Schadstofffreie Pflanzerde für frisches Gemüse und Kräuter

Schadstoffkontrollierte Pflanzerde sollte bevorzugt werden
Schadstoffkontrollierte Pflanzerde sollte bevorzugt werden

Im Frühjahr wird es Zeit, die Kräuter- und Gemüsepflanzen für die diesjährige Ernte auszusäen. Die Aussaat sollte aber nicht in irgendeiner Erde erfolgen, sondern in spezieller Anzuchterde. Die Vorsicht ist nicht übertrieben, sondern begründet.

Schadstoffkontrollierte Pflanzerde sollte bevorzugt werden

Damit die frischen Kräuter– und Gemüsepflanzen, die für den Verzehr geeignet sind, nicht von Schadstoffen belastet sind, ist die Auswahl der Gartenerde absolut wichtig. Spezielle Anzuchterde, die im Gartenfachhandel erhältlich ist, ist schadstoffkontrolliert. So bekommen die jungen Pflänzchen nicht nur die Nährstoffe, die sie zum Wachstum brauchen, sie wachsen auch völlig giftfrei aus. Aus diesem Grund sollte keine Erde aus dem Garten verwendet werden. Die geringen Mehrkosten zahlen sich aus. Kein Hobbygärtner möchte Pflanzen aufziehen, die mit Pestiziden oder Schwermetallen belastet sind. Von daher ist es sinnvoll, die Kräuter- und Gemüsepflanzen für den täglichen Bedarf in Kübeln aufzuziehen und gar nicht erst ins Gartenbeet zu setzen.

Achtung, Kompost!

Beim eigenen Kompost kennt man die Zusammensetzung der Pflanzerde
Beim eigenen Kompost kennt man die Zusammensetzung der Pflanzerde

In den regionalen Kompostieranlagen können Hobbygärtner günstig frischen Kompost kaufen. Kompost hat als Dünger einen guten Ruf und wird daher gerne verwendet. Trotzdem sollte man genau wissen, woher dieser Kompost kommt und welche Pflanzenteile aus welchen Gegenden kompostiert wurden. Diese Angaben kann eine regionale Kompostieranlage kaum veröffentlichen. Es ist daher besser, keinen fremden Kompost für die Gartendüngung zu kaufen, wenn die Pflanzen auf dem gedüngten Beet für den Verzehr angebaut werden. Besser ist es, nur eigenen Kompost zur Düngung zu verwenden. Nur so kann ausgeschlossen werden, dass er mit unbekannten Stoffen belastet ist. Kaum ein Hobbygärtner wird den Kompost aus der Kompostieranlage vor der Nutzung analysieren lassen. Die Kosten für eine Schadstoffanalyse rechnen sich in keinem Fall.

Sensibilität ist wichtig

Wichtig ist, dass jeder Hobbygärtner weiß, dass nicht nur ein prächtiges Pflanzenwachstum maßgeblich ist, sondern auch die Qualität der Erde. Jedermann schaut auf die bäuerlichen Äcker, auf denen Pflanzen zum Verzehr angebaut werden. Aber kaum jemand macht sich über die Qualität der Pflanzerde im eigenen Garten Gedanken.

Es ist aber ebenso wichtig, auch  im eigenen Garten einmal genauer hinzuschauen. Besonders dann, wenn das Grundstück an einer stark befahrenen Straße oder in einer Einflugschneise liegt. Denn nicht nur, wenn der eigene Garten z.B. auf dem Gelände einer ehemaligen Industrieanlage steht, können Kontaminierungen des Erdreichs nachgewiesen werden.

Bilder©Titel/Cora Müller/Fotolia, Artikel/Antranias/CC0.0,  f1

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