Brühgranulat aus Gemüseresten selbst gemacht

Brühgranulat aus Gemüseresten selbst gemacht
Brühgranulat aus Gemüseresten selbst gemacht

Wer kennt die Situation nicht. Man hat Gemüse eingekauft, um ein Essen zuzubereiten und sitzt hinterher auf den Resten. Meistens funktioniert es nicht, gerade so viel Brokkoli, Zucchini oder Möhren etc. einzukaufen, wie man gerade benötigt. Wir zeigen heute, wie man ganz einfach aus den Resten das eigene Brühgranulat hestellt.

Die Reste sind dann nicht immer einfach zu verwerten, da sie für jedes Rezept zu wenig sind. Brühgranulat ist aber etwas, dass man immer brauchen kann. Natürlich wird fertiges Granulat für Suppen und Instand-Brühen in jedem Supermarkt angeboten, aber keiner weiß genau, was da zur Herstellung seine Verwendung fand. Die Packungsaufschriften sind häufig so klein gedruckt, dass man sie mit der Lupe lesen muss. Dabei ist es so einfach, aus frischem Gemüse ein schmackhaftes Brühgranulat selber herzustellen. Ganz frei von tierischen Fetten, Glutamat und anderen Geschmacksverstärkern.

Für Brühgranulat das Gemüse klein schneiden

Brühgranulat selber machen
Gemüse für das Granulat klein schneiden
flickr.com/Nietnagel/CC2.0

Das Gemüse, das man zu Hause übrig hat, wird einfach geschält und klein gewürfelt. Man kann Möhren, Kohlsorten, Zucchini, Sellerie, Zwiebeln, Knoblauch, Auberginen, Lauch, Pilze, Kräuter, usw. verwenden – der Fantasie sind da kaum Grenzen gesetzt. Nur allzu wasserhaltig sollte das Gemüse nicht sein. Tomaten sind daher eher ungeeignet. Sobald alle Gemüsesorten klein gewürfelt sind, kann man ein wenig Olivenöl in die Pfanne geben und diese bei mittlerer Hitze erhitzen. Das Gemüse soll in dem Olivenöl nur leicht schmoren und somit langsam garen, aber nicht gebraten werden. Sobald das Gemüse weich geschmort ist, kann es aus der Pfanne genommen und in einen Mixer gegeben werden. Zusätzlich kann noch etwas Olivenöl hinzugefügt werden. Innerhalb weniger Sekunden wird das Gemüse mit dem Olivenöl fein püriert.

So wird das Brühgranulat haltbar

Damit das Brühgranulat haltbar wird und einfach zu verwenden ist, muss nach dem Pürieren Salz in den Mixer gegeben werden. Am Salz sollte man nicht sparen, da es für die Haltbarkeit verantwortlich ist. Versalzen kann man nicht, da man das Granulat nur zum würzen einer Suppe, Brühe oder einem Eintopf verwendet. Es muss so viel Salz in die Masse gegeben werden, dass ein richtiges Granulat entsteht. Danach wird dieses auf ein Backblech gegeben, das mit Backpapier ausgelegt ist. Bei 50 Grad Celsius kann das Granulat im Backofen trocknen. Die Backofentür sollte einen Spalt aufstehen. Nach dem Trocknen wird das Brühgranulat einfach in Schraubgläser gegeben und gut verschlossen aufbewahrt. Das Granulat ist dann mindestens 6 bis 8 Monate haltbar. Bei diesem Rezept handelt es sich um ein Brühgranulat mit vorgegartem Gemüse.

Man kann das Granulat  verwenden, wenn man z.B. Lust auf eine schnelle Brühe hat und diese nur mit heißem Wasser aus dem Wasserkocher aufgießen möchte. Aber auch frisches, ungegartes Gemüse kann in der Küchenmaschine fein zerhackt werden. Auf die Zugabe von Olivenöl wird dann verzichtet und lediglich Salz und auf Wunsch zusätzliche Gewürze werden hinzugefügt. Diese Variante muss ebenfalls im Backofen trocknen und anschließend luftdicht in Schraubgläsern aufbewahrt werden.

Titelfoto©theerasuwat0/CC0.0, f4,1,3,2

 

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