Gesunde Kohlenhydrate, mit denen man sogar abnehmen kann

Gesunde Kohlenhydrate, mit denen Sie sogar abnehmen können
Gesunde Kohlenhydrate, mit denen Sie sogar abnehmen können

In vielen Medien kann man erfahren, dass Kohlenhydrate dick machen. Das stimmt zum Teil, da Zucker und Weißmehl ebenfalls zu den Kohlenhydraten gehören. Diese sind einfach verfügbar, benötigen kaum Energie für die Umwandlung in Fett und setzen schnell an. Man sollte trotzdem nicht pauschal auf gesunde Kohlenhydrate verzichten, wenn man schlank werden, bzw. die schlanke Linie behalten möchte.

Auf die Auswahl kommt es an

Damit Sie sich überhaupt einen Überblick verschaffen können, wie viele Kohlenhydrate ein Lebensmittel enthält, sollten Sie öfter einmal einen Blick auf eine Nährwerttabelle werfen. Die Menge der Kohlenhydrate kann schnell und einfach reduziert werden, wenn Lebensmittel ausgewählt werden, die besonders gut schmecken, und trotzdem wenige Kohlenhydrate enthalten. Die Kartoffel wird immer als „Dickmacher“ deklariert, ist es aber nicht, wenn sie richtig zubereitet wird (Kartoffeln als vegetarischer Brotaufstrich). Es müssen nicht immer Pommes frites, Chips (Selbstgemachte Gemüsechips – knusprig, kalorienarm und gesund), Bratkartoffeln, Kartoffelpuffer und fettreiche Saucen sein, wenn Kartoffeln auf den Tisch kommen. Pellkartoffeln mit Magerquark oder einem Dip aus einem veganen Joghurt (Veganer Joghurt selbst gemacht) schmecken richtig lecker und lassen die Pfunde purzeln.

Sehr viele Gemüsesorten enthalten Kohlenhydrate

Viele Gemüsesorten enthalten gesunde Kohlenhydrate
Viele Gemüsesorten enthalten gesunde Kohlenhydrate

Obwohl Möhren, Erbsen, Sellerie, Topinambur (Topinambur – gesund, nussiger Geschmack und schlank auf der Waage) und Süßkartoffeln ebenfalls Kohlenhydrate enthalten, werden sie nicht als Dickmacher bezeichnet. Die kohlenhydrathaltigen Gemüsesorten können ebenfalls für einen abwechslungsreichen Eintopf, für gebackene Beilagen oder auch zum Rohverzehr genutzt werden. Auf Dips und Saucen braucht dabei nicht zu verzichten. Magerjoghurt wird schon mit 0,1 % Fett im Handel angeboten.

Mit abwechslungsreichen Gewürzen wie Knoblauch (Mit der eigenen Knoblauchtinktur den Körper entgiften), Paprika, Chili, Pfeffer, Salz, Curry, Kurkuma oder frischen Kräutern können daraus Mahlzeiten gezaubert werden, die schlank machen. Wer noch auf der Suche nach passenden Rezepten ist, kann ganz einfach improvisieren.

Die meisten Kartoffelrezepte können ersatzweise auch mit Sellerie, Topinambur oder Süßkartoffeln zubereitet werden. Lediglich Kartoffelknödel sollten von der Speisekarte gestrichen werden, wenn die bewusste kohlenhydrat- und kalorienarme Ernährung im Vordergrund stehen soll.

Getreide und Pseudogetreide mit gesunden Kohlenhydraten

  • Hirse ist reich an Eisen und Silicium, zudem ist das Getreide glutenfrei, ebenso wie
  • Quinoa oder Amaranth. Die wertvollen Inhaltsstoffe Magnesium und Aminosäuren runden die gesunden Pseudogetreidesorten noch ab.
  • Buchweizen wird ebenfalls immer gefragter. Er kann für die Zubereitung von gesundem Buchweizenkuchen, Pfannkuchen und Eintöpfen verwendet werden. Schon vor Jahrhunderten wurde Buchweizen geschätzt, weil es sehr sättigend ist. Im Gegensatz zu anderen Pseudogetreidesorten enthält es zusätzlich noch Lysin.
  • Kichererbsen können nicht nur als Hummus oder Falafel zubereitet werden, sondern auch als Grundlage für einen veganen Brotaufstrich. Sie sind reich an Proteinen und Ballaststoffen. Daher gelten sie ebenfalls nicht als Dickmacher.
  • Haferflocken sind glutenfrei (Mit Haferflocken gesund und nachhaltig abnehmen) und sorgen für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl. Sie sind nicht nur als Frühstückscerialie beliebt, sondern auch im Brot. Hochwertige Mineralien, wie Zink und Magnesium unterstützen und steigern die Gesundheit.

Der Unterschied von „schlanken“ und „dicken“ Kohlenhydraten

Thai-Rollen aus Süßkartoffel und Gemüse, total lecker und gesund
Thai-Rollen aus Süßkartoffel und Gemüse, total lecker und gesund

Die Auswahl an unterschiedlichen Kohlenhydraten ist keinesfalls verwirrend. Die Grundregel, dass Kohlenhydrate bestenfalls immer mit Ballaststoffen kombiniert werden sollten, ist einfach. Vollkorngetreide, Vollkornreis und Gemüse, die allesamt Kohlenhydrate enthalten, sind demnach den ballaststoffarmen Angeboten vorzuziehen. Ballaststoffe halten nicht nur länger satt, sie kurbeln auch die Verdauung an.

Meistens sind es die Beilagen und Saucen, die kohlenhydrathaltige Lebensmittel kalorienreich machen. Bei der Zubereitung sollte daher kaum Fett verwendet werden. Saucen und Dips können aus Tomatensugo, Avocado oder Auberginen gekocht werden. Damit der gute Geschmack nicht leidet, ist eine umfangreiche Auswahl an Gewürzen empfehlenswert. Ingwer, Kreuzkümmel (Kreuzkümmel lässt nicht nur die Pfunde purzeln), Chili, Pfeffer, Zimt und andere Gewürze werden sogar als Fatburner bezeichnet (Welche Lebensmittel sind Fatburner?).

Fazit

Wer bei der Auswahl der Lebensmittel auf hochwertige Inhaltsstoffe, Vitamine, Ballaststoffe und Kalorien achtet, braucht Kohlenhydrate nicht zu fürchten. Wichtig ist, dass die Gesamtsumme an Kalorien, die der Körper braucht, pro Tag nicht überschritten wird. Je nach Aktivität können bei einer gewünschten Gewichtsreduzierung durchaus am Tag bis zu 2000 Kalorien verzehrt werden.

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Bilder©Titel/anaumenko/Fotolia, Gemüse/HolgersFotografie/CC0.0, Thai/CookYourLife/CC0.0, f1/2

 

1 KOMMENTAR

  1. Guter Artikel!
    Ich hasse es wenn immer alle Makronährstoffe über einen Kamm gezogen werden. KH sind nicht gleich KH und Fett ist nicht gleich Fett (z. B. Leinsamen vs. Margarine)
    Es kommt auf die Mikronährstoffdichte an.

    LG, Alina

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