Knusprige Süßkartoffel- und Topinamburspalten mit zwei Avocado Dips

Knusprige Süßkartoffel- und Topinamburspalten mit zwei Avocado Dips
Knusprige Süßkartoffel- und Topinamburspalten mit zwei Avocado Dips

Pommes Frites sind absolut beliebt, vor allem mit Mayonnaise oder Ketchup. Leider handelt sich hierbei um ungesunde Kalorienbomben. Mit Süßkartoffel- und Topinamburspalten muss niemand mehr auf die Beilage verzichten. Und bei der Zubereitung kann man noch viele Kalorien sparen.

Die Süßkartoffel hat viele Ballaststoffe

In unseren früheren Rezepten haben wir schon Vorschläge gemacht, wie Kartoffeln durch Topinambur, Sellerie oder Süßkartoffeln ersetzt werden können. Am besten in eine bunte Mischung aus allen Varianten. Nicht nur die Optik ist dann besonders ansprechend, sondern der Geschmack auch. Die Zubereitung ist einfach und abwechslungsreich. Das Rezept sollte sich immer dem jeweiligen Bedarf anpassen. Schälen Sie nur so viele Zutaten, wie wirklich verzehrt werden. Dabei sollte man nicht unterschätzen, wie schnell die ballaststoffreichen Snacks, da die Dips aus pürierten Avocados hergestellt werden, satt machen.

Die Zutaten für 4 Personen

  • Süßkartoffeln (etwa 4 bis 5)
  • Knollensellerie (ca. 500 Gramm)
  • Topinambur (etwa 500 Gramm)
  • etwas Olivenöl
  • ½ TL Meersalz
  • 3 EL Vollkornmehl (Buchweizenmehl, Dinkelmehl oder anderes Mehl nach Wahl)

Die Zubereitung

Zuerst werden der Sellerie, Topinambur und die Süßkartoffeln geschält, in gleich große Spalten geschnitten und anschließend in kochendem Salzwasser etwa 5 Minuten blanchiert. Die vorgegarten und abgetrockneten Spalten müssen in Olivenöl gewendet, und in einer Mischung aus Buchweizenmehl und Meersalz gewälzt werden. Der Backofen wird auf 200 – 220 Grad Celsius Umluft gestellt und vorgeheizt. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech können jetzt die vorbereiteten Sellerie-/ Süßkartoffel- und Topinamburspalten gleichmäßig verteilt werden. Die Spalten bleiben so lange im Backofen (etwa 30 Minuten, nach 15 bis 20 Minuten einmal wenden), bis sie leicht knusprig und gar sind. Mit unterschiedlichen Avocado Dips werden sie serviert.

Die Avocado Dips

Der Klassiker unter den Saucen, passend zu gebackenen Kartoffeln, ist Sour Cream. Das folgende Rezept ist eine abgewandelte Form auf Avocado Basis.

Frischer Avocado-Quark-Dip mit Tomate und Koriander

  • 2 reife Avocado
  • 1 Limette (Bio-Qualität)
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 Knoblauch
  • 500 Magerquark
  • 2 reife Tomaten
  • ½ Tasse frische Korianderblätter (alternativ andere frische Kräuter wie Basilikum, Petersilie usw.)
  • ½ TL Meersalz (oder mehr, ganz nach Geschmack)
  • ¼ TL schwarzer Pfeffer
  • nach Geschmack Chilipulver oder Pul Biber
Knusprige Süßkartoffel- und Topinamburspalten mit zwei Avocado Dips
Die Avocados mit den Kräutern fein pürieren

Alle Zutaten (bis auf die frischen Kräuter) in einen Küchenmixer geben und zu einer feinen Creme mixen. Die Kräuter zum Schluss hinzufügen und nur so fein hacken, wie es einem selber gefällt. Je nach Geschmack kann zu dem Saft der Limette auch die abgeriebene Limettenschale dem Dip zugefügt werden. Die Mengenangaben in dem Rezept sind sehr großzügig berechnet, da der Dip nicht nur zu gebackenen Spalten hervorragend schmeckt, sondern auch zu Fleisch, Fisch und anderem Grillgut.

Avocado Dip mit Feta und Oliven

Dieses Dip Rezept schmeckt nicht nur gut zu gebackenem Sellerie, Topinambur und Süßkartoffeln, sondern auch zu Brot und Fleisch. Es kann vegan abgewandelt werden, wenn man anstelle von Feta und Joghurt, Tofu und Joghurt aus Pflanzenmilch verwendet.

  • 1 reife Avocado
  • ½ TL Limettensaft
  • 3 bis 4 EL Joghurt
  • 100 Gramm Feta (oder Tofu)
  • 1 geschälte und zerdrückte Knoblauchzehe
  • 20 Gramm entsteinte Oliven
  • nach Bedarf: Meersalz, schwarzer Pfeffer, Chili

Alle Zutaten in einen Küchenmixer geben, zu einer feinen Creme pürieren (mixen), und nach eigenem Geschmack würzen.

Noch ein Tipp

In unserem Artikel über die gesunden Inhaltsstoffe des Avocadokerns können Sie sich über seine verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten informieren. Es wäre viel zu schade, ihn im Bio-Müll zu entsorgen.

Bilder©Titel/fudioFotolia, Artikel/ponce_photography/CC0.0

 

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