässernd, entgiftend und entschlackend. Sie binden Schlackenstoffe im Gewebe und sorgen für einen Abtransport. Süße Ananassorten, die vollkommen ausgereift sind, zeigen hierbei die beste Wirkung. Naturvölker haben die Heilkraft der Ananas bereits vor Tausenden von Jahren erkannt und Erkrankungen der Venen, Blasenbeschwerden, Halsschmerzen, Skorbut, Nierenerkrankungen (Nierensteine und -entzündungen), Scharlach und einige Krankheiten mehr mit Ananas therapiert und vorgebeugt.

Ananas regt den Stoffwechseln an

Die Enzyme, die in der Ananas enthalten sind, entspannen nicht nur die Muskulatur, sie regen auch den Fettstoffwechsel an. Sie wirken zudem einer Arterienverkalkung (Arteriosklerose) vor. Bromelain unterstützt die Eiweißspaltung, sodass diese durch die körpereigene Peptidase in Aminosäuren zerlegt werden können.

Ananas sollte möglichst roh verzehrt werden

Die Inhaltsstoffe der Ananas sind am „wertvollsten“, wenn diese nicht über 45 Grad Celsius erhitzt werden. Verwenden Sie sie nicht nur in Süßspeisen, sondern auch als leckere Salatzutat oder beim Kurzgrillen. In Kombination mit einer Papaya wird die Verdauung noch mehr unterstützt, da Papaya das Enzym Papain enthält. Die aufgenommenen Mahlzeiten werden noch intensiver verdaut und aufgenommen. Die enthaltenen Enzyme steigern nicht nur die Verdauung, sie steigern auch die Darmgesundheit, weil Würmer oder Parasiten im Darm nicht überleben, wenn sie von den Enzymen angegriffen werden. Das enthaltene Bromelain soll den menschlichen Organismus sogar beim Kampf gegen den Krebs unterstützen.

Nur eine reife Ananas entfaltet ihre gesunde Wirkung

Leider haben Ananasfrüchte einen weiten Weg hinter sich, bis sie in Mittel- oder Nordeuropa in den Supermarktregalen liegen. Um diese Reise unbeschadet überstehen zu können, werden die Früchte in den Ursprungsländern in der Regel unreif geerntet. Auf der Reise werden sie mit Ethylengas bedampft, damit eine gezielte Reifung erreicht wird. Dennoch sind die meisten Früchte noch unreif, wenn sie verkauft werden.

Sie enthalten nicht so viele Inhaltsstoffe und Enzyme wie Früchte, die vollreif geerntet werden. Hinzu kommt eine abführende Wirkung, die sehr unangenehm sein kann. Achten Sie daher immer darauf, dass Sie möglichst reife Früchte im Handel kaufen. Die Früchte sollten aromatisch duften, saftig-grüne Blätter haben, die sich problemlos einzeln aus der Krone herausziehen lassen. Ein grauer Schimmer auf den Blättern sollte nicht vorhanden sein.

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Foto©homydesign/Fotolia

 

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